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medizin-forum.de :: Thema anzeigen - Chron. Spannungskopfschmerzen - 1.) Medikamententzug
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Chron. Spannungskopfschmerzen - 1.) Medikamententzug

 
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Daniel11
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrge: 32
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 18.07.08, 16:21    Titel: Chron. Spannungskopfschmerzen - 1.) Medikamententzug Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

seit mehreren Jahren leide ich (mnnlich, Ende 20) an chronischen Spannungskopfschmerzen, die hufig am spten Nachmittag beginnen. Der Schmerz sitzt hinter den Augen und geht bis zur Mitte des Kopfes. Diese Problematik schrnkt mich in meinem Leben sehr ein und ich habe abends kaum mehr Lust, etwas zu unternehmen.

Krperlich ist alles abgeklrt und es wurde keine Ursache der Kopfschmerzen gefunden. Ich war bei Orthopden, Zahnarzt, Neurologe, CRT, usw.

Ich nehme sehr hufig Schmerzmittel wie Paracetamol mit Codein, oft Ibuprofen und gelegentlich auch Tramadol. Und das in Dosen von 150% bis 200% der maximalen EInmaldosis. Jetzt hat mir meine rztin, eine ausgebildete Ansthesistin, einen stationren Medikamententzug verordnet, da die Schmerzen ihrer Meinung nach von den Schmerzmitteln kommen.

Die Schmerzmitel werden beim Entzug sofort weg gelassen, sozusagen ein kalter Entzug. Nach ca. 7 bis 10 Tagen sollten die schmerzmittelinduzierten Kopfschmerzen nachlassen.

Hat hierzu jemand Erfahrung und kann diese kurz Schildern? Frage

Viele Gre,
Daniel
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Winfried Gahbler
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 1640

BeitragVerfasst am: 18.07.08, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Daniel,

der Weg ist aus meiner Sicht vllig richtig und der einzig mgliche. Eine schrittweise Minderung der Einnahme von solchen Schmerzmitteln funktioniert nicht.
Wichtig ist auch eine intensive Begleitung/Untersttzung durch die behandelnde Kollegin und auch durch das soziale Umfeld Ausrufezeichen
Viel Erfolg wnsche ich Ihnen, gute Besserung und alles Gute
MfG W.Gahbler
----------------------

Hinweis unter Bezug auf 7(3) der Berufsordnung fr rzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme, die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit grtmglicher Sorgfalt verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhngig davon persnlich zur Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine rztin oder einen Arzt Ihres Vertrauens!
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aus der Gemeinschaftspraxis
E.Mertens/Dr.W.Gahbler/F.Becker
http://www.schmerzkreis.net
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Daniel11
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrge: 32
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 18.07.08, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank fr Ihre Antwort, Herr Gahbler.

Genau so hat mir das die Ansthesistin auch erklrt. brigens eine wirklich sehr freundliche Frau, zu der ich groes Vertrauen habe. Also die besten Voraussetzungen.

Ich werde hier gerne berichten, wie der Medikamentenentzug letztendlich abgelaufen ist. Ich habe schon etwas Angst davor bzw. Angst vor der Zeit danach. Erst heute habe ich wieder 4 Kapseln Paracetamol&Codein geschluckt.

Und ich muss von diesen hohen Dosen an Schmerzmittel weg kommen. Denn ich mchte spter im Alter eine gesunde Niere und Leber haben. Ich rauche zwar nicht und trinke auch nicht. Deshalb wre es schade, wenn ich mir meine Gesundheit durch diese "Drogen" kaputt mache.

Liebe Gre,
Daniel
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Daniel11
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrge: 32
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 05.08.08, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

(Sorry, Doppelpost.)
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Zuletzt bearbeitet von Daniel11 am 05.08.08, 10:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Daniel11
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beitrge: 32
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 05.08.08, 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe jetzt den stationren Medikamentenentzug hinter mich gebracht. Ich war 10 Tage im stdtischen Krankenhaus und habe in der Zeit keine Schmerzmittel genommen bzw. nehmen drfen. Es war schwer, vor allem dann, wenn ich eine Schmerzattacke hatte. Aber ich habe mich mit schlafen, enstpannen und kalten Kompressen beholfen.

Leider hatte ich gestern hier zu Hause wieder extreme Kopfschmerzen in Form eines Pochens mit dem Puls. Ich war extrem nahe daran, Schmermittel zu nehmen, habe mich aber geqult und darauf verzichtet.

Viele Gre, Daniel
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Lugana
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beitrge: 249
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05.08.08, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss nicht ob das jetzt hier reinpasst aber:

Ich leide ja auch unter Kopfschmerzen und bin auf Morphin etc eingestellt. Die Frage ist ob denn ein Medikamentenentzug bzw. eine Dosisminderung wieder dazu fhren wrde, dass die Medis wieder besser ansprechen und eine immer steigernde Tolleranzentwicklung entgegenwirken kann?
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