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Schweigepflicht

 
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skarabus
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 16.07.2007
Beitrge: 244

BeitragVerfasst am: 30.10.07, 15:38    Titel: Schweigepflicht Antworten mit Zitat

Es stimmt doch, dass rzte UNTEREINANDER keine Schweigepflicht haben und man sie deshalb als Patient nicht extra von ihrer rztlichen Schweigepflicht entbinden muss, damit sie sich untereinander ber die Krankengeschichte/Befunde eines Patienten austauschen knnen - oder bin ich da falsch informiert?
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Andreas-Ulrich
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beitrge: 279
Wohnort: Elbmarsch

BeitragVerfasst am: 30.10.07, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo skarabus,
im Rahmen der Dienstbergabe im Krankenhaus werden Patientendaten an die rzte und das Pflegepersonal im Folgedienst weitergegeben,"stillschweigende oder mutmaliche Einwilligung" des Patienten vorausgesetzt.
Nach 203 StGb gilt die Schweigepflicht gegenber jedem;d. sind z. B. auch Angehrige eines Betroffenen (unter bercksichtigung von Einsichtsfhigkeit und Alter auch bei Minderjhrigen), Kollegen und Vorgesetzte des Schweigepflichtigen, soweit diese nicht selbst mit der Bearbeitung des konkreten Falles des Betroffenen befasst sind, die eigenen Freunde und Familienangehrige des Verpflichteten, die Medien und abhngig von gesetzlichen Regelungen: Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht.Der Patient kann seinen behandelnden Arzt auch schriftlich von seiner Schweigepflicht entbinden,um die Kommunikation zwischen verschiedenen rzten verschiedener Einrichtungen zu verbessern.

Gru & alles Gute

Andreas-Ulrich
_________________
"Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhren." - Kurt Tucholsky -
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skarabus
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.07.2007
Beitrge: 244

BeitragVerfasst am: 31.10.07, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Das heit, wenn der Arzt z.B. des Arbeitsamtes den Gesundheitszustand einer Person beurteilen will, muss diese Person ihren behandelnden Arzt NICHT extra von der Schweigepflicht entbinden, damit der AAArzt sich mit dem behandelnden Arzt der betreffenden Person austauschen kann?
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AnnettLoewe
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 16.09.2004
Beitrge: 871

BeitragVerfasst am: 31.10.07, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Doch.
Denn der "Arbeitsamtsarzt" war gerade nicht mit der Behandlung der Person befasst und deshalb besteht eine "mutmaliche" Einwilligung des Patienten gerade nicht.

Selbst in medizinischen Versorgungszentren mssen Patienten eine besondere Erklrung unterschreiben, die es den dort behandelnden rzten verschiedener Disziplinen erlaubt, gemeinsam auf die Patientendaten zuzugreifen.

Herzliche Gre,
Annett Lwe
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