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Harnrhren-Verengung

 
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PeterR
Interessierter


Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 25.11.05, 18:56    Titel: Harnrhren-Verengung Antworten mit Zitat

Hat jemand Erfahrung mit einer Harnrhren-Verengung? Mein Arzt hat heute gemeint, dass meine Prostatitis auch daher kommen knnte, da beim Ultraschall festgestellt wurde, dass zuviel Restharn in der Blase bleibt. Falls es weiterhin nicht besser wird soll ich in paar Wochen mal eine Rntgenuntersuchung mit Sonde in der Harnrhre machen. Hat jemand die Untersuchung schonmal gemacht und kann mir sagen, ob das schmerzhaft ist?
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Olaf Urban
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 24.11.2004
Beitrge: 1191
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 25.11.05, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,
benutze bitte die Suchfunktion. Mit den Begriffen Verengung, Spiegelung, Zystoskopie lassen sich viele Beitrge zu deinen Fragen finden.
Zur weiteren Information sei noch dieser Artikel empfohlen http://www.uronews-online.de/archiv/2003/08/un0308_35.pdf . Er beschreibt aus Sicht des Arztes wie man vorgehen sollte, wenn keine bakterielle Ursache (was 90 bis 95% der Flle mit solchen Beschwerden betreffen soll) vorliegt.
Gru
Olaf
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gubie
Interessierter


Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beitrge: 14

BeitragVerfasst am: 25.11.05, 20:21    Titel: Stenose Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

bei mir wurde schon vor ca. 2- 3 Jahren eine Harnrhrenstenose nach Rntgenuntersuchung diagnostiziert. Die Untersuchung war nicht besonders schmerzhaft. Nur danach hat man beim pinkeln etwas Schmerzen, was aber rasch abklingt. Ich finde die These deines Arztes interressant weil ich selbst schon lnger vermute, da ein Zusammenhang zwischen meinen Beckenschmerzsyndrom und der Stenose besteht.
Mich wrde mal interessieren, welche Beschwerden Du genau hast.
Gru
Gubie
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PeterR
Interessierter


Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 25.11.05, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gubie,

ich habe vor allem Schmerzen vorne in der Harnrhre. Die ffnung vorne auf der Eichel ist auch ganz leicht entzndet, wie mein Arzt besttigt hat. Die Schmerzen verlagern sich aber auch manchmal auf die Hoden oder im Afterbereich. Habe die Schmerzen unregelmig, machmal strker, manchmal weniger stark, eigentlich den ganzen Tag ber, unabhngig von Wasserlassen und Ejakulation. Das Einfhren dieses Teils in die Harnrhre vor dem Rntgen ist also nicht so schmerzhaft? Oder gibts da ne Betubung? Stelle mir das sehr schmerzhaft vor...
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Thomas S
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beitrge: 174
Wohnort: stuttgart

BeitragVerfasst am: 28.11.05, 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Harnrhrenverengungen sollten behandelt werden. Entweder durch schlitzen oder durch eine offene OP. Nachdem ich meine Striktur unterhalb des Schliessmuskels entfernen liess haben sich auch nach un nach meine Verspannungen reduziert. Und richtig pinkeln kann man danach auch wieder.
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gubie
Interessierter


Anmeldungsdatum: 07.10.2005
Beitrge: 14

BeitragVerfasst am: 30.11.05, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

ich kann mich ehrlich gesagt an Einzelheiten der Untersuchung nicht mehr erinnern.
Der Katheder diente m.E. ja nur dazu das Kontrastmittel einzufhren,war wirklich nicht besonders schlimm. Ich glaube es gab aber auch eine lokale Betubung.
Die Schlitzung oder Operation der Stenose sollte man schon kritisch betrachten, es kommt wohl auch darauf an, wo sich die Engstelle befindet. Grundstzlich ist die Gefahr einer Vernarbung und einem neuerlichen Verschlu recht hoch. Diese Gefahr ist wohl nur gering wenn sich die Verengung am Blasenausgang (also oben bei der Prostata) befindet, dafr gibts aber andere Komplikationsgefahren.
Ich wrde es trotzdem riskieren, wnn damit meine anderen Probleme gelst wrden, das aber wird von den Urologen bezweifelt.
Gru
Gubie
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Petergloor
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.04.2005
Beitrge: 40
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 30.11.05, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Thomas S Nachdem ich meine Striktur unterhalb des Schliessmuskels entfernen liess haben sich auch nach un nach meine Verspannungen reduziert. Und richtig pinkeln kann man danach auch wieder.[/quote]

Thomas
Mein Uro glaubt, die Striktur knne nach der natrlichen Ausweitung durch das Cystoskop vielleicht zumindest temporr zuruckgehen. Andernfalls hat er das modernste Laserskop, um sie damit zu verdampfen.
Frage: Welchen Schliessmuskel meinst du hier? Ist das der Muskel unterhalb der Prostata oder der Blasenhals?
Peter Gl.
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Thomas S
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beitrge: 174
Wohnort: stuttgart

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

bei mir lag die Striktur am bzw. direkt hinter dem usseren Schliessmuskel. In der Fachsprache spricht man hier vom bulbren Bereich der Harnrhre. Meiner Kenntnis nach ist die Gefahr eines Rezidivs nach der Schlietzung in diesem Bereich relativ gering (unter 10%). Eine Laserschlitzung ist der Schlitzung mit dem Messer auf jeden Fall vorzuziehen, weil sich mit dieser Methode ebenfalls die Rezedivgefahr verringert. Ansonsten gibt es immer noch die Mglichkeit einer offenen OP. Manche Kliniken raten auch als Ersteingriff die offene OP vorzunehmen. Auf der Homepage der Klinik Pforzheim findest Du dazu mehr Informationen.
Ich denke aber, dass eine Schlitzung mit dem Laser sher sinnvoll ist, weil die Narbe damit nicht wie frher nur teilweise entfernt wird und "eingeschlitzt" wird, sondern durch Verbrennung und Verdampfung grsstenteils entfernt wird.
Eine offene OP hat brigends je nach Lage auch eine Rezidivgefahr von 5- 20%.

Gruss Thomas
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Petergloor
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.04.2005
Beitrge: 40
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 04.12.05, 19:48    Titel: Auslser Striktur Antworten mit Zitat

Thomas S hat folgendes geschrieben::

. Eine Laserschlitzung ist der Schlitzung mit dem Messer auf jeden Fall vorzuziehen, weil sich mit dieser Methode ebenfalls die Rezedivgefahr verringert.
s


Thomas
Interessant. Mein Uro ist ein Pionier von Laserbehandlung hier. Er wrde es so oder so mit Laser machen. Was mich bei ihm befremdet hat, ist allerdings, dass er die Cystoskopie erst so spt angeordnet hat.
Ich frage mich nur, wie es kommen kann, dass die Striktur unabhngig von einem Trauma pltzlich bemerkbar macht. Ich weiss, dass ich mal vor VIELEN Jahren beim Fahrrad mit dem Damm auf die Stange hinuntergeknallt bin, und dass ich viele Radtouren mit unbequemen Stteln unternommen habe. Die Beschwerden sind frher leicht bis null gewesen, und vorletzten September pltzlich stark geworden. Als einzigen Auslser kann ich mir eine Erkltuing vorstellen - vielleicht hat ja die Striktur bis dahin einfach keine Prostatitis ausgelst...
Peter
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