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schmerzen und totale unsicherheit !!!

 
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setos01
Interessierter


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beitrge: 8
Wohnort: karlsruhe

BeitragVerfasst am: 02.09.05, 05:20    Titel: schmerzen und totale unsicherheit !!! Antworten mit Zitat

hallo zusamen,
ich bin ganz neu hier in diesem forum.ber das internet habe ich diese seite gefunden und habe nun all meinen mut zusammengenommen und mchte nun hier auch meine fragen stellen.
vor drei wochen hatte ich blut im stuhl und seit dem schmerzen,fast im gesamten unterleib.die blutungen haben schnell aufgehrt doch seitdem,habe ich kaum noch lust auf sex (auch kaum noch erektionen),habe schmerzen im damm und afterbereich,kann nur noch unter schmerzen(brennen) pinkeln,der untere rcken/stei schmerzt einwenig und beim letzten orgasmus hatte ich beim "kommen",schmerzen bzw.eine druckgefhl im dammbereich.die gegend um meinen anus fhlt sich seitdem an,als htte ich sandpapier zwischen den pobacken.ebenso,war meine eichel superempfindlich und auch regionen an den beinen,dieses symptom ist aber weitgehentst weg.
jetzt war ich deshalb ersteinmal bei einem befrundeten internisten,der mich untersucht hat,sowohl urin als auch blut(alles ok ! ) .er hat meine prostata untersucht und konnte nix feststellen,wre normal gro und hatte auch keine schmerzen als er sie fhlte.er stellte dabei aber hmorhoiden-sckchen fest und berwies mich zu einem proktologen,der sich die sache auch ansah und die hmorhoiden behandeln will.er verschrieb mir eine salbe fr meinen hintern und ich ging nachhause.nun bin ich aber doch sehr verunsichert,da ein teil meiner symptome,hier doch als prostatitis beschrieben werden und aber keiner der beiden rzte darauf eingegangen ist obwohl ich auch ihnen die schmerzen geschilert habe.wer kann mir nun helfen oder einen rat geben.ich freue mich ber antworten und bedanke mich sehr fr ihre mithilfe.
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setos01
Interessierter


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beitrge: 8
Wohnort: karlsruhe

BeitragVerfasst am: 03.09.05, 05:32    Titel: keiner der mir antworten geben kann ??? Antworten mit Zitat

jungs und mnner,kann mir keiner antworten auf meine fragen ??? bin ich der einzige mit diesem problem ???
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Olaf Urban
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 24.11.2004
Beitrge: 1191
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 03.09.05, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
die von dir beschriebenen Beschwerden sind bis auf das Blut im Stuhl nicht untypisch fr "Prostatitis". Leider ist der "Begriff" Prostatitis irrefhrend. Er suggeriert eine urschliche Entzndung der Prostata. In den meisten derart diagnostizierten Fllen ist diese aber nicht vorhanden und sofern doch Entzndungsanzeichen vorliegen, ist zweifelhaft, ob diese mit den Beschwerden im Zusammenhang stehen. "Prostatitis"- Fachleute berichten, da erfahrungsgem bei 20%- 50% aller in urologischen Untersuchungen erfaten Mnner Entzndungsmarker nachzuweisen sind. P.-typische Schmerzen haben die wenigsten davon. Aufgrund des zweifelhaften Zusammenhangs zwischen schmerzhaften Beschwerden und Prostata, hat man inzwischen den Begriff des chronischem Beckenschmerzsyndrom (CPPS) eingefhrt. Einen Groteil diagnostischer und therapeutischer Anstze fr chron. Prostatitis (CP) und CPPS und was man in dieser Hinsicht in unserem Gesundheitssystem erwarten kann, wird z.B. in diesem Thread beschrieben http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=24054&partner=prostatitis . Deine bisherigen Behandlungen durch einen Internisten und Proktologen halte ich nach meinem laienhaften Verstndnis fr angemessen. Es ist aber empfehlenswert damit auch Urologen aufzusuchen. CP/CPPS ist nach allem, was man derzeit wei ein multikausales Beschwerdebild. Fachspezifisch eingeengte Betrachtungsweisen reichen fr ein angemessenes Verstndnis offenbar nicht aus.
Gru
Olaf
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setos01
Interessierter


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beitrge: 8
Wohnort: karlsruhe

BeitragVerfasst am: 06.09.05, 05:24    Titel: danke fr deine antwort Antworten mit Zitat

hallo olaf,
vielen dank fr deine antwort.also bin ich mit meinem problem ja doch nicht so alleine....
deinen rat,einen urologen zu besuchen,werde ich heute in die tat umsetzen,ich habe mir gleich gestern einen termin fr den nachmittag geholt.ich bin sehr aufgeregt,da ich berhaupt keine ahnung habe,was der gute mann,wie mit mir anstellen mu um festzustellen,was ich habe.ich werd es ja sehen und hier darber berichten.
bis dahin,
lieber gru
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setos01
Interessierter


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beitrge: 8
Wohnort: karlsruhe

BeitragVerfasst am: 07.09.05, 05:36    Titel: urologentermin Antworten mit Zitat

so,nun war ich gstern beim urologen.lieber olaf,fr diesen tipp danke ich dir herzlich.
der gute mann hat mich genauestens untersucht.urin,blut und ultraschall.der urin ist "sauber" und beim ultraschall,dann die erkenntniss. ich habe kalkablagerungen in der prostata,was lt.meinem arzt auf eine abklingende,akute prostatitis hinweisen wrde.er hat mich danach lange aufgeklrt.das ich dieses wahrscheinlich schon lange htte und was mich sehr getroffen hat,auch fr den rest meines lebens haben werde.als behandlungsbeginn,schlug er eine therapie mit einem pflanzlichen mittel vor,cystinol 100 akut,4 woche 3 x tglich.in sechs wochen dann eine weitere untersuchung.meine probleme beim samenerguss und die evrminderte,vernderte spermamenge erklrt er mit der tatsache,das die prostata noch gereizt ist und das wrde sich wieder bessern.er empfahl mir auch durch die blume,reichlich sex zu haben um die ganze"sache" wieder in schwung zu bringen auch mental.
ich bin jetzt einerseits depri,wegen der tatsache prostatitis chronisch zu haben,andererseits aber beruhigt,nun zu wissen was sache ist.wie lebt ihr denn damit?
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maniacal guy
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.09.2004
Beitrge: 151

BeitragVerfasst am: 07.09.05, 16:42    Titel: rzte oft vllig verantwortungslos Antworten mit Zitat

Hallo setos01,
ich bin knapp 30 Jahre alt und leide seit gut einem Jahr an "Prostatitis/CPPS" Symptomen. Ich habe Deine threats gelesen und finde auch -bis auf das Blut im Stuhl- das Deine Symptome nicht untypisch fr CPPS sind.
Das Dein Arzt mal eben so rausschraubt das Du Deine Symptome Dein leben lang behalten wirst -wahrscheinlich hat er es noch so dargestellt als httest Du ausserdem noch "selber Schuld"- ist leider auch nicht ungewhnlich -andererseits fast schon kriminell, denn- woher will er wissen was in einigen Jahren ist!?? Sicher hat er Erfahrungswerte, aber wohl vor allem Erfahrung darin "von oben herab" ber andere zu urteilen. Soviel dazu...
Ob Du eine akute/bakteriell bedingte Prostatitis hattest kannst Du wohl am besten selber beurteilen. Dieses Krankheitsbild kommt in aller Regel mit Fieber und Schttelfrost daher. sie bleibt in aller Regel nicht unbemerkt. Das normalerweise verkalkungen zurck bleiben, ist mir nicht bekannt

mfg

maniac
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Olaf Urban
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 24.11.2004
Beitrge: 1191
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 07.09.05, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo setos01,
anbei ein paar Anmerkungen zu deinem Bericht.
- der Umfang der Untersuchungen mte um mikrobiologische Untersuchungen des Ejakulats oder Prostataexprimats erweitert werden um Mikroorganismen als Ursache sicherer ausschlieen zu knnen (CP/CPPS- Spezialisten in D. nutzen dazu die sog. 4- Glser- Probe http://www.medizin-forum.de/prostatitis/4jar-d.html )
- Kalkablagerungen in der Prostata sind kein eindeutiges Zeichen fr Prostatitis. Sie sind wie Bakterien in der Prostata rel. weit verbreitet, ohne das prostatitisspezif. Symptome ausgeprgt sind.
- Die uerung, da man Prostatitis lebenslang htte, war sicher als "offenes Wort von Mann zu Mann" gut gemeint. Letztlich ist sie aber falsch, weil sie entmutigt und weil sie weder durch die neuere Forschung noch durch die vielen Erfahrungsberichte in einschlgigen Foren in dieser Absolutheit besttigt wird.
- Die Behandlung mit C... (Handelsnamen bitte vermeiden - siehe Mediquette) zu beginnen, ist 'ne Mglichkeit. Wissenschaftliche fundierte Erkenntnisse, da dieses gegen CP/CPPS wirkt, sind mir nicht bekannt.
- Da viel Sex gegen CP/CPPS hilft, ist zumindest anzuzweifeln. Einerseits gibt es auch dafr keine wissenschaftlichen Belege und andererseits sind nach meiner Lesart die Erfahrungsberichte in einschlgigen Foren widersprchlich. Bei einem Teil werden durch hufige Ejakulationen die Beschwerden gelindert bei einem anderem hingegen verstrkt. Mentale Faktoren scheinen, wie neuere Forschung andeutet, bei der Entstehung von CP/CPPS oft eine wichtige Rolle zu spielen (siehe http://www.prostatitis.homepage.t-online.de/ ).

Die Anmerkungen sind nicht als Fundamentalkritik gemeint sondern eher als Optimierungsvorschlge, die man in das Gesprch mit dem Urologen einbringen knnte. Wie man dabei vorgehen sollte, habe ich versucht in diesem Thread verstndlich zu machen http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=25590&sid=d848d34bb2ca55a08a29594a34bd74ab&partner=prostatitis .

Der Einflu von CP/CPPS auf die Lebensqualitt der Betroffenen kann individuell sehr verschieden sein. Der grte Teil leidet wohl nur unter milden bzw. temporren Symptomen, mit denen man sich noch ganz gut abfinden kann. Ein relativ geringer Anteil (ca. 3 - 10% aller Mnner nach mir bekannten Quellen) entwickelt aber stark schmerzhafte Symptome, die auf Dauer die Lebensqualitt erheblich beeintrchtigen. Es ist daher schwer einen allgemeingltigen Rat fr den Umgang mit dieser Krankheit zu geben. Auch bei strker ausgeprgten Symptomen haben sich nach meiner Wahrnehmung die Chancen zu einem schmerzfreien Leben zurckzufinden dank neuer Therapiemodelle in den letzten Jahren vergrert. Leider gehren diese Therapiemodelle meist nicht zum hiesigen urolog. Standard. Es ist daher zweckmig sich selbst intensiver mit der Materie zu befassen und sich gezielt nach geeigneten Therapien und Therapeuten umzusehen.
Gru
Olaf
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setos01
Interessierter


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beitrge: 8
Wohnort: karlsruhe

BeitragVerfasst am: 08.09.05, 08:38    Titel: danke Antworten mit Zitat

einfach mal vielen dank,fr eure antworten.
es tut mir einfach gut,zu wissen,das ich mit diesem problem nicht alleine bin.
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