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Notwendige Nasen-OP mit kosmetischer OP kombinieren?

 
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Greggg
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 11.05.2007
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 11.05.07, 21:20    Titel: Notwendige Nasen-OP mit kosmetischer OP kombinieren? Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich hoffe, dass diese Frage hier richtig aufgehoben ist.
Es geht um Folgendes:

Ich habe in meiner Nase seit meiner Kindheit (bin jetzt 25) ziemlich kaputte Blutgefe. Ich kriege oft (in Hochzeiten 1x tglich) sehr starke Nasenbluten, ohne dass ich irgendwas tue. Es passiert einfach. Ich gehe immer einmal im Jahr zu meinem HNO-Arzt, der die Blutgefe verdet. Dann ist fr ein weiteres Jahr erstmal Ruhe, bis es allmhlich wieder beginnt.

Mein Arzt sagte mir, die einzige Mglichkeit dieses Problem endgltig zu beheben wre eine OP an der Nase. Bisher hab ich das immer vermieden, ich ging lieber 1x im Jahr zum Doc. Langsam denke ich aber um.

Nun stelle ich mir folgende Frage: Ich hab schon lange den Wunsch meine Nase etwas korrigieren zu lassen. Sie ist an der Spitze ziemlich breit, hat einen deutlichen Hcker und ist ein klein wenig schief. Solches OPs zahlt man natrlich selbst, die KK gibt nichts dazu - was ich in meinem Fall auch vllig okay finde. Ich zahle das auch gern aus eigener Tasche.

ABER: Kann man diese beiden OPs nicht irgendwie "kombinieren"? Gut, Voraussetzung wre, dass ich einen plastischen Chirurgen finde, der auch das Problem mit den Blutgefen lsen kann. Aber WENN ich so einen an der Hand habe - geht das? Es wre ja schon nett, wenn die KK die Ansthesie bernimmt, und vielleicht ja sogar etwas mehr. Und ich zahle den Rest privat drauf.

GEHT sowas?

DANKE!!!!

Gregor
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Werner Meyer-Gattermann
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 223

BeitragVerfasst am: 15.05.07, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gregg,

die Blutungsneigung kommt manchmal durch ein Gefkonvolut an der Nasenscheidewand . Eine chirurgische Verdung am Gefstil kann versucht werden.

Eine gleichzeitige Nasenformkorrektur ist prinzipiell mglich und denkbar. Sie sollten einen Plastischen Chirurgen oder einen HNO-Arzt mit Kassenzulassung und entsprechenden Kenntnissen kontaktieren. Der Arzt kann dann die Leistungen differenziert mit der Kasse und mit Ihnen privat abrechnen.

viel Glck,
Dr. Meyer-Gattermann
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Greggg
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 11.05.2007
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 29.05.07, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hm. Hatte heute ein Gesprch mit meinem HNO (frisch aus dem Urlaub).

Bei mir ist es nicht nur ein Problem mit den Blutgefen, ich habe auch eine schiefe Nasenscheidewand und eine daraus resultierende Verengung der Atemwege. War ein wenig berrascht, aber wenn man sowas schon immer hatte und nicht wei wie es ist "normal" atmen zu knnen fllt sowas ja nicht auf.

EGAL! Jedenfalls hat ER gesagt, dass man eine sthetische OP und eine OP zur Behebung der schiefen Nasenscheidewand und des Nasenblutens zwar generell natrlich MGLICH ist (er kann auch beides machen), die KRANKENKASSEN das aber nicht wollen und nicht bewilligen, weil die Rhinoplastik hier die grere OP wre. Also Korrektur der Funktion auf KK machbar, sthetische OP auch, aber NICHT zusammen!

Aussage gegen Aussage... warum ist das Leben so kompliziert?
Mal abgesehen von der Geldgeschichte, ich finde es sehr viel unangenehmer und umstndlicher ZWEIMAL ins KH zu mssen. ZWEIMAL unter Vollnarkose opertiert werden zu mssen...... es ginge doch einfacher Traurig

PS: Ja, ich wei, "mssen" ist nicht ganz richtig, eine sthetische OP ist kein "Muss" (in vielen Fllen). Aber trotzdem! Hier geht's um das allseitsbeliebte Prinzip!

Danke!!
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t_Deece
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beitrge: 29

BeitragVerfasst am: 29.05.07, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

???
Also ich htte da auch eher zu der Antwort von Herrn Dr.Meyer-Gatterman tendiert.
Das macht doch null Sinn! Ne OP ist immer auch mit nem Risiko behaftet, und wenn man da zwei, oder in diesem Fall sogar DREI, Dinge in einem Rutsch machen kann..... warum strubt sich da die KK gegen?!? Gut, vielleicht haben die Angst, dass jetzt alle kleinere notwendige Operationen machen, um sich so einen Teil der Kosten fr eine kosmetische OP zu sparen, aber..... neeee, ich sehe da auch mit so einer hypothetischen Angst der KK keinen Sinn drin. Die KK zahlt wofr sie da ist (Dein Nasenbluten und die Begradigung der NSWand) und DU zahlst privat dazu, fr Dinge die medizinisch nicht notwendig sind. Die macht so oder so doch in keinem Fall irgendeinen zustzlich Verlust dadurch...??

Versteh' ich nicht.

Wenn Herr Dr. Meyer-Gattermann seine Antwort nicht noch einmal verifizieren kann/mchte, wrde mich brennend die Meinung eines dritten Arztes/Chirurgen interessieren! Ich gehe mal davon aus, dass Du da zu noch jemandem gehst? Die KK darf man bei solchen Sachen ja leider nicht anrufen. Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass sich dort natrlich sehr viel lieber vor Kostenbernahmen gedrckt wird, anstatt ehrliche Aussagen zu machen. Ich will's nicht "lgen" nennen, aber die Argumentationen lassen keinen Zweifel daran, was bei denen Prioritt hat. :-\

Jedenfalls, diese Geschichte interessiert mich auch sehr (obwohl ich an meinen Riechkolben niemanden ranlassen werde Smilie
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Greggg
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 11.05.2007
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 30.05.07, 08:42    Titel: Antworten mit Zitat

Spielt es vielleicht eine Rolle, dass der HNO den ich fragte mehr Geld bekommt, wenn er mir zwei einzelne OPs "aufschwatzt"? Ist natrlich nur eine dstere Vermutung, ich bin ja ansonsten absolut zufrieden mit ihm! Andererseits.... der hatte volle Terminkalender, also um zustzliche Arbeit muss der sich doch eigentlich nicht bemhen....

Und berhaupt.... ist es nicht eigentlich Sache des Arztes? Hat die KK irgendwas mit OPs zu tun, bei denen sie gar nichts zubezahlen muss? Da kann doch der Arzt die notwendige OP machen, und mit MIR den privaten Teil zustzlich klren.... eigentlich doch so wie Herr Dr. Meyer-Gattermann das sagte....??

Ja, morgen hab ich ein Gesprch bei einem plastischen Chirurgen in einer Privatklinik. Ich bin in dem Hause oft bei der Kosmetikerin, kenne den Laden also, und die Gesprche kosten nscht.
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t_Deece
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beitrge: 29

BeitragVerfasst am: 30.05.07, 08:51    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ich kann mir schon vorstellen, dass der fr eine mehrere Tausend Euro teure OP die der Patient aus eigener Tasche bezahlt u.U. etwas mehr verdient als an notwendingen OPs welche die KK bernimmt. Oder ist das Satz fr den Operateur in solchen Fllen immer gleich? Theoretisch kann da doch jeder Arzt sein eigenes Sppchen kochen und verlangen was er will, oder?
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