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Quecksilberverbot
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Spreil
Interessierter


Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beitrge: 7

BeitragVerfasst am: 12.08.08, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Coza,

diesen Video kann ich Ihnen empfehlen anzusehn Winken
Der Video handelt von einer Studie der Universitt Calgary.

http://www.heilpraktiker-peter-kern.de/praxis/media/Mercury.mov

Viele Gre Spreil
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Lawya
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 29.11.2006
Beitrge: 117

BeitragVerfasst am: 13.08.08, 00:53    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen.

Ich bin immer wieder erstaunt ber die Unwissenheit einiger Kreise.

Mitteilung der Kommission vom 28. Januar 2005, Gemeinschaftsstrategie fr Quecksilber" [KOM(2005) 20 - Amtsblatt C 52 vom 2. Mrz 2005].

ZUSAMMENFASSUNG
Quecksilber ist ein fr Menschen, kosysteme und wild lebende Tiere hochgiftiger Stoff. Hohe Dosen knnen tdlich sein, aber auch relativ geringe Mengen knnen bereits das Nervensystem schdigen.

Die Strategie zielt auf die Verringerung der Auswirkungen des Quecksilbers und seiner Risiken fr die Umwelt und die menschliche Gesundheit ab.

Sie ist auf folgende sechs Ziele ausgerichtet:

Verringerung der Quecksilberemissionen;
Verringerung von Angebot und Nachfrage;
Bewirtschaftung der derzeit in Form von gelagerten oder verwendeten Erzeugnissen existierenden Quecksilbermengen;
Schutz der Bevlkerung vor Quecksilberexposition;
Verbesserung des Verstndnisses der Quecksilberproblematik und mglicher Lsungen;
Frderung einschlgiger internationaler Manahmen.
Die Strategie sieht fr jedes Ziel eine bestimmte Anzahl spezifischer Manahmen vor.

Verringerung der Emissionen
Die Strategie sieht insbesondere vor, die Anwendung der bestehenden Rechtsvorschriften (insbesondere der IVU-Richtlinie ) zu bewerten, bestimmte Quellen (Kleinanlagen, zahnmedizinisches Amalgam) zu untersuchen und den Informationsaustausch ber die Quecksilberfreisetzungen und die besten verfgbaren Techniken im Bereich der Vermeidung und Verminderung zu frdern.

Verringerung von Angebot und Nachfrage
Die EU ist der wichtigste Quecksilberexporteur der Welt. Die Kommission beabsichtigt vorzuschlagen, bis sptestens 2011 ein Verbot der Ausfuhr von Quecksilber aus der Europischen Union (EU) zu verhngen. Dieses Verbot wrde mit Frderungsmanahmen zur Entwicklung der neuen Wirtschaftssektoren in den betreffenden Regionen einhergehen. Auerdem mchte die Kommission durch die nderung der Richtlinie 76/769/EWG das Inverkehrbringen quecksilberhaltiger nicht elektrischer/nicht elektronischer Mess- und Kontrollinstrumente (z.B. Thermometer) beschrnken und die Auswirkungen der Verwertung von Quecksilberabfllen (insbesondere in zahnmedizinischem Amalgam) bewerten.

berschsse und Reservoir
Da die dauerhafte Beseitigung von Quecksilber derzeit zu teuer und technisch unsicher ist, sieht die Strategie die Lagerung von Quecksilber aus der Chloralkaliindustrie vor (die ber die grten Quecksilberreserven der EU verfgt) sowie Untersuchungen darber, was mit Quecksilber geschehen soll, das sich bereits im Umlauf befindet.

Schutz vor Exposition
In den Industrielndern ist die Hauptquelle der Quecksilberexposition die Einatmung von Quecksilberdampf aus zahnmedizinischem Amalgam (ein Problem, das wie oben erwhnt noch untersucht werden muss); auerdem akkumuliert sich Methylquecksilber (die Erscheinungsform mit den strksten toxischen Wirkungen) insbesondere in der aquatischen Nahrungsmittelkette (Fisch, Meeresfrchte usw.). Deshalb wird die Europischen Behrde fr Lebensmittelsicherheit ( EBLS ) die Auswirkungen der nahrungsbedingten Aufnahme ber bestimmte Fische und Meeresfrchte bei besonders empfindlichen Bevlkerungsgruppen (z.B. schwangere Frauen, Kinder), insbesondere bei Personen, die viel Fisch und Meeresfrchte verzehren, untersuchen. Die Strategie sieht auch die regelmige Bereitstellung zustzlicher Informationen ber Quecksilber in der Nahrung vor.

Verbesserung der Kenntnisse
Die Kommission mchte Wissenslcken hinsichtlich der Quecksilberproblematik durch Forschung schlieen. Die Prioritten fr die Quecksilberforschung sind im 7. FTE-Rahmenprogramm festgelegt.

http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/l28155.htm


"Methylqecksilber schdigt den Feten aus mtterlichen Amalgamfllungen

Exposure to Methylmercury often occures from methylation of inorganic mercury from amalgam-fillings through gastrontestinal bacteriums

vgl. Bjrnberg, K.A., Vahter, M., Englund, G.S.: Methylmercury, Amalgams, and Childrens Health. Environmental Health Perspectives 2006 March; 114(3): A149A150."

Untersuchungen auf Zinn und Hg entlarven den Verursacher. Das Fischmrchen von den Fischessern, knnen wir auen vor lassen.

Viele Gre Lawya
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Lawya
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 29.11.2006
Beitrge: 117

BeitragVerfasst am: 13.08.08, 01:03    Titel: Antworten mit Zitat

In Europa wei man schon mehr als in Deutschland:

Entschlieung des Europischen Parlaments zu der Gemeinschaftsstrategie fr Quecksilber (2005/2050(INI))

Das Europische Parlament ,
....
in Kenntnis des Berichts des Ausschusses fr Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (A6-0044/2006),

A. in der Erwgung, dass Quecksilber und seine Verbindungen fr Bevlkerungsgruppen, die in verschiedenen kosystemen leben, sowie fr wild lebende Pflanzen und Tiere hochgiftig sind,

B. in der Erwgung, dass Quecksilber ein persistenter Stoff ist, der sich in der Umwelt zu Methylquecksilber umwandeln kann, dessen toxische Wirkungen am strksten ist und das sowohl die Plazentaschranke als auch die Blut-Hirn-Schranke berwindet, was zu Strungen in der Gehirnentwicklung fhren kann,
...
E. in Kenntnis der ausfhrlichen Folgenabschtzung der Kommission, in der festgestellt wurde, dass das Ausma der gesundheitsschdlichen Auswirkungen von Quecksilber nicht bekannt ist, so dass weitere Informationen ber die Gesundheitskosten erforderlich sind, obgleich weitere Studien nicht zu Verzgerungen bei der Durchfhrung der Gemeinschaftsstrategie fhren drfen,
...
L. unter Hinweis darauf, dass der zweitgrte Anteil am weltweiten Quecksilberbestand auf Dentalamalgam entfllt, und in der Erwgung, dass in Industrielndern die grte Quecksilberexposition darin besteht, dass Quecksilber aus Zahnfllungen, die Amalgam enthalten, eingeatmet wird; in der Erwgung, dass die Exposition gegenber Quecksilber aus Dentalamalgam vor allem unter gesundheitlichen Gesichtspunkten betrachtet werden muss, und in der Erwgung, dass Emissionen aus Krematorien auf lange Zeit eine signifikante Quelle fr Quecksilberverschmutzungen sein werden, sofern nicht in Krze emissionsmindernde Technologien zum Einsatz kommen, die die Freisetzungen erheblich verringern knnen,

P. in der Erwgung, dass die Quecksilberexposition von schutzbedrftigen Bevlkerungsgruppen (Kleinkinder, Kinder, schwangere Frauen und Frauen im gebrfhigem Alter) auf ein Mindestma zu beschrnken und die Wirksamkeit dieser Minimierung sorgfltig zu berwachen ist, und in der Erwgung, dass die gesamte Bevlkerung und insbesondere die besonders empfindlichen Bevlkerungsgruppen ber die potentiellen Risiken, die von mit Quecksilber und seinen Verbindungen verseuchten Nahrungsmitteln ausgehen, informiert und aufgeklrt werden mssen,
...
3. hlt es fr auerordentlich wichtig, dass die Gemeinschaftsstrategie so bald wie mglich durch konkrete Manahmen und Rechtsvorschriften ergnzt wird;

5. fordert die Kommission auf, vor Mrz 2008 Manahmen zur Verfolgung der Ein- und Ausfuhr von Quecksilber und seinen Verbindungen zwischen den Mitgliedstaaten sowie in und aus der Gemeinschaft vorzuschlagen, die vor dem Ausfuhrverbot in Kraft treten sollen;
...
9. fordert die Kommission auf, durch Aufklrungskampagnen die ffentlichkeit fr die von Quecksilber ausgehenden Gefahren fr die Gesundheit, Expositionsgefahren und Umweltprobleme zu sensibilisieren;
...
17. fordert die Kommission auf, bis Ende 2007 einen Vorschlag zur Begrenzung der Verwendung von Quecksilber in Dentalamalgam vorzulegen, und fordert sie gleichzeitig nachdrcklich auf, Manahmen einzuleiten, um sicherzustellen, dass die Gemeinschaftsvorschriften fr die Behandlung zahnmedizinischer Abflle ordnungsgem angewendet werden, und zu untersuchen, ob zustzliche Manahmen erforderlich sind, um sicherzustellen, dass das Amalgam nicht in die Abfallentsorgung gelangt;

usw. usw.
...
...
38. betont, dass zudem die Amalgamverwendung in den Schwellenlndern und den Lndern der Dritten Welt verringert werden muss;

http://209.85.135.104/search?q=cache:1R02r8DPoOkJ:www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do%3FpubRef%3D-//EP//TEXT%2BTA%2BP6-TA-2006-0078%2B0%2BDOC%2BXML%2BV0//DE+Entschlie%C3%9Fung+des+Europ%C3%A4ischen+Parlaments+zu+der+Gemeinschaftsstrategie+f%C3%BCr+Quecksilber&hl=de&ct=clnk&cd=1

Da kann sich jeder ein Bild ber die Wichtigkeit machen. Manche Gedanke sind einfach schon mal gedacht worden.

lg Lawya
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Kinderumwelt
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 07.02.2006
Beitrge: 80
Wohnort: Osnabrck

BeitragVerfasst am: 13.08.08, 06:42    Titel: Antworten mit Zitat

Lawya hat folgendes geschrieben::
In Europa wei man schon mehr als in Deutschland:

Entschlieung des Europischen Parlaments zu der Gemeinschaftsstrategie fr Quecksilber (2005/2050(INI))

Das Europische Parlament ,
....
in Kenntnis des Berichts des Ausschusses fr Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (A6-0044/2006),...

Da kann sich jeder ein Bild ber die Wichtigkeit machen. Manche Gedanke sind einfach schon mal gedacht worden.

lg Lawya


SCENIHR (Wissenschaftlicher Ausschu der EU) im Mai 2008 (sic !) zu Amalgam:

"There have been claims of causation with respect to a variety of systemic conditions, particularly neurological and psychological/psychiatric effects.

It is concluded however, that there is no scientific evidence for risks of adverse systemic effects and the current use of dental amalgam does not pose a risk of systemic disease."
...
"We conclude that dental health can be adequately ensured by both types of material. All the materials are considered safe to use and they are all associated with very low rates of local adverse effects with no evidence of systemic disease."

http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/04_scenihr/docs/scenihr_o_016.pdf


M.Otto/Kinderumwelt
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