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Schwerbehindert durch Schlaganfall ?????

 
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gotthardt
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Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 30.09.08, 09:55    Titel: Schwerbehindert durch Schlaganfall ????? Antworten mit Zitat

Hallo,
ich hatte am 05.06.08 einen schlaganfall mit schwerer lhmung rechtseitig.
nach intensivstation und normalstation wurde ich nach 3 wochen entlassen.
musste dann 4 wochen zur reha,bei der ich ganze 2 mal einen arzt gesehen habe.
krperlich bin ich zu 95 % wieder ganz fit.allerdings lsst die hirnleistung zu wnschen brig.
ich bin dann vom arbeitgeber gekndigt worden,naja das istz dann wohl die negativ spirale.

Frage ist nun hat man eine chance auf schwerbehindurung????
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AnnettLoewe
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 16.09.2004
Beitrge: 871

BeitragVerfasst am: 30.09.08, 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gotthardt,
Ja, man hat eine Chance - allerdings erst, wenn die Leistungseinschrnkung ein halbes Jahr lang angedauert hat. Sie knnen also im Dezember einen Antrag beim zustndigen Integrationsamt stellen und sollten das auch tun.
Ihr Arbeitgeber hat Ihnen gekndigt? Wann war das?

Sie sind krperlich "zu 95% wieder ganz fit"?
Haben Sie ambulante Therapien oder gibt es ein teilstationres Angebot in Ihrer Nhe?
In Frage kommen Krankengymnastik (gegen die Reste der Lhmung und zur Zustandserhaltung) sowie ambulante Neuropsychologie gegen die kognitiven Einschrnkungen. Um das verordnet zu bekommen, brauchen Sie einen Neurologen. Ob es ambulante Neuropsychologen in Ihrer Region gibt, erfahren Sie dort: www.gnp.de
Ob das Ihre Krankenkasse bezahlt, bzw. welchen Weg es gibt, das durchzusetzen, erfahren sie auch von einem ambulanten Neuropsychologen.
Notfalls muss es mit Ergotherapie in Form von Hirnleistungstraining gehen. Die kann der Neurologe unproblematisch verordnen. Es ist allerdings die schlechtere Option, weil Neuropsychologie zielgenauer ist und diese speziell ausgebildeten Psychotherapeuten einerseits eine Verlaufsdiagnostik zur berprfung der Ergebnisse machen knnen und andererseits mit Ihnen weiter an der Krankheitsverarbeitung arbeiten knnen. Es ist ja nicht ganz so leicht pltzlich viel weniger zu knnen, als vorher.

Ein Neuropsychologe kann Ihnen auch bei der Feststellung der Schwerbehinderung hilfreich sein, da er am besten feststellen kann, in welchen Bereichen ihre Leistungsminderungen liegen und wie diese Sie im Alltag behindern.

Wenn es keine rechtliche Mglichkeit (mehr) gibt, die Kndigung anzugreifen (um das beurteilen zu knnen, bruchte ich das Datum der Zustellung der Kndigung und Angaben zur Betriebsgre), mssten Sie sich bei Ihrem Rentenversicherungstrger und beim Arbeitsamt nach Mglichkeiten der beruflichen Rehabilitation erkundigen.
Es gibt keine "zwangslufige Negativspirale", sondern allerlei Mglichkeiten, die den Wiedereinstieg erleichtern.
Man muss nur hinreichend Geduld und Stehvermgen haben, um sich da durchzuwuseln. An beidem fehlt es mitunter gerade aufgrund der hirnorganischen Einschrnkungen. Also lassen Sie sich helfen!
Gern auch weiter von hier aus.

Herzliche Gre,
Annett Lwe


Zuletzt bearbeitet von AnnettLoewe am 30.09.08, 13:23, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Pauline2
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beitrge: 36
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 30.09.08, 11:55    Titel: SB Antworten mit Zitat

Hallo Gotthardt,

Schwerbehindertenausweis oder auch Erwerbsminderungsrente?
Bei beidem kann der VdK sehr hilfreich sein, der Mitgkiedsbeitrag lohnt sich, wenn man selbst wenig Ahnung hat. SB-Ausweis wrde ich gleich beantragen.
Sie sollten auch zum Neurologen in Behandlung gehen. Und, falls die Kndigung Bestand haben sollte, unbedingt gleich arbeitslos melden, damit nicht am Ende ein paar Monate fr eine eventuelle EM-Rente fehlen!
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