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Ann
Gast





BeitragVerfasst am: 01.02.05, 20:10    Titel: Studium Antworten mit Zitat

Ich wei das das hier nicht hingehrt aber kann ikr jemand sagen wie man Pthologe wird (Studium wie lange? was alles? ). Und mit welchen Abiturschnitt man Medizin studieren kann
Vielen Dank Ann
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Martin Stadler
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beitrge: 3329

BeitragVerfasst am: 01.02.05, 20:53    Titel: Re: Studium Antworten mit Zitat

Hallo Ann!

Um Pathologe zu werden, mssen Sie erstmal ganz normal Medizin studieren (Minimum 6 Jahre). Anschlieend erfolgt die Facharztweiterbildung zum Pathologen.

Sie knnen mit einem bestandenen Abitur Medizin studieren. Je besser Ihre Abiturnote ist, desto krzer ist in Abhngigkeit des NC die Wartezeit.

Genauere Informationen hierzu finden Sie in der Broschre "ZVS-Info", herausgegeben von der Zentralstelle zur Vergabe von Studienpltzen (ZVS) in Dortmund.
(Geben Sie ZVS bei Google ein, um auf die Homepage zu gelangen)
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ann
Gast





BeitragVerfasst am: 02.02.05, 14:09    Titel: Danke Antworten mit Zitat

Danke fr diese Information.
Noch bin ich in der 9. Klasse aber ich trume von diesem Beruf schon total lange (seit ich das erste mal diagnose mord mit dick van Dye geschaut habe)
Ich wei zwar noch nicht 100 % ig ob ich pathologe oder doch Arzt werden soll aber ich neige eher zum ersten.
Ich bin aber in der schule so mittelmig (schnitt 2,Cool aber ich hoff mal das word noch besser!

Also herlichen Dank das wollt ich schon immer mal wissen

Ann
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Martin Stadler
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beitrge: 3329

BeitragVerfasst am: 02.02.05, 15:39    Titel: Re: Danke Antworten mit Zitat

Hallo Ann!

Naja, dann strengen Sie sich ordentlich an! Versuchen Sie jedes kommende Schuljahr den Schnitt etwas im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern!
Eine glatte 2 im Abitur kann sicher nicht schaden, um in absehbarer Zeit einen Studienplatz zu bekommen!

Viel Erfolg!
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SnakeSven
Interessierter


Anmeldungsdatum: 23.01.2005
Beitrge: 7
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: 04.02.05, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Stadler,

da ich selber auf einen Studienplatz warte muss ich sie in einem Punkt berichtigen. Es ist nicht zweifelsfrei sicher, dass man mit einem besseren Abischnitt auch eine krzere Wartezeit hat bis man mit dem Studium beginnen kann. Wrde ja eigentlich Sinn machen. Es ist aber immer abhngig von den anderen Bewerbern im entsprechenden Semester. Momentan ist es so, dass man in zwei Wartelisten eingetragen wird. Erstmal eine ber den NC und eine zweite ber die Semester in Wartezeit. Zudem ist es noch davon abhngig in welchem Bundesland man sein Abitur gemacht hat, weil nur mit diesen Bewerbern wird man verglichen. Wenn man nun zwei Personen hat, wobei Person A einen Schnitt von 2,4 und Person B einen Schnitt von 2,8 hat und beide die gleiche Anzahl Wartesemester. Weiter angenommen, der NC in dem eigenen Bundesland wird NICHT unter 2,3 fallen, dann muss Person A genauso lange wie Person B warten. Erst wenn beide in der Liste der Wartesemester reinkommen wird Person A bevorzugt... sprich, wenn es zuviele Studenten mit den bentigten Wartesemestern gibt, dann kann es passieren, dass Person B ein weiteres warten muss. Aber auch da kann die Sache auch wieder ganz anders aussehen, wenn Person B vielleicht ein besseres Sozialkriterium hat als Person A.

Das Ganze ndert sich aber zurzeit etwas. Zum nchsten WS sollen die Unis in NRW zum Beispiel andere Auflagen bekommen. Nach diesesn sollen die Unis 60% der Studenten selbst aussuchen (dabei liegt es ihnen frei welches Verfahren sie benutzen), 20 % der Studenten sollen von der ZVS nach NC und die restlichen 20% sollen von der ZVS nach Wartezeit vergeben werden.

Weiterer Irrglaube, ist dass man seinen Abischnitt jedes Wartesemester um 0,1 verbessert. Dies ist NICHT der Fall.


Ich kann hier nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen.. sollte ich irgendwas an dem sehr "konfusen" System der ZVS miverstanden haben, so bitte ich um Korrektur.

Liebe Gre,
Sven
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Ann
Gast





BeitragVerfasst am: 08.02.05, 14:26    Titel: Soziales Jahr Antworten mit Zitat

Danke fr alle ihre Antworten und informationen,
Knnten sie mir noch eine Frage beantworten?
Unzwar wenn ich jetzt nach dem Abi ein freiwilliges soziales Jahr machen wrde(nur theoretisch ich denke eher das ich das nicht mach) hat man dann ein bessere Chance einen Platz zu bekommen.
Gre Ann
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Martin Stadler
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beitrge: 3329

BeitragVerfasst am: 10.02.05, 17:40    Titel: Re: Soziales Jahr Antworten mit Zitat

Hallo!

Da bin ich, ehrlich gesagt, nicht gerade firm drin. Mit den Augen rollen
Ich habe nach der vorherigen AppO studiert, also nicht nach der neuen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ein freiwilliges soziales Jahr hnlich wie Wehrdienst oder Zivildienst 2 Wartesemester angerechnet bekommt. Ich tendiere eher zu nein.
Allgemeine Vorteile hat man dadurch aber nicht.

Fr genauere Angaben dazu wrde ich die Foren der Medi-Learn-Studenten-Community www.medilearn.de empfehlen oder auch das ZVS-Info-Heft www.zvs.de
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Emily The Strange
Interessierter


Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beitrge: 7

BeitragVerfasst am: 12.02.05, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

fr ein FSJ, Bund oder Zivi bekommt man genauso Wartezeit angerechnet, als wenn man nur zu Hause sitzen und nichts tun wrde. Hauptsache, man ist nicht an einer deutschen Hochschule immatrikuliert, denn das bringt keine Wartesemester. Smilie

Vorteile, wenn man einen Dienst macht, bei der Studienplatzverteilung:
- Bekommt man whrenddessen einen Platz, so wird der freigehalten, bis der Dienst zuende ist.
- Gilt als sogenanntest nachrangiges Kriterium, wenn Noten- bzw. Wartesemestergleichheit besteht (siehe "Listen" oben).

Ansonsten kann ich das Forum www.medi-foren.de sehr empfehlen. Wurde ja auch oben schon mal erwhnt.

@ann: Das Beste ist, du hngst dich mordsmig in die Schule rein. Dann kannst du auch gleich nach dem Abitur mit dem Studium anfangen und musst nicht ewig warten. Auch wenn ich bezweifle, dass der Berufswunsch "Pathologin" in der 9. Klasse so durchdacht und realistisch ist. Hast du dich mal ber das Berufsbild informiert? Die wenigste Zeit verbringen Pathologen damit, Leichen zu obduzieren. Die Hauptaufgabe: Operationsprparate, etc. histologisch zu untersuchen.

Alles Gute, Emily
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Martin Stadler
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beitrge: 3329

BeitragVerfasst am: 12.02.05, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Emily!

Das ist leider nicht ganz richtig!
Denn: Wenn man zuhause sitzt und Dumchen dreht bekommt nur 2 Wartesemester!
Fr den Zivildienst oder Wehrdienst bekommt man 2 zustzliche Wartesemester!!! (also 4 Semester fr's erste Jahr!)
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Emily The Strange
Interessierter


Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beitrge: 7

BeitragVerfasst am: 12.02.05, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Irrtum, das stimmt nicht!

Ich warte selbst bereits seit 7 Semestern und habe auch ein FSJ absolviert.

Siehe ZVS:
http://193.159.218.53/regeln/auswahl001/wartezeit001.htm

Gru, Emily
_________________
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Martin Stadler
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beitrge: 3329

BeitragVerfasst am: 12.02.05, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke schon!

Denn ich hatte selbst als Zivi 4 Wartesemester whrend meiner 13. Jahrgangsstufe ber das eine Jahr Zivildienst angesammelt! (von daher hatte ich einen reibungslosen bergang vom Zivildienst zum Studium)

Auerdem zhlt eben FSJ wohl nicht dazu, weil das mit Zivil- oder Wehrdienst nicht zu vergleichen ist!
Es mu hier der Nachteil der Mnner, die dazu verpflichtet sind, ausgeglichen werden, und das erfolgt ber die zustzliche Anerkennung der Wartesemester!


So bin ich informiert und so war mein Stand 1996/97!
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Emily The Strange
Interessierter


Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beitrge: 7

BeitragVerfasst am: 13.02.05, 01:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Stand ist von 2004/2005, also etwas aktueller *g* :

Ich habe das ZVS-Heft vor mir liegen; da steht es schwarz auf weiss.

Zu den Diensten gehrt das FSJ dazu.

Ich beschftige mich jetzt schon seit ber 2 Jahren mit den ZVS-Regelungen und Co.; so stimmt's garantiert. Seit 1996/97 hat sich ja auch einiges gendert, wie z. Bsp. Abschaffung des Medizinertests, unterschiedliche Gewichtungen des NC's, vernderte Anzahl der Wartesemester bei Berufsausbildung vor dem Abi, etc. .

Der Nachtteil des Zwangsdienstes ist durch den Anspruch auf einen bereits whrend des Dienstes bekommenen Platzes "ausgeglichen". Inwiefern das wirklich ausgeglichen ist, kann man sich natrlich streiten, da dadurch immerhin etwa 1 Jahr verloren geht, etc. Aber dann kann man auch mit dem Argument kommen, dass Frauen durch Mutterschaft auch einige Jahre (im Regelfall) verloren gehen. Aber das wrde die Diskussion meiner Meinung nach ad Absurdum fhren. Smilie

Lieben Gru, Emi
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Martin Stadler
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beitrge: 3329

BeitragVerfasst am: 13.02.05, 02:17    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Emi!

Na, dann gebe ich mich mal geschlagen! Winken
Wenn Sie vor dem aktuellen ZVS-Heft sitzen wird das natrlich stimmen, was da steht.
Daher verweise ich auch gerne auf dieses Heft und die Homepage der ZVS, weil man so nichts falsch machen kann.

Einige nderungen hab ich natrlich, vor allem anfangs, mitbekommen.
Z. B. hatte ich 1995 den vorletzten TMS gemacht. Da war also klar, da der 1996 zum letzten Mal stattfinden wird und abgeschafft wird.

Natrlich kann man sich ber vieles streiten, so auch hier, was gerecht ist und was nicht. Ich denke aber, da man ein FSJ nicht mit einem Pflichtdienst vergleichen kann, und auch die Mutterschaft ist weitgehend planbar und nicht zu einem festen Zeitpunkt zwingend. Naja, egal, wie schon festgestellt, absolute Gerechtigkeiten sind halt selten realisierbar und man kann sich immer drber streiten. Man mu es halt hinnehmen, wie es gerade ist.

Wie weit sind Sie denn? Noch in der Schule oder Warten auf den begehrten Platz und mit Zwischenttigkeiten beschftigt (FSJ)? Winken
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*Julia*
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beitrge: 31

BeitragVerfasst am: 13.02.05, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hre in der letzten Zeit hufig von Schlern, die als Berufswunsch "Pathologe" angeben. Natrlich will ich niemandem absprechen, dass er wirklich die Arbeit eines Pathologen meint. Aber ich denke, durch verschiedenste Fernsehserien wird ein vllig falsches Bild diesen Berufes vermittelt. In der Medizin gibt es zwei Berufsgruppen, die sich unter anderem mit Leichen beschftigen, den Pathologen und den Gerichtsmediziner. Das ist nicht das gleiche.

In der Pathologie geht es bei Leichen in erster Linie um natrliche Todesflle. Es wird "ermittelt", ob beispielsweise eine tumorse, entzndliche oder degenerative Erkrankung zum Tod gefhrt hat. Viel bestimmender fr das Berufbild ist es jedoch, Gewebeproben von lebenden Menschen unterm Mikroskop zu beurteilen. So kann beispielsweise die genaue Diagnose einer Tumorerkrankung Auswirkungen auf die Art der Therapie haben.

Die Gerichtsmedizin befasst sich mit der berschneidung von medizinischen und rechtlichen Fragen. Wenn hier Leichen untersucht werden, dann steht im Raum, dass eine nicht-natrliche Ursache zum Tod gefhrt haben knnte. Ein Gerichtsmediziner kann zum Beispiel die Frage klren, ob ein Mensch durch einen Brand ums Leben gekommen ist oder schon vorher tot war und dann verbrannt ist.
Auch Gerichtsmediziner haben nicht nur mit Leichen zu tun. Aber auch die Arbeit eines Gerichtsmediziners ist nicht die gleiche, die man zur Zeit in vielen amerikanischen Serien zu sehen bekommt. Vielleicht gibt es da tatschlich unterschiedliche Berufsbilder in den USA und in Deutschland, aber ein Gerichtsmediziner fhrt in Deutschland keine Ermittlungen durch. Er befragt keine Zeugen und nimmt keine Verdchtigen fest. Er untersucht lebende oder tote Menschen und sagt als Sachverstndiger vor Gericht ausschlielich zu den medizinischen Aspekten eines Falles aus. Ein Gerichtsmediziner, den ich sehr schtze, hat uns mal in einer Vorlesung erzhlt, dass er es sogar vermeidet, das Urteil in einem Prozess, in dem er als Sachverstndiger ausgesagt hat, zu erfahren, um sich so seine Unvoreingenommenheit in spteren Fllen zu bewahren.
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Martin Stadler
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.10.2004
Beitrge: 3329

BeitragVerfasst am: 13.02.05, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Julia!

Kleine Anmerkung:
Die korrekte Bezeichnung (das wei ich jetzt aber sicher!) ist nicht Gerichtsmedizin, sondern "Rechtsmedizin"!
In Westdeutschland wurde der Begriff schon vor sehr vielen Jahren eingefhrt. In Ostdeutschland wurde dieser Begriff mit der Wende bernommen.

Damit soll erreicht werden, da eben diese Rechtspathologen nicht ausschlielich Gerichtsgehilfen sind, sondern unabhngig auch von anderen Stellen beauftragt werden knnen.
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