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Ideensammlung fr Klinik-Sanierer

 
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C. Bischoff
Interessierter


Anmeldungsdatum: 10.04.2005
Beitrge: 14

BeitragVerfasst am: 10.04.05, 10:27    Titel: Ideensammlung fr Klinik-Sanierer Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde.

Ich habe gestern einen Beitrag ber interessante Ideen geschrieben, die der neue Geschftsfhrer am Stdtischen Krankenhaus Pirmasens ins Rennen schickt, um die Zukunft des Hauses zu sichern. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch/Ihnen hnliche Beispiele, die wir zusammentragen knnten, auf dass fr diejenigen, die ebenfalls mit der eher undankbaren Aufgabe betraut sind, defizitre Huser in die Gewinnzone zu fahren, eine brauchbare Idee dabei wre Smilie

C. Bischoff
www.Nachrichten-Express.de

Und los gehts:


Stdtisches Krankenhaus Pirmasens prsentiert neues Konzept fr Frhgeborenen, Suglings- und Wochenstation

18 Eltern-Kind-Zimmer und integrierte Wochenpflege setzten Zeichen in der Region/ Umsetzung beginnt im zweiten Quartal

von Cornelius Bischoff, bico.

Mit der Neustrukturierung von Kinderklinik und Entbindungsstation kommen wir den Ansprchen junger Familien weiter entgegen, als das bisher der Fall war, sagt Martin Forster. Whrend in der Klinik fr Kinder- und Jugendmedizin des Stdtischen Krankenhauses knftig 18 Eltern-Kind-Zimmer eine Mglichkeit bieten, dass besorgte Mtter und Vter ihre kranken Sprsslinge whrend des gesamten Krankenhaus-Aufenthalts begleiten, sorgt auf der Wochenstation ein so genanntes Rooming-In-Konzept dafr, dass Mtter und Neugeborene in gemeinsamen Zimmern viel mehr Zeit miteinander verbringen, als dies in vergleichbaren Husern der Fall ist, erklrt der Geschftsfhrer des Stdtischen Krankenhauses Pirmasens.

Nhe und Krperkontakt sind in den ersten Stunden und Tagen des Suglings von besonderer Bedeutung, sagt Dr. Hans-Herman Senft. Der Chefarzt der Klinik fr Geburtshilfe und Frauenheilkunde erklrt, dass Wrme und Geborgenheit wichtige Anregungen fr die Entwicklung von Krper und Geist der Neugeborenen geben. Dieser Erkenntnis trgt das Stdtische Krankenhaus Pirmasens ab Mitte Juni mit dem Konzept einer ganzheitlichen Wochenpflege Rechnung. Dr. Senft: Die Idee des Rooming-In ist es, dass die Mutter und ihr neugeborenes Kind von einer gemeinsamen Bezugsperson in einem gemeinsamen Zimmer versorgt werden. Das familienfreundliche Wochenbett hilft, die Verbundenheit der jungen Familie von Anfang an zu strken und beeinflusse das frhkindliche Fhlen und Befinden nachweisbar positiv.

Dass sich die jungen Mtter im Stdtischen Krankenhaus nach wie vor auf die Untersttzung durch Kinderrzte, Geburtshelfer und das Pflegepersonal verlassen knnen, besttigt der Chefarzt der Klinik fr Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Hans-Georg Klber. Wie bisher fhren die Fachrzte der Kinderklinik alle ntigen Untersuchungen (U1 und U2) durch und Hebammen wie Kinderschwestern beraten die Mtter in Fragen des Stillens und der Suglingspflege. Auch knnen Frauen, die durch einen Kaiserschnitt entbunden haben oder von der Geburt stark geschwcht sind, ihre Kinder nach wie vor den Suglingsschwestern der Neugeborenen-Station anvertrauen. Ziel ist es aber, dass sich Mutter und Kind durch den frhen und dauerhaften Kontakt in einem gemeinsamen Zimmer schneller aneinander gewhnen und die jungen Eltern so, nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, besser auf die Bedrfnisse und Gewohnheiten ihrer Kinder eingehen knnen.

Von besonderer Bedeutung ist auch die Einbindung der Frhgeborenen-Versorgung in die Kinderklinik des Krankenhauses. Die im Laufe der Zeit stetig verbesserte Qualitt bei der Entbindung und medizinischen berwachung schwangerer Frauen erlaubt die Betreuung der so genannten Frhchen auf der normalen Suglingsstation. Selbstverstndlich wird an der Versorgung unserer kleinsten Patienten auch knftig nicht gespart, betont Dr. Klber. So ist die Betreuung beatmungspflichtiger, lebensbedrohlich kranker Frh- und Neugeborener am Stdtischen Krankenhaus unverndert mglich. Zu diesem Zweck stehen weiterhin je zwei Beatmungs- und Intensiv-berwachungspltze zur Verfgung der Mediziner. Dr. Klber: Zustzlich haben wir ab Mitte Mai eine Mglichkeit, hochqualifizierte Krankenschwestern und -pfleger variabel an anderen Stellen des Hauses einzusetzen, was letztlich dem kollegialen Miteinander und dem Wohlbefinden unserer Patienten zugute kommt.

Zu diesen anderen Stellen gehren auch 18 so genannte Eltern-Kind-Zimmer, die dazu beitragen, die Belastung eines Aufenthalts fr Patienten der Klinik fr Kinder- und Jugendmedizin abzubauen. Bisher war der Kontakt von Eltern zu ihren kranken Kindern nicht selten auf die Besuchszeiten beschrnkt. Knftig ist es in deutlich grerem Umfang als bisher mglich, dass Mutter oder Vater auch ber Nacht bei ihrem kranken Sprssling bleiben. Die Kinder fhlen sich weniger einsam und der gewohnte Trost von Mama und Papa helfen dem kleinen Patienten, besser mit der ungewohnten Situation zu recht zu kommen, erklrt Chefarzt Dr. Klber. Zudem ist es auch fr Mutter oder Vater eine Beruhigung, wenn sie einem kranken Kind rund um die Uhr nahe sein knnen.

Dass sich auch Krankenhaus-Geschftsfhrer Martin Forster ber die neuen Strukturen seines Hauses freut, liegt auf der Hand. Die Einrichtung der 18 Eltern-Kind-Zimmer ist ein auergewhnliches Angebot in der Region und die strkere Vernetzung von Wochenpflege, Suglings- und Neugeborenenstation ist nicht nur aus medizinischer Sicht sinnvoll, sondern knnte auch im Blick auf die chronisch leeren Kassen im ffentlichen Gesundheitswesen ein positives Signal fr andere Kliniken der Grund- und Regelversorgung in Rheinland-Pfalz setzen.
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