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SusanneG
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beitrge: 1332
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 14.01.08, 12:42    Titel: DMP Antworten mit Zitat

mal ne frage:

mein sohn ist ber mich familienversichert.

hab jetzt zum zweiten mal post von der kk, wir sollen uns doch ins DMP COPD eintragen lassen...

nur - das haben wir nicht Frage

wir knnen mit typ-1-diabetes, MS, hypertonie aufwarten - aber nicht mit COPD Cool

schreiben die da danmn jeden an??

susanne
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 15.01.08, 18:30    Titel: Dieses Chaos verwundert mich Antworten mit Zitat

ehrlich gesagt berhaupt nicht, vielmehr untersttzt es meine Ansicht:

bis heute verstehen die braven SoFas (Sozialversicherungsangestellte) sowie mitunter arg hochnsigen Betriebs- und andere -wirte der Kassen keinen Fatz von dem, was sie mit dem Geldrumschieben so alles anrichten in der medizinischen Versorgungslandschaft. Ihr Berufsbild hat mit Menschen nullkommanix und mit Geld alles zu tun. Sie sitzen mittlerweile auf riesigen und immer unberschaubareren Datengebirgen. Dementsprechend fllt das Resultat ihrer Arbeit aus. Daran hat sich auch nach der massiven Ausweitung der Ttigkeit der MDKs vor etlichen nichts gndert.

Ich finde es daher in keiner Weise verantwortbar, den KAssen von Politik wegen eins ums andere mehr Eingriffsrechte in rztliche Behandlungen einzurumen.

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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 18.01.08, 21:26    Titel: DMP - Post von heute Antworten mit Zitat

heute mit selbiger Zustellungen zwei Briefe zum selben DMP-Fall. Der eine von einer Zweibuchstabenkasse, der andere von der zugehrigen Datenstelle im Frnkischen.

Der DMP-Fall ist ein klinisch und mammograqphisch tumorfreies Mammakarzinom aus 2002, von der Zweibuchstabenkasse in 2004 zum DMP berschwtzt und nach erschpfender Aufklrung von mir eingeschrieben.

Was sich seitens DMP fr die Patientin medizinisch getan hat ? Wurde drei Wochen nach Einschreibung von einer Tante angerufen, wie die letzten Tumormarker gewesen seien - waas, der macht keine Tumormarker ... ? Das wars.
Was sich seitens DMP fr die Patientin sonst getan hat ? Wurde pnktlich nach jeder abgeschickten Dokumentation von irgendeinem Callcenter angerufen. Die ersten Jahre hie es immer, die Dokumentation sei verloren gegangen. Ich solle alles neu machen. Habs geglaubt und Zweitfertigungen geschickt.

Irgendwann zwischen nullfnf und nullsechs muss sich dann bei den Demplern rumgesprochen haben, dass die DMP-Algorithmen der Datenstellen eine Behandlung abfragten (= erzwingen wollten), die erheblich schlechter war als die bei uns seit Jahren gngige, woraufhin in aller Stille die Fragebgen ausgetauscht und die Algorithmen gendert wurden, was ja schon per se eine grobe Sauerei ist.
Anschlieend gabs dann jeweils zwei Anrufe, eine von der Datenstelle, die zweite von der Kassenzentrale in einer norddeutschen Grostadt. Die Meldungen an die Patientin lauteten dann immer, die Dokumentation sei fehlerhaft gewesen, ich solle die letzte (Folge-)-Dokumentation als Erstdokumentation neu erstellen.
Hab der Dame von der Zweibuchstabenkasse gesagt, ich hielte das fr Betrug, aber die Dame bestand darauf, andernfalls die Patientien aus dem DMP werfen zu mssen. Hab den Betrug mittlerweile zweimal mitgemacht, zuletzt im Oktober.

So, und die heutige Post ?
Schreiben der Zweibuchstabenkasse, danke fr den Bogen, alles ok.
Schreiben der Datenstelle, anbei mein Bogen in Kopie mit abgeklebten Eintrgen und Marker am Rand, bitte hier und da und dort nochmal neu eintragen und unterschreiben. Dabei ein unfrankiertes Antwortcouvert Gre A 4 fr eine Seite A 4.

Hab den Bogen A 4 in ein kleines Couvert umgepackt und unfrei zurckgeschickt mit dem Versprechen an Zweibuchstabenkasse und Datenstelle, ihre fortgesetzte Ntigung zum Betrug jetzt publik zu machen.

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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 23.01.08, 18:14    Titel: Manche Politiker und Kassen zweifeln schon, ob es Antworten mit Zitat

wenn es Kassenfonds und Morbi-RSA erst mal gibt, noch DMPs geben wird.

BTW: Schon bei Einfhrung der DMPs war heftig gemunkelt worden, dass die Kassen diesen teuren Murks sofort ber Bord werfen wrden, wenn sie auch anders an die RSA-Gelder kmen.

Callcenter, Kurse, Seminare, Schulungen, extra entwickelte EDV-Programme und -Installationen, Vordrucke, endlose Portokosten alles fr die Katz.

Damit wren denn dann auch die Sprche von der qualitativ besseren Chronikerbehandlung als das entlarvt, was sie immer waren (der Nachweis dafr steht schlielich im Sozialgesetzbuch) : der Ausverkauf des Volkes fr ein bichen dumm.
Denn die Chronikerprogramme sind und waren niemals etwas Anderes als Kohleschaufeln fr die Kassen.

So gehts halt, wenn ideologisch Einugige praktisch Ahnungslose Gesundheizpolitik machen mssen.

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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
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BeitragVerfasst am: 31.01.08, 22:55    Titel: Nur so zum Spa Antworten mit Zitat

hab ich eben mal wieder durchgelesen, was eine Brustkrebspatientin so zu lesen und unterschreiben kriegt, wenn sie sich ins DMP einschreiben lt.

Es ist einfach zum Totlachen - oder -rgern, je nach momentaner Befindlichkeit, denn
n i c h t s , nullkommagarnix luft im DMP medizinisch anders als auerhalb.

Doch tut der DMP-Aufklrungsbogen so, als werde jemand ausschlielich mit DMP anstndig behandelt.

Fazit:
DMP Mamma ist und bleibt eine von den im Amt befindlichen Gesundheitspolitikern erfundene Lgengeschichte und eine ganz unglaubliche Volksverdummung.

DMP Mamma betrachte ich darberhinaus als Veruntreuung von Kassenbeitrgen, mit denen ausschlielich eine vollkommen redundante Datenflut generiert wird, die niemandem ntzt und uns Zeit stiehlt.

Deutschlands Parlament hat seinem Gesundheitswesen eine sogenannte Brokratiebeauftragte gestiftet. Mit dem Tolerieren des DMP-Wahnsinns erweist sich diese jedoch klar als Brokratieabbauverhinderungsbeauftragte.

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