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Aktion fr ungewollt Kinderlose, bitte helft mit...
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Miie
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Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 08:52    Titel: Ein Beitragszahler nimmt sich zu viel und gibt zu wenig.. Antworten mit Zitat

Hallo Beitragszahler,
Ich wei nicht ob Sie es gemerkt haben, aber langsam reicht es.
Zitat:

Tja, es ist schon traurig, wenn ein junger Mensch so voller Misstrauen ist.
Kannst Du dir mal vorstellen, dass hier die Menschen gar nichts gegen Dich persnlich haben?

Habe ich das jemals behauptet?
Oder streben Sie an, ihre Fehlenden Argumente durch das Prinzip Angriff ist die beste Verteidigung zu vertuschen.
Zitat:
dass sich fr mich so gesehen und gefhlt, gesellschafts- und lebensfeindlich auch durch dich hier reprsentiert.

Schn, fr Sie gesehen. Und dennoch haben Sie schon vom System profitiert. Ich will Ihnen da keinen Vorwurf machen, aber dann von Rattenfngern zu sprechen und das System als Lebensfeindlich zu Verurteilen Strange
Zitat:
Du kannst dir aber auch weiterhin hier bei mir deine Hrnchen abrubbeln.

Sie fhlen sich also angegriffen.
Nehmen Sie sich doch bitte die Zeit, meine Beitrge durchzulesen. Danach kommen Ihre dran. So und jetzt vergleichen Sie: Wer gibt persnliche Angriffe aus, wer schuldigt an und wer schlgt ber die Strenge.
Vllt bin ich nicht so erfahren wie Sie, aber ich werde niemals einen Menschen (den ich nicht einmal persnlich kenne) so karakterisieren.
Zitat:
Dabei wren doch aus einer wahren christlichen Erziehung und Lebensweise heraus die anzunehmende Gutwilligkeit, die Milde, die Verzeihlichkeit die wirklich gelebten Attribute, ich leider bei den zu christlich geprgten Menschen nicht so selten genau das Gegenteil beobachte, das aber nicht pauschalieren mchte.

Wo liegt der Widerspruch zwischen einer gesunden Christlichen Erziehung und einem sozialwirtschaftlichen Denken? Oder wo liegen die Zusammenhnge? Wenn Sie bei diesem Thema anfangen, dann werden Sie unter 3 Din A4 Seite wohl nicht davonkommen. Aber, da wrde es ja um konkrete Inhalte gehen. Sie werden nicht anfangen.

Eine Frage:
Wie sieht Ihre Gesundheitspolitische Wunschpolitik in den nchsten Jahrzehnten aus?
Gleichschaltung und damit noch mehr Steuerflchtige? Karl Mar.?
Oder doch lieber Leistungsabbau? Mit welcher Bundespartei Sympathisieren Sie? Was wrde Sie whlen?
Sie fordern die ganze Zeit, jetzt drfen Sie gerne Vorschlge bringen.
Ob Sie das schaffen? Ich denke Nein, um nach Ihrer Regel zu Leben werden Sie mir jetzt noch mal eine Standpauke ber Gerechtigkeit, Anstand und Sozialitt halten. Letztendlich wird jedoch mal wieder keine konkrete Aussage (zum Thema) im Beitrag sein.

Gre Miie
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Beitragszahler
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 939

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 09:24    Titel: Ein Beitragszahler hat viel gegeben, was Miie noch nimmt... Antworten mit Zitat

Hi Miie,

Zu dem Titel auf ein reales Geben und Nehmen hin umgemnzt, nutze ich mal diese Gelegenheit Dich leider auf die Wirklichkeit ansprechen.
In drei Dekaden Steuer- und Sozialabgaben geleistet, mehrere Unternehmen direkt und indirekt durch eigene Leistung gestrkt, diese mit deren Wirtschaftskraft auch das System strken.
Dieses Geld wurde u.a. auch fr deine Bildung, fr evtl. weitere Untersttzungen, die du so leicht nicht erkennen kannst, verwendet, u.a. damit auch dafr, so wie es mir ja selbst erging mit den Abgaben der Generationen vor mir, dass ein noch! tragfhiges Sozial- und Wirtschaftssystem die nachfolgende Generation auf immer weicheren Boden fallen lsst, was nun lngst nicht mehr von Vorteil ist.

Du musst selbst erst einmal tragfhig werden, um die Tragfhigkeit anderer Menschen beurteilen zu knnen.

Miie hat folgendes geschrieben::
...Ich wei nicht ob Sie es gemerkt haben, aber langsam reicht es...

Ja, was meinst Du htte ich merken sollen?
Soll das weitere eine Drohung sein?
Habe ich es nun richtig erkannt, dass ich deine ungestme Haltung erkannt hatte, du diese Aufdeckung nun als Angriff bezeichnen mchtest?
Wenn ich keine Argumente htte, wrdest du doch gar nicht so auf diese ja doch dich exakt getroffenen, dich entlarvenden Argumente eingehen mssen.

Ich lese ja deine Beitrge.
Leider sind es meistens nur polemisch unterstrichene Kopien schon in sich ursprnglich oft einseitig verzerrter Inhalte.
Ich sagte deutlich, Deine! Worte lesen zu wollen, nicht das auf gut Deutsch Nachgeplapper von irgendwelchen Menschen, deren Doktrin du nach meinem Gefhl hier guruhaft anhimmelst mit deiner persnlichen Note, m.E. es allen hier mit frechem Nachdruck unter die Nase reiben zu mssen.
Was treibt dich berhaupt an, so sein zu mssen?
Sorry, aber ich pflege da immer gern zu sagen: "Ruhig Brauner, Brrrrr..."

Keine Sorge, ich werde dich bestimmt nicht in Gesprche mit Tiefgang verwickeln, weil ich leider hier regelmig eine emotionale berladung bei dir erkennen musste, hier also so ein Punkt fr mich erreicht ist, vorbergehend zu weichen, ich da nicht bestehen muss.

Aha, nun kommt ja doch mal etwas konkretes noch, auch wenn wir ahnen, wohin die Ausfhrungen zu meinen Antworten fhren werden.

Miie hat folgendes geschrieben::
...Eine Frage:
Wie sieht Ihre Gesundheitspolitische Wunschpolitik in den nchsten Jahrzehnten aus?
Gleichschaltung und damit noch mehr Steuerflchtige? Karl Mar.?
Oder doch lieber Leistungsabbau? Mit welcher Bundespartei Sympathisieren Sie? Was wrde Sie whlen?
Sie fordern die ganze Zeit, jetzt drfen Sie gerne Vorschlge bringen

Ich fordere doch gar nicht, sondern stelle in Frage, rege zum Nachdenken an, als jemand der sich ganz bewusst nicht mit den Inhalten eines gescheiterten Systems beschftigen mchte, nur dadurch ohne Verklrung und in sehr einfacher Weise die Sicht von auen zeigt.
So ist es auch von mir in meinem Job gefordert, mich nicht sofort in Details zu strzen, sondern es mal mit der Kompetenz des Technikers und gleichzeitig des Kunden zu betrachten.
Das zeigt ganz schnell betriebsblinde Fehler auf.

Zu den Fragen:
Meine gesundheitspolitische Wunschvorstellung ist ganz einfach so, dass sich die Politik aus den persnlichen und intimen Belangen der Brger komplett zurckzuziehen hat.
Genau das Gegenteil von marxistischen Lehren, die ja so nur unter einem anderen Marketingkonzept auch in einer sozialen oder freien Marktwirtschaft gelebt werden, das die nchsten Systeme nach dem Sozialismus auf der Abschussliste der Weltordnung sind.
Ich fhrte es schon aus, wenn wir uns alle in die Lage versetzen Verantwortung zu bernehmen, wird der Gestaltungsraum erst grenzenlos.
Wenn sich ein Staat fr seine Brger verantwortlich zeichnen mchte, es ist nun einmal gerade so, hoffentlich, dann darf dieser auch nur mit Leistung eine Gegenleistung erwarten, Leistungsabbau damit kontraproduktiv wre und es auch tatschlich so ist.
Ich sympathisiere mit keiner politischen Gesinnung, das ist mir zu stumpfsinnig.
Demgegenber traue ich nur einer sehr direkten Demokratie zu, mich ohne unsinnige Polemik vertreten zu knnen.

Und wenn es keine Gesundheitspolitik geben wrde, es also gegenseitig direkter beeinflubarer wre, was die Menschen angeht, dann wre dieser einleitende Beitrag von Manuela erst gar nicht entstanden.

Miie hat folgendes geschrieben::
..werden Sie mir jetzt noch mal eine Standpauke ber Gerechtigkeit, Anstand und Sozialitt halten

Nur keine Sorge, die Standpauke sollte doch als Erziehungsziel eines schon erwachsenen jungen Menschen gereicht haben, du sagtest ja, das hier dir reichen wrde, denn regelhaft kann es jeder ja nur einmal nicht gewusst haben.

Aber ist es nicht entsetzlich schn, auch mal einen Patienten als Feindbild "betreuen" zu drfen?

Ein Beitragszahler
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Miie
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Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, das andere wird akzeptiert, Lachen
Auch wenn ich beim letzten Absatz nur Bahnhof verstanden habe.
Zitat:
Ich sympathisiere mit keiner politischen Gesinnung, das ist mir zu stumpfsinnig.
Ok, ich habe mich falsch ausgedrckt. Ich meinte Richtungen. Sind Sie eher Linksorientiert oder doch UItraKonservativ?

Einen Satz finde ich trotzdem nicht ganz durchdacht, bzw melde ich hier starke Bedenken an:
Zitat:
Meine gesundheitspolitische Wunschvorstellung ist ganz einfach so, dass sich die Politik aus den persnlichen und intimen Belangen der Brger komplett zurckzuziehen hat.

Dann sind wir wieder bei der Marktwirtschaft. Dabei habe ich die bedenken, dass sich die Scheere zwischen Arm und Reich wieder auseinanderzieht. Die folgen wren dann die gleichen, wie im 19 Jh. in England. Armut und Probleme. Ich spreche von Leistungskrzungen. Sie sprachen von Leistungserhhungen. Und jetzt vom abschaffen???
Sie drehen sich wie der Wind...
Gre
Miie
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 939

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Miie hat folgendes geschrieben::
...Auch wenn ich beim letzten Absatz nur Bahnhof verstanden habe...

Na, dann lassen wir es doch einfach so stehen.
Wir sind hier ursprnglich auch so miteinander angefangen, wie Du es jetzt hier wieder machst.
Dafr mchte ich Dir meinen Respekt aussprechen, auch wenn es Dir nichts bedeuten mag.
Nimm es doch einfach mal an, denn das ist ganz normal im Leben.

Miie hat folgendes geschrieben::
...Dann sind wir wieder bei der Marktwirtschaft. Dabei habe ich die bedenken, dass sich die Scheere zwischen Arm und Reich wieder auseinanderzieht. Die folgen wren dann die gleichen, wie im 19 Jh. in England. Armut und Probleme...

Darin besteht tatschlich eine Gefahr, doch beleben wir durch eine zu liberalisierte Sozialkapitalmarktwirtschaft doch gerade auch solcherlei Strmungen, eher Strungen des Gefges.
Wohin sollte es also dann gehen?

Miie hat folgendes geschrieben::
...Ich spreche von Leistungskrzungen. Sie sprachen von Leistungserhhungen...

Moment, ich sprach von weder noch derlei Begrifflichkeiten.
Ich benannte es direkt als immerwhrende Konstantengleichung mit den einfachen nur proportional beweglichen Elementen Leistung und Gegenleistung.
Steigt Leistung, so ist auch Gegenleistung zu erwarten, sinkt Leistung, wird auch die Gegenleistung in der Differenz ausbleiben, ganz einfach also.

Miie hat folgendes geschrieben::
...Und jetzt vom abschaffen???...Sie drehen sich wie der Wind...

Ja, sich ndernde Situationen erfordern angepasste Denk- und Verhaltensweisen.
Diese natrliche Folge ergnze ich durch eine natrlich persistierende Widersprchlichkeit, da nur im Widerspruch die Weltenformel aufgeht, nur dadurch die Welt zusammengehalten wird, dieses Paradoxon nur wenige Menschen aushalten, trotz seiner natrlichen Ausprgung.

Viele Gre

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PR
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 12:29    Titel: Wie es gehen kann Antworten mit Zitat

bei der Verwendung von nicknames und anderen Pseudonymisierungen, das ist hier in ganz entzckender Weise zu besichtigen Lachen Lachen Lachen

Wenn sich die Politik aus persnlichen und intimen Belangen heraushalten soll, dann hat das mit England im 19. Jahrhundert nicht viel zu tun und fhrt dort auch nicht wieder hin.

Wer seine Mitbrger und Mitdiskutanten immer nur in politischhe Lger kategorisieren will, der hat seine Mitbrger und Mitdiskutanten nicht nur nicht verstanden, vielmehr: sie sind ihm unherzlich wurscht, noch schlimmer: er beabsichtigt, sie gnadenlos zu instrumentalisieren.

Sowas hab auch ich mir noch nie im Leben gefallen lassen.

PR
_________________
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 939

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 12:53    Titel: Re: Wie es gehen kann Antworten mit Zitat

PR hat folgendes geschrieben::
...bei der Verwendung von nicknames und anderen Pseudonymisierungen, das ist hier in ganz entzckender Weise zu besichtigen...

Stehe dafr als Lehrstck ebenso zur Verfgung, na Sie wissen schon, kann da allerdings nicht fr andere sprechen, also fr deren Nicklichkeiten. Lachen

PR hat folgendes geschrieben::
...Wenn sich die Politik aus persnlichen und intimen Belangen heraushalten soll, dann hat das mit England im 19. Jahrhundert nicht viel zu tun und fhrt dort auch nicht wieder hin
.
Ok, tatschlich. Ich hatte jetzt gar nicht auf Diese Feinheit so geachtet, dieser Schlingel.

PR hat folgendes geschrieben::
...Sowas hab auch ich mir noch nie im Leben gefallen lassen...

Ich auch nicht noch nie und daran wird sich auch nichts ndern, also ausnahmsweise keine widersprchliche Situation eintreten.

Ein Beitragszahler
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Miie
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Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Stehe dafr als Lehrstck ebenso zur Verfgung,

Falls Sie auf ihren Namen anspielen, so muss ich Sie leider entuschen. Den habe ich nicht weiter beachtet.

Hallo PR, habe mich schon gefragt, wie lange es dauert Ihren Namen hier zu lesen. Smilie .
Naja, da Sie jetzt schonmal da sind:
Zitat:
Wenn sich die Politik aus persnlichen und intimen Belangen heraushalten soll

Ok, dann knnten wir die Regierung ja gleich abschaffen. Die htten dann ja nix mehr zu tun. Hier ein Problemchen, da eines.. immer schn raushalten Sehr glcklich.
Tut mir leid, ich kann mir eine unkontrollierte Problemchenzone nicht vorstellen.
Aber gerne wird mir PR(unerschrockener Ritter seiner kniglichen Hochwrden Beitragszahler) seine Idee erlutern. Oder?

Gre
Miie
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 939

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Miie hat folgendes geschrieben::
...Aber gerne wird mir PR(unerschrockener Ritter seiner kniglichen Hochwrden Beitragszahler) seine Idee erlutern...

Ho ho, haltet ein holder Jngling, mag es Mnnlein oder Weiblein sein, so lat euch sagen, einer selbst hier weder einem adligen Stande entbohren, ebengleich keine Ritterwrden tragend.

Ok, Spa bei Seite, Ernst in die Ecke, hier spricht jeder fr sich, PR, ich und viele andere hier ganz besonders groen Wert auf solcherart von Selbststndigkeit und Eigenverantwortung legen, dies die Themen im Kern immer ankratzt und solche Grundeigenschaften eben eine bevormundende Politik schlicht und einfach komplett berflssig machen, um jetzt mal alles grob in einer Rutsche beantwortet zu haben, nur mal so aus meiner Perspektive und ich hier nicht den Klassensprecher mimen werde.

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Dr. A. Flaccus
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Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beitrge: 3181
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 18:30    Titel: 2. Verwarnung! Antworten mit Zitat

Liebe User-Gemeinde!

Vielleicht wirft noch einmal jemand einen Blick auf den Titel dieses Threads.

In den letzten Beitrgen vermisse ich eine Diskussion um Sachthemen.

Wenn sich dies nicht umgehend wieder ndert, verschiebe ich einen Grossteil der letzten Beitrge in die Speakers Corner und sperre diesen Thread.

Die Sache an sich gibt doch soviel Anlass zum Diskutieren - da sollte unter erwachsenen Menschen eine sachliche und gleichzeitig engagierte Diskussion doch mglich sein, oder ? Winken

Wohlgesonnene Gre Smilie

A. Flaccus
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Dr. A. Flaccus
Facharzt fr Ansthesie
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 939

BeitragVerfasst am: 18.09.08, 19:35    Titel: Wiederherstellungspunkt Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Flaccus,

Dr. A. Flaccus hat folgendes geschrieben::
...Vielleicht wirft noch einmal jemand einen Blick auf den Titel dieses Threads... vermisse ich eine Diskussion um Sachthemen...

jawohl, ist schon manchmal skurril, wenn das Kind im Manne sich ber Themen zu Kinderlosigkeit unterhalten soll. Winken

Ok, aber wenn ich auf den Titel des Themas blicke und das Anliegen von Manuela, vermengt mit meiner, besser als Paar mit meiner Frau, direkten Betroffenheit blicke und die von mir eingebrachten Beitrge, so wie die von Manuela betrachte, dann fllt mir das Verlangen nach einem Sachthema schon schwer dieses erfllen zu knnen.

Vielleicht gibt es aber dazu unterschiedliche Auffassungen, denn zu einem emotionalen Thema mchte ich bei der Emotion bleiben und dies nicht zu einer kalten Sache abkhlen lassen.
Ich denke, dass hier die verwerfliche Kommunikation unter der Grtellinie gemeint war, also unabhngig von Menschlichkeits- oder Sachthema?

Dieses Veto hat natrlich nichts mit den letzten Themen zu tun, die aus einem Sachthema zu Kosten entstanden sind und das ursprngliche Anliegen von Manuela und mir schon lange zerstrt hatte, ein Sachthema zu diesem menschlich-emotionalen Thema damit wenig dienlich war.

Oder anders ausgedrckt war eine Beschrnkung von einigen Co-Diskutanten auf Kosten wenig taktvoll, ich auch so erwhnte und bis jetzt eine vertretbare Gegenargumentation ausblieb, warum berhaupt mit Kosten nur hier und nicht auch bei anderen Themen diskutiert wird.
Mein provokativ gespielter Einwand unter http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=87398&postdays=0&postorder=asc&start=36 blieb ohne punktlandende Antwort.

Kurz wiederholt gefragt also, warum sollten deutlich teurere lebensverlngernde Manahmen mit geringen Erfolgsaussichten mehr untersttzt werden, als lebensschaffende Manahmen?

Vielleicht ist diese Frage als Wiederherstellungspunkt ganz gut geeignet, denn er blendet die Kostenfrage ja nicht ganz aus, da sich hier zum Glck nur wenige Menschen ja so schwer an die Menschlichkeit gewhnen knnen.

Und wer hat denn berhaupt behauptet, ein immer wieder hier ins Feld gefhrte Argument, dass Politik automatisch etwas mit Wirtschaft zu tun haben muss?
Ist Politik nicht zuerst dazu da, das menschliche Miteinander in allen Facetten, und besonders fhrend, die menschlichen Aspekte zu bercksichtigen?

Reiner Zwang, dennoch gerne zitiert, mangels engagierter Beteiligte hier, die sich trauen mal ber alle Rnder zu blicken, muss ich PR erwhnen, der ein Kontra-Argument brachte, dass mir persnlich nahe ging, da ich es als Betroffener irgendwann zu meinem schwierigen Meinungs-Portfolio dazu genommen hatte, ein Argument, dass in der Phase der Hoffnung schmerzen mag, aber gleichzeitig auch ein Argument fr die Phase der Abfindung ist, ab der es keine Hoffnung mehr zu geben hat.
Dieses fand sich hier im Verlauf unter http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=87398&postdays=0&postorder=asc&start=7

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Miie
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Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 19.09.08, 07:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
AUCH ZAHLEN WIR..DEINE ERZIEHUNGSFREIZEIT!!!...DIE ZEIT IN DER DU DAHEIM...DEINE KINDER ERZIEHST(oder ihnen von dem Sofa aus nur zu siehst!!)

Lassen wir doch einfach mal diesen "Ich-Zahle-doch-Aspekt". Irgendwo zahlt hier jeder fr jeden. Und wenn nicht in der KV, dann bestimmt in RV, Lohnsteuer oder wo auch immer. Manche mehr, andere weniger. Es kann nicht sein, nur weil ich in einen gemeinsamen Topf einzahle smtliche Leistungen bekommen muss. Das kann niemand finanzieren. Jetzt muss nur noch differenziert werden, wo fngt eine Zahlungsfhige Krankheit an und wo hrt Sie auf. Es gibt so manche Behandlung, da denke ich mir: Das kann doch nicht sein, dass es da keine 100 % Kostenbernahme gibt. (PR brachte glaube ich einmal das Bsp.: Sehhilfen bei Behinderten). Wenn allerdings schon Gelder flieen (und dazu nicht wenige/ a Person), dann frage ich mich ob das freigewordene Geld durch das abschaffen von Lebensverlngerten Manahmen nicht besser eingesetzt werden knnte. Ich finde mit diesem Geld sollte man dann keine neuen Kinder zeugen, sondern eher dafr einsetzen, dass schon lebende Menschen geholfen wird. Ich fnde es nicht richtig, dass die Chance auf ein Kind zu 100 % Bezahlt wird, und ein bereits bestehendes Leben weniger untersttzt wird. Das ist meine Meinung, damit mchte ich niemanden Beleidigen.
Mit freundlichen Gren
Miie
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Dr. A. Flaccus
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Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beitrge: 3181
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 19.09.08, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kurze Hinweis:

Der Beitrag, den Miie hier zitiert, wurde wegen Verstssen gegen die Forenregeln gelscht.

Gru

A. Flaccus
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 939

BeitragVerfasst am: 19.09.08, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Miie hat folgendes geschrieben::
...Ich fnde es nicht richtig, dass die Chance auf ein Kind zu 100 % Bezahlt wird, und ein bereits bestehendes Leben weniger untersttzt wird...

Aber warum nicht?
Kann die Meinung begrndet werden?

Ich fhre zu so einer ohnehin niemals plausibel begrndbaren Meinung eine Begrndung meiner anders ausgerichteten Meinung ins Feld.
Vor allem begrnde ich weiterhin so, als wenn ich weiterhin so denken wrde, wie hier rein wirtschaftlich, unmenschlich denkende Menschen.

Mich irritiert bei diesen Menschen deren m.E. zwielichtige Haltung weiterhin, also auf der einen Seite alles mit Leben und Geld gleichzusetzen und nun pltzlich andererseits soll Geld fr Leben keine Rolle mehr spielen, vor allem wenn es um deren eigene nackte Haut oder die von Verwandten und anderen fr sich bekannten Menschen geht?

Das ist widersinnig, noch nicht einmal natrlich widersprchlich und fllt mir dazu nur ein nordamerikanisches Indianerzitat ein: "Bleichgesicht sprechen mit gespaltener Zunge".

Um die einzig mglichen Hintergrnde fr so eine Spaltmeinung besser erkennen zu knnen, also wie kann ein Lebenswirtschaftler nur denken, um seine These in tiefster Ehrlichkeit vertreten zu knnen, fhre ich unter Einsatz des gewollten Lebens folgende Punkte an:

- Bestehendes Leben hatte Chancen, hat oft nicht mehr viele Chancen, neues Leben hat noch alle Chancen.
- Ist-Leben war schon teuer genug, wird noch viel teurer mit ungewisser Wertschpfung, Soll-Leben hingegen ist kalkulierbar.
- Ist-Leben hat seine Effizienz bewiesen oder auch nicht, Soll-Leben ist eine Investition, von der hohe Effizienz erwartet werden kann.
- Soll-Leben bringt vielleicht neue Kapazitten, Talente hervor, die Ist-Leben erhalten knnten, falls dies effizient sein sollte.

Also, bekennt endlich Farbe und nehmt Abstand von euren Wirtschaftlichkeits-Thesen, denn diese sind mit keinem Thema der Menschlichkeit vereinbar.
Verratet euch doch nicht selbst, denn die Thesen bleiben im Kontext von Moral und Menschlichkeit unvertretbar.

So knnte ich auch weiterhin meine bisherigen Beitrge von vorn bis hinten, kreuz und quer immer wieder bemhen, denn es gibt fr die Opposition keine Antwort und keine Lsung aus diesem Dilemma, allein schon deshalb, da sie selbst nur Menschen sind und nicht so wirtschaftlich behandelt werden wollen.

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Miie
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Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 19.09.08, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber warum nicht?
Kann die Meinung begrndet werden?

Nein, es kann nur mit den Finanziellen Schwierigkeiten begrndet werden. Vielleicht noch mit Religisen Einstellungen (knstlich usw - wobei dieser Punkt bei mir nicht zutreffen wrde).Und mit dem Stichwort Gleichberechtigung.

Auf der anderen Seite?
Mit was kann die Kostenbernahme begrndet werden?
Finanzielle Interessen? Das Recht auf Leben? Mit finanziellen Interessen kann man nicht begrnden (siehe Ihre Beitrag oben), mit dem anderen Punkt knnten auch ICSI argumentiert werden, oder das Recht auf Brillenzuzahlung usw Fllt also weg.
Das Recht auf Heilung der Krankheit? Diabetiker sind auch krank, da kann man teilweise auch nichts machen dagegen. Die mssen aber auch viel selbst zahlen.
Also, woher soll das Privileg kommen, alles bezahlt zu bekommen. Reicht die Untersttzung nicht? Wer sollte dieses Privileg dann nicht bekommen?
Der Blinde, fr einen neuen Augenchip und der Gelhmte fr einen Gehroboteranzug. Alles Sachen, die viel Geld kosten, die Lebensqualitt erhhen, aber nicht von der Kasse bezahlt werden.
Zitat:
"Bleichgesicht sprechen mit gespaltener Zunge".

Siehe:
Zitat:
Also, bekennt endlich Farbe und nehmt Abstand von euren Wirtschaftlichkeits-Thesen, denn diese sind mit keinem Thema der Menschlichkeit vereinbar.

Und
Zitat:
warum sollten deutlich teurere lebensverlngernde Manahmen mit geringen Erfolgsaussichten mehr untersttzt werden, als lebensschaffende Manahmen?

Mfg Miie
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Dr. A. Flaccus
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Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beitrge: 3181
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 19.09.08, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe User,

entsprechend meiner Ankndigung finden sich die letzten Beitrge in der "Speaker Corner" unter dem Titel "Ein Dialog".

Da sich hier in den letzten Tagen inhaltlich nicht mehr viel getan hat, aber der Aufwand fr die Moderatoren immer mehr steigt, werde ich diesen Thread jetzt sperren.

Wer noch etwas wichtiges beizutragen hat, kann via Anfrage im "Mitgliederinformation und Support-Forum" eine erneute ffnung des Threads beantragen.

Ich bitte um Verstndnis.

Mit freundlichen Gren

Dr. A. Flaccus
_________________
Dr. A. Flaccus
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