Navigationspfad: Home
medizin-forum.de :: Thema anzeigen - Immer wieder Prostatitis
Deutsches Medizin Forum
Foren-Archiv von www.medizin-forum.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Immer wieder Prostatitis

 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Prostatitis
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
heinrich40
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 20.11.2004
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 27.11.05, 15:06    Titel: Immer wieder Prostatitis Antworten mit Zitat

Mit den Augen rollen Ich hatte Prostatitis Ende 2004, dann im April 2005, dann im November 2005.
Ich schluckte Amoxicillin / Clavulansure, Sulfametrol und zuletzt Levafloxacin. Die Antibiotika schluckte ich immer 7 Tage.Bakterien sind keine mehr im Harn, der Harn rinnt einigemaen, aber die Beschwerden in der Harnrhre sind da, brennt nicht beim Harnlassen. Ich mache jeden Tag ein heies langes Bad Iich halte mich warm. Ich nehme Alphablocker und pflanzliche Prparate, ich trinke 2,5 Liter. Blut ist in Ordnung. Der Urologe entlie mich mit den Worten: Ich kann nicht mehr fr Sie tun. Seit einem Jahr Beschwerden. Scopolamin-butylbromid habe ich noch nicht genommen. Wer kann mir raten??? Ich bin verzweifelt!

>>>Der Beitrag mute editiert werden, da er Handels- bzw. Produktnamen enthlt. Die Nennung solcher Namen zieht immer wieder rechtliche und finanzielle Forderungen an das DMF nach sich. Darauf weit auch unsere Mediquette hin, zu deren Lektre man vor jedem Beitrag in diesem Forum aufgefordert wird. <<<
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alida Prahm
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 02.10.2005
Beitrge: 816
Wohnort: Lemgow Kreis Lchow-Dannenberg

BeitragVerfasst am: 27.11.05, 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo heinrich40,
lachen Sie jetzt bitte nicht, aber ein Bekannter hat dieses Problem ber ein Beckenbodentrainig in den Griff bekommen. Das Trainieren bestimmter Muskelgruppen ist eine sichere und nachhaltige Methode gegen Proststavergrerung und noch einiges mehr. Wo bei Ihnen ein solches Training angeboten wird, kann Ihnen bestimmt Ihr Hausarzt, der Uruloge oder Ihre Krankenkasse sagen. Als begleitende Manahme wre das empfehlenswert.
_________________
Es ist leichter, fr andere weise zu sein, als fr sich selbst.
(Fr. d. La Rochefouchauld)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Thomas S
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.04.2005
Beitrge: 174
Wohnort: stuttgart

BeitragVerfasst am: 28.11.05, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ob allein Beckenbodentraining zur Linderung einer chron. bakteriellen Prostatitis beitrgt bezweifle ich.
Hilfreich ist auf jeden Fall eine 6-12 wchige Antibiotikakur mit einem Gyrasehemmer.

Gruss Thomas
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Olaf Urban
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 24.11.2004
Beitrge: 1191
Wohnort: HH

BeitragVerfasst am: 28.11.05, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinrich,
im Bezug auf bakterielle chron. Prostatitis (CP) sollte eine dem Stand der Wissenschaft entsprechende Diagnostik und Behandlung praktiziert werden. Dies umfat folgende Manahmen:
- mindestens 20 Tage antibiotikafreie Periode vor Probennahme
- mikrobiologische Laboruntersuchung einer sog. 4-Glser- Probe (siehe http://www.medizin-forum.de/prostatitis/4jar-d.html ) mindestens aber eine Ejakulatprobe
- sofern CP verursachende Keime vorliegen Therapie gem internat. Leitlinien (siehe http://www.uroweb.org/files/uploaded_files/uti_mgti.pdf ) von bis zu 6 Wochen mit geeigneten Antibiotika, dazu gehren nach heutigem Kenntnisstand vor allem Fluorchinolone (siehe http://www.zct-berlin.de/chinolone.html ) . Eine Antibiotikatherapie mit einem Prparat wie Doxy wird aus Kostengrnden gern praktiziert. Eine signifikante Wirksamkeit (d.h. Beseitigung von Bakterien) bei CP konnte aber nicht wissenschaftl. besttigt werden. Falls ein Urologe von den Leitlinien abweicht, wrde ich eine fachlich fundierte und nachvollziehbare Begrndung verlangen.

Der Haken an der ganzen Bakterienjagd besteht darin, da Bakterien nicht die Ursache fr die schmerzhaften Beschwerden sein mssen. In statistischen Erhebungen hat man z.B. festgestellt, da 20%+ der Mnner Bakterien in den unteren Harnwegen haben, der Anteil derer die Prostatitissymptome entwickeln ist viel viel geringer. Zudem wird hufig beobachtet, das trotzdem Bakterien beseitigt werden konnten, schmerzhafte Symptome bestehen bleiben und es gibt in der Literatur Erfahrungsberichte ber erfolgreiche Prostatitistherapien ganz ohne Antibiotika obwohl geringe Bakterienkonzentrationen nachgewiesen wurden.

Das von Frau Pram angesprochene "Beckenbodentraining" (Der Begriff ist nicht klar definiert) ist ein interessanter Ansatz. Es gibt relativ erfolgreiche "Prostatitis" - Behandlungsmodelle, die entspr. Methoden integrieren ( http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=16195 , http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=18299 ). In der hiesigen urologischen Praxis scheinen entspr. Methoden leider unterschtzt zu werden.
Gru
O. Urban
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Prostatitis Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
© Deutsches Medizin Forum 1995-2019. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de.