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priv. Zusatzversicherungen + Gesundheitsprfung.....

 
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blondes-gift
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 23.03.2005
Beitrge: 86

BeitragVerfasst am: 19.05.07, 12:43    Titel: priv. Zusatzversicherungen + Gesundheitsprfung..... Antworten mit Zitat

Guten Tag,

Frau XY ist gesetzlich versichert und mchte deswegen eine priv. Zusatzversicherung im stationren sowie ambulaten Bereich abschlieen. Frau XY hat sich diesbezglich ber das Internet ber einige Angebote informiert. Jedoch ist ihr aufgefallen, dass viele Versicherungen eine Gesundheitsprfung verlangen.
Person XY ist noch relativ jung (26) und hat keine Vorerkrankungen AUER gutartige Knoten in beiden Brsten, genannt Fiaodenome oder so hnlich.

Wre dies nun ein Grund XY abzulehnen? Es besteht nmlich zu 100% kein Verdacht auf Bsartigkeit.

Und wie luft so ein Gesundheitscheck eigentlich ab?

Danke fr Antworten.
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Dr. A. Flaccus
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beitrge: 3181
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 19.05.07, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag!

So ein "Check" luft wohl je nach Versicherung unterschiedlich ab.

Auf jeden Fall mu auf alle Fragen im Fragenbogen wahrheitsgem geantwortet werden. Auch "harmlose" Allergien gehren dazu, ebenso wie die Fibroadenome der Brust.

Manche Versicherungen holen sich die Unterlagen von den behandelnden rzten, andere lassen selbst untersuchen (hngt wohl auch vom zu versichernden Risiko ab).

Je nach Einschtzung des Sachbearbeiters/der rztlichen Dienstes der Versicherung wird dann evtl. ein Zuschlag erhoben oder gar vllig abgelehnt.

Wie Ihr Fall einzuschtzen ist, vermag ich von hier nicht zu beurteilen.

Gru

Dr. A. Flaccus
_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt fr Ansthesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator
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Christiane
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 20.10.2004
Beitrge: 902

BeitragVerfasst am: 19.05.07, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

hi,

schau' doch mal bei der stiftung warentest - da findest du alle tipps zum thema.

im fragebogen der versicherungen mssen alle erkrankungen und auch arztbesuche - und seien sie fr dich noch so unwichtig gewesen - aufgefhrt werden. wird dieses nicht gemacht, so fhrt das in der regel zum versicherungsausschluss und fhrt zu einem negativen eintrag in der zentralen versicherungsdatei. dadurch knnen dann letztendlich auch andere versicherungen von dir negativ beeinflusst werden (z.b. berufsunfhigkeitsversicherung, risikolebens ...) und neue vertrge werden dann auch nicht mehr so leicht geschlossen werden knnen.

die richtigkeit der angaben wird brigens oft erst bei inanspruchnahme der versicherung geprft - was dazu fhren kann, dass man einige jahre auch noch umsonst eingezahlt hat ....

von daher - warentest oder verbraucherzentrale vorher mal checken.

gru, christiane.
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Gast H
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.07, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

es ist ja schon alles Wichtige geschrieben worden.
Anhand persnlicher Beobachtungen kann ich berichten, dass die privaten Versicherungen (jedenfalls die, die Gesundheit versichern) in den letzten Jahren deutlich ihre Kriterien verschrft haben und bei den nur geringsten Zweifel eher zur Ablehnung neigen. Hat man jedoch die Zusage, ist man keineswegs "ber den Berg", denn im Versicherungsfalle wird sehr, sehr genau geprft, ob alle Vorerkrankungen lckenlos angegeben wurden. Im Prinzip gelingt es einem "scharfen" Gutachter immer anhand von noch so bedeutungslosen Vorerkrankungen einen "richterfesten" kausalen Zusammenhang herzustellen, und davon wird leider fast immer Gebrauch gemacht Winken.

Mein Tipp: Alle bekannte Zipperleins angeben, am besten freiwillig eine Auflistung aller bisher dokumentierten Arztbehandlungen mitliefern. Eigene Beobachtungen und unbehandelte Leiden sind dagegen eher nebenschlich (alles das, was nicht irgendwo festgeschrieben steht). Bei Annahme von der Versicherung besttigen lassen, dass von Arzt xyz eine lckenlose Behandlungsbersicht vorlag. Evtl. Krankenhaus- und Kuraufenthalte (10 Jahre rckwirkend) nicht vergessen.

Ich will damit keineswegs von den privaten Versicherern abraten, immerhin mssen die ja mit einer gnstigen Risikokalkulation das Geld fr den Versicherungsfall erwirtschaften. Lediglich die hufige Vorgehensweise, dann eher fragliche Kausalitten zu konstruieren, halte ich fr verwerflich und Betrug am Versicherten.
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Christine R.
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.02.2005
Beitrge: 679

BeitragVerfasst am: 10.08.07, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Der Thread ist zwar schon sehr alt. trotzdem eine Anmerkung

Um die Gefahr der sog. vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung zum umgehen, haben wir den Antragstellern fr private Vollversicherungen oder Zusatzversicherunge geraten sich einen Ausdruck der beh. Hausarztes ber alle Behandlungen der letzten 5 Jahre geben zu lassen.
Dies machten sehr viele rzte erst auf massives ausdrckliches Nachfragen und Bezahlung von Gebhren

Ebenso wurde von uns angeraten, dies bei Wechslern von der gesetzlichen KV , welche in die private KV wollten, dies bei ihrer gesetzlichen KV anzufordern.

Die gesetzl. KV`s machten dies auch auf Anforderung um ja dem Kunden zu ersparen, dass er etwaige Vorerkrankungen vergisst.

Das Schlimmste an der Sache war und ist es noch

Die Versicherten waren baff erstaunt , was der Arzt oder Fachrzte ohne ihr Wissen mit den gesetzlichen KKs abgerechnet hatten. Sie hatten ja nie einen Nachweis erhalten

Krankheiten, die der Versicherte nachweislich niemals hatte (durch richterliche Gutachten dann untermauert)
Untersuchungen , die niemals stattgefunden hatten (Sonos, Koloskopien,usw)

(aus einem entzndeten Mckenstich , der einmal mit einer Salbe behandelt worden war, wurde eine Neurodermitis diagnostiziert)

Abzocke in Schlimmster Form. Betrug hoch drei

Von 10 solch angeforderten Unterlagen waren ca 4 falsch und in betrgerischer Absicht abgerechnet worden.

Der Schuldige ist meist nicht der Kunde, sehr selten der Versicherer sondern DER

der angeblich sooo schwere und viele Krankheiten bei dem Patienten behandelt hat.

Name : Arzt



Gruss
Christine






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Vaclav Havel
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 11.08.07, 11:10    Titel: Bitte keine falschen Gerchte streuen. Antworten mit Zitat

1. Die GKV hat k e i n e bersicht ber a l l e Diagnosen / Behandlungen der letzten 5 Jahre und kann das deshalb auch nicht bescheinigen. Die sind ihr piepegal, solange es sich um ambulante Untersuchungen / Behandlungen gehandelt hat u n d nicht krankgeschrieben worden ist u n d keine Rehakur beantragt worden ist.

2. Denn rzte rechnen ambulante Untersuchungen und Behandlungen (fast) n i e m a l s mit den sogenannten "gesetzlichen" Kassen ab sondern mit ihrer kassenrztlichen Vereinigung.

3. Viele Diagnosen sind Ausschludiagnosen, viele Untersuchungen dienen bei Vorliegen bestimmter Beschwerden dem A u s s c h l u s s bestimmter Diagnosen. Die Diagnosen b e g r n d e n hier die Untersuchungen. Gerade deshalb tauchen sie - beim Arzt und bei seiner KV - in den Diagnosen auf. Der entsprechende ICD hat dann den Zusatz "V" oder "A".

4. J e d e s Kassenmitglied kann nach j e d e r ambulanten Untersuchung eine "Patientenquittung" bekommen und damit die Abrechnung des Arztes berprfen. Das ist eine Zusammenstellung aller Diagnosen und Abrechnungsnummern in genau dem Umfang, wie sie der Arzt auch an seine Kassenrztliche Vereinigung gibt, also eine Art Proforma-Rechnung. Nur: k e i n e / r will sie.

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Mary-Anne
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Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beitrge: 80

BeitragVerfasst am: 18.12.07, 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
J e d e s Kassenmitglied kann nach j e d e r ambulanten Untersuchung eine "Patientenquittung" bekommen und damit die Abrechnung des Arztes berprfen. Das ist eine Zusammenstellung aller Diagnosen und Abrechnungsnummern in genau dem Umfang, wie sie der Arzt auch an seine Kassenrztliche Vereinigung gibt, also eine Art Proforma-Rechnung.


Ehrlich???

Zitat:
Nur: k e i n e / r will sie.


Also, mir wurde das noch NIE angeboten.
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Viele Gre von
Mary Anne
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 18.12.07, 20:08    Titel: Wir werden den Teufel tun, Antworten mit Zitat

die Patientenquittung auch noch a n z u b i e t e n . Heut ist die letzte Patientini um 18.30 h gegangen. Seitdem sitz ich am Papierkram. Wer die Quittung w i l l , kann sie kriegen.

Groe Korrektur brigens bezglich der Daten, auf denen die Kassen sitzen.
Die kriegen von den KVen mittlweile alles, was mit der Abrechnung dorthin gemeldet wurde.
Das ist und war mir neu.

PR
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Mary-Anne
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Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beitrge: 80

BeitragVerfasst am: 19.12.07, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

das hngt davon ab, wie viel Aufwand es bedeutet, so eine Quittung zu erstellen. Muss der Arzt diese Quittung erst mhsam erstellen oder produziert die Software "auf Knopfdruck" einen Beleg anhand der Daten/IDs, die der Arzt sowieso schon eingetippt hat?

Ist diese Patientenquittung eigentlich kostenpflichtig fr den Patienten?

Wenn es so sein sollte, dass der Arzt zum Schluss nur auf irgendein Knpfchen im Programm klicken muss, dann wrde sich auch meine Frage nach den Quittungen fr das Finanzamt von selbst erledigen (dann braucht man nicht nach extra kostenpflichtigen Belegen zu fragen, wenn man sowieso ein Recht auf eine Behandlungsquittung hat).

Hier hatte ich mal danach gefragt:
http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?p=334110&sid=646b70b11a779116bf2902ed1567aa08#334110
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