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Neuer Behandlungsansatz gegen Glioblastome

 
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BeitragVerfasst am: 07.12.04, 10:20    Titel: Neuer Behandlungsansatz gegen Glioblastome Antworten mit Zitat

Neuer Behandlungsansatz gegen Glioblastome
Protein hsFlt3L verbessert berlebenschancen deutlich

Los Angeles (pte, 07. Dez 2004 09:15) - Wissenschafter des Cedars-Sinai Medical Center http://www.csmc.edu haben ein neues Behandlungsverfahren gegen die am meisten verbreitete und tdliche Form von Gehirnkrebs entwickelt. Glioblastome (Glioblastoma multiforme) wachsen normalerweise so rasch, dass innerhalb eines Jahres nach der Diagnose der Tod eintritt. Weder eine Operation, Medikamente noch eine Strahlenbehandlung knnen den Krankheitsverlauf beeinflussen. Jetzt ist es gelungen, die berlebenschancen von Laborratten durch die Injektion des Proteins hsFlt3L zu verbessern. Die Ergebnisse der Studie wurden in Molecular Therapy http://www.sciencedirect.com/science/journal/15250016 verffentlicht.

Die Forscher setzten ein gentechnisch verndertes Virus ein, um hsFlt3L in die Gehirne von erkrankten Ratten zu transportieren. Das Protein erhhte die Anzahl von Immunzellen im Gehirn und verlangsamte das Tumorwachstum deutlich. Sieben von zehn Ratten, die eine hohe Proteindosis erhielten, berlebten mehr als ein Jahr. Es konnten keine nachteiligen Nebenwirkungen nachgewiesen werden. Ratten, denen ein Blindprparat verabreicht wurde, starben innerhalb einer Woche. In der hsFlt3L Gruppe waren 33 Prozent der Tiere nach drei Monaten vllig tumorfrei. Jene Ratten, die sechs Monate oder lnger berlebten, wiesen keine Tumore auf.

Die leitende Wissenschafterin Maria Castro erklrte, dass in dieser Studie erstmals Glioblastome bei Ratten kleiner wurden oder gnzlich verschwanden. Dieser Effekt ist laut BBC auf die Fhigkeit des Proteins zurckzufhren, die Produktion von voll ausgereiften Zellen innerhalb des Gehirns zu stimulieren. "Nachdem uns die Gentherapie erlaubt, dieses Protein zu transportieren, hoffen wir diese Laborstudien in klinischen Tests mit Patienten realisieren zu knnen." Castro hofft, dass diese Tests bereits innerhalb der nchsten drei Jahre durchgefhrt werden.

Quelle: http://www.pressetext.de/
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