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Medikamenten-Festbeitrge - Patient bleibt auf der Strecke

 
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Kassandra
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Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 1524

BeitragVerfasst am: 14.02.08, 17:48    Titel: Medikamenten-Festbeitrge - Patient bleibt auf der Strecke Antworten mit Zitat

Guten Tag allerseits,

ich bin gerade fassunglos ber das zynische Vorgehen des Gesundheitswesens gegenber Patienten.
Speziell geht es um Festbetrge fr Medikamente.
Die Gesundheitsministerin hat sich etwas Feines ausgedacht, damit die Arzneimittelkosten gesenkt werden.
Ich habe es ja noch nachvollziehen knnen, da man versucht, in erster Linie die gnstigeren Medikamente verschreiben zu lassen. Wenn dann tatschlich ein Patient nicht damit klar kommt, kann der Arzt aut idem whlen, um auf das frhere Medikament zurck zu gehen.
Im konkreten Fall geht es aber um ein Asthmamedikament, das im letzten Jahr noch problemlos verschrieben werden konnte, jetzt aber in der Zuzahlung 41 Euro fr den Patienten betragen soll. Blderweise gibt es keinen vergleichbaren Wirkstoff. Andere Asthmamedikamente verursachen beim betroffenen Patienten Mundsoor und Heiserkeit, so da dazu noch ein Medikament gegen Mundsoor verschreiben werden mu, sowie eines gegen die Nebenwirkungen des Mundsoormedikamentes.
Anfragen bei der Krankenkasse ergaben, da hier eine aut idem -Lsung nicht mglich ist. Die Hersteller sollen gezwungen werden, billiger anzbieten. Im brigen sei der Gesetzgeber Schuld. Der Hersteller teilt auf Anfrage mit, man lasse sich nicht erpressen und gehe lieber das Risiko ein, viele Patienten zu verlieren, die nicht mal eben ber 40 Euro Zuzahlung leisten knnen. Auerdem wrde es sich um ein innovatives Medikament handeln, da von den Festbeitrgen befreit werden kann, was die Kasse aber nicht einsehen mchte.
Der Gesetzgeber in Form des Brgertelefones des Gesundheitsministeriums meint, die Kassen wrden diese Festbetrge selbst festlegen, es sei also nicht der Gesetzgeber Schuld.
Als Patient steht man nun zwischen den Fronten und bekommt allein von der Aufrgeung Luftnot und stellt sich auf unangenehme Nebenwirkungen der weniger innovativen Medikamente ein.
Ich finde das ganze skandals und frage mich, wieso die Sparerei derart dilettantisch in Angriff genommen wird.
_________________
Schne Gre,

Kassandra
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