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oGTT? Wer kennt sich aus?

 
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cerealkiller
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beitrge: 179
Wohnort: daheim

BeitragVerfasst am: 03.06.07, 18:53    Titel: oGTT? Wer kennt sich aus? Antworten mit Zitat

Hallo, ich wei jetzt nicht, ob ich hier richtig bin oder ob das zur "Inneren" gehrt.

Also, morgen mu ich wieder zum Glukosetoleranztest - zum 2. Mal innerhalb weniger Wochen (Zitat Doc: "knnte auch ein Ausreisser sein"). Mein Augenarzt (bin eine Brillenschlange) hat gemeint ich solle einen machen - sicherheitshalber. Ich hab da jetzt rumgegoogelt wegen der Werte, aber kann mich da irgendwie nicht wirklich einordnen, die Richtwerte die ich finde, sind sehr unterschiedlich.

Wie "sicher" ist so ein oraler Belastungstest berhaupt?
Was sagt er berhaupt aus?
Warum mu er wiederholt werden?

Vor etwa 8 Jahren musste ich auch mal einen machen, weil mein Sohnemann mit deutlich ber 4.5 Kilo auf die Welt rumpeln musste. Auch damals hat ein Internest bemngelt, dass "die Kurve zu flach" ist. Nach den Infos, die ich gefunden habe, drfte ein zu steiler Anstieg doch eher noch ungnstiger sein - oder verstehe ich das falsch? Zur Info, ich bin w, 35 und 56 Kilo schwer bei 1,69 m und mache sehr viel Sport und rede mir ein vllig gesund zu sein.

Kann bitte jemand von den Insidern Licht in mein Dunkel bringen?
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Die Schlauheit des Fuchses resultiert zu 90 % aus der Dummheit der Hhner.
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SusanneG
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beitrge: 1332
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 03.06.07, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Unsere richtwerte:
nchtern unter 110mg%
nach 2h unter 140mg%

Susanne
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hjt
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beitrge: 438

BeitragVerfasst am: 03.06.07, 21:15    Titel: http://de.wikipedia.org/wiki/Proaktiv Antworten mit Zitat

Moinmoin,

gesund wachen die Leute mit 60-80 auf und haben ne halbe Stunde nach einem sehr strke=zucker-reichen Frhstck gerade knapp ber 100 und ne halbe Stunde weiter schon wieder um 80.

Alle Diagnose-, Richt- und Zielwerte bei Diabetes sind historisch und aus heutiger Sicht absolut willkrlich gesetzt. ber keinem gibt es deutlich mehr miese Folgen als darunter.
Das bedeutet, ein kleines Risiko auf auf appe Fe und blinde Augen besteht schon mit nem wirklich gesunden Blutzucker-Verlauf und nimmt mit zunehmenden Blutzucker-Schwankungen und zunehmenden Blutzucker-Verlufen nach bisherigem Kenntnisstand stufenlos zunehmend zu.

Das heit, wer immer bemerkt, dass seine Blutzucker-Automatik nicht mehr zuverlssig funktioniert, sollte sie proaktiv gewissermaen manuell untersttzen und gezielt mit Futterauswahl und Bewegung dafr sorgen, dass sein Blutzucker 1/2/3 Stunden nach jedem Essen unter 140/120/100 mg/dl bleibt und so ein HBA1c um 5 wieder hergestellt wird.

Wenn man so lange abwartet, bis die alten Diagnoseschwellen erreicht und berschritten werden, lsst sich der Blutzucker-Verlauf hufig nur noch mit Medikamenten einigermaen normalisieren. Je systematischer man schon vorher kleinere Anstiege mit Futterauswahl und Bewegung ausgleicht, umso einfacher und lnger kommt man meistens ohne irgendwelche Medis und deren Nebenwirkungen aus Smilie

Bisdann, Jrgen
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cerealkiller
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beitrge: 179
Wohnort: daheim

BeitragVerfasst am: 04.06.07, 10:08    Titel: ENDLICH FrHSTCK !!! Antworten mit Zitat

Danke fr die Antworten, das beruhigt mich dann doch.

"Schwankungen" gibts bei mir wohl nicht viele, der hchste gemessene Wert war 124 - der niedrigste war 112 (nchtern). Wobei ich dazusagen muss, die 112 fand er nicht berauschend, insgesamt ist ihm die "Kurve" zu flach - meint er noch immer.

Ich glaub, dass einfach die Uhrzeit nicht passt. Ich steh so gegen halb 5 - 5 auf und hab dann gleich mal Hunger. Um 6 werd ich dann richtig grantig und zittrig, um 7 gehts dann schon wieder um 8 musste ich zum Test, da war nur noch "Magenhunger" brig. An die 140 bin ich nicht mal annhernd rangekommen, geschwankt hats auch nur unwesentlich, da mach ich mir dann einfach mal keine sorgen.
Einen HBA1c (muss ich mal googlen was das ist) hat er nicht erwhnt.

Ich hab prinzipiell mal Angst, wenn ich zum Arzt muss, vielleicht war es ja der Adrenalin-Rush, der den Nchternwert in die Hhe getrieben hat Mr. Green Mr. Green
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Hans Reuter
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beitrge: 652
Wohnort: Rhld.-Pfalz

BeitragVerfasst am: 04.06.07, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein oGTT ist immer dann angezeigt, wenn Zweifel bzgl. der Bewertung bzw. bei unklaren Blutglukosewerten bestehen. Bei bekanntem manifestem Diabetes ist er kontraindiziert. Die Anwendung des oralen Glukosetoleranztests (oGTT) wird fr die klinische Routine nicht unbedingt empfohlen. Ohne die eindeutigen Zeichen der Hyperglykmie mit metabolischer Dekompensation mssen die Ergebnisse der Glukosebestimmung durch Wiederholungsmessungen zu einem spteren Zeitpunkt besttigt werden.


Bewertung der Blutglukose:

Befund nchtern bzw. nach 120 min
Normalbefund < 110 mg/dl < 140 mg/dl
Abnormale Nchternglukose/Gestrte Glukosetoleranz 110 - 125 mg/dl bzw. 140 - 199 mg/dl
Diabetes mellitus > 125 mg/dl bzw. > 199 mg/dl


Diagnostische Kriterien des Diabetes mellitus

Symptome des Diabetes (Polyurie, Polydipsie und sonst nicht zu erklrender Gewichtsverlust) und Plasmaglukose bzw. im kapillren Vollblut >=200 mg/dl =11,1 mmol/l zu einem beliebigen Zeitpunkt des Tages (ohne Rcksicht auf den Zeitpunkt der letzten Mahlzeiteneinnahme)

oder

Nchtern-Plasmaglukose >=126 mg/dl =7,0 mmol/l (Glukose im kapillren Vollblut >=110 mg/dl =6,1 mmol/l). Nchtern bedeutet: Keine Kalorienzufuhr fr wenigstens acht Stunden

oder

2h-Plasmaglukose bzw. im kapillren Vollblut >200 mg/dl =11,1 mmol/l whrend eines oGTT. Testdurchfhrung nach WHO-Richtlinien mit 75 g Glukose (oder quivalenter Menge hydrolysierter Strke), aufgelst in Wasser.

Die der Diagnose eines Diabetes zugrundeliegende Glukosemessung muss mit einer qualittskontrollierten Labormethode erfolgen. Gerte, die zur Selbstmessung durch den Patienten konzipiert sind, eignen sich hierfr nicht!

Der Referenzwert Stoffwechselgesunder fr die Nchternglukose ist 60 bis 100 mg/dl. Nach Gauߒscher Normalverteilung hat wohl die Mehrzahl aller Gesunden um die 80 mg/dl, aber viele durchaus nach einer Kost mit hoher Glykmischer Last auch kurzzeitige Spitzen bis 140 mg/dl.

@Susanne
Die Zielwerte zu einer guten Blutzuckerfhrung bei Diabetikern sind nchtern und prprandial 80 bis 110 mg/dl und 1-2 Stunden nach dem Essen 160 140 mg/dl. HbA1c < 6,5%. Bei Einhaltung dieses Rahmens sind die Risiken chronischer diabetischer Komplikationen Folgeerkrankungen - sehr niedrig.
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Mit freundlichen Gren
Hans Reuter
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cerealkiller
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beitrge: 179
Wohnort: daheim

BeitragVerfasst am: 04.06.07, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr die detaillierten Infos Smilie

Ich wurde vom Augenarzt deswegen hingechickt, weil er findet, dass ich merkwrdig atme . Er meint das sei ihm aufgefallen, als wir die unterschiedlichen Glasstrken durchprobiert haben. Ich wurde auch schon vom Gynkologen 2 x hingeschickt, weil meine Kids beide in der Gewichtsklasse zwischen 4,5 und 5 Kilo lagen (*aua*) - achja und 1 x wurde ich vor einer Ewigkeit hingeschickt, weil ich ein Hagelkorn am Auge hatte ...... jedes Mal "sicherheitshalber".

Was mich etwas stutzig gemacht hat war die Tatsache, dass ich ihn diesmal wiederholen musste, die ersten beiden Mal war es nach 1 x erledigt, vielleicht war der Arzt einfach etwas pingeliger als der, wo ich die ersten beiden Male war.

112 nchtern ist wohl nicht perfekt, aber so wie ich das verstanden habe ist das kein Problem, solang dann nach diesem Ekelzeugs die Werte nicht in die Hhe schnellen. Dem nchsten, der wieder irgendwas rumzumeckern hat werd ich sagen, dass er sich eine andere suchen muss, wenn er auf Frauen mit greren Kurven steht Mr. Green Mr. Green

Danke nochmals !
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Hans Reuter
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beitrge: 652
Wohnort: Rhld.-Pfalz

BeitragVerfasst am: 05.06.07, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
112 nchtern ist wohl nicht perfekt, aber so wie ich das verstanden habe ist das kein Problem, solang dann nach diesem Ekelzeugs die Werte nicht in die Hhe schnellen.


Ja, weil die abnormale oder grenzwertige Nchternglukose eben nicht "perfekt" ist, sollten die Glukosewerte regelmig, d.h. mindestens einmal pro Jahr, getestet werden.
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Mit freundlichen Gren
Hans Reuter
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