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PM: Der Europamarkt fr Klinikinformationssysteme (KIS)

 
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 4711
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 16.09.04, 16:12    Titel: PM: Der Europamarkt fr Klinikinformationssysteme (KIS) Antworten mit Zitat

Pressemitteilung

Der Europamarkt fr Klinikinformationssysteme (KIS)

Bei Klinikinformationssystemen sind bewhrte integrierte Lsungen gefragt

Frankfurt am Main, 06. September 2004


Eine viel versprechende Zukunft bescheinigt die Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://healthcare.frost.com) dem Europamarkt fr Klinikinformationssysteme (KIS). Nach einer neuen Analyse soll sich das Umsatzvolumen des Gesamtmarktes, der IT-Systeme fr den medizinischen und den Verwaltungsbereich von Krankenhusern umfasst, trotz groer Herausforderungen von 3,131 Milliarden US-Dollar im Jahr 2003 auf 6,343 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 mehr als verdoppeln. Den Hauptanteil an dieser erfreulichen Entwicklung soll die Implementierung von IT-Systemen fr klinische Aufgaben in greren europischen Lndern wie Grobritannien, Deutschland und Frankreich haben.

Das klinische Segment, dessen Umsatzvolumen die Analyse fr das Jahr 2003 mit 1,892 Milliarden US-Dollar beziffert, soll bis 2010 um jhrlich 12,3 Prozent wachsen. Dass gerade dieser Bereich den Anbietern die grten Wachstumschancen bietet, ist auf zunehmende Bestrebungen im Gesundheitswesen zurckzufhren, mithilfe von Systemen zur Untersttzung medizinischer Entscheidungen die Qualitt zu erhhen, klinische Ablufe zu verbessern und dringend erforderliche Kosteneinsparungen zu erreichen.


Optimierung durch Automatisierung im klinischen Bereich

Zu den klinischen Systemen, die auf besonders groes Interesse stoen, gehren Bild-Archivierungs- und -Kommunikationssysteme (PACS-Systeme - picture archiving and communication systems), Rntgeninformationssysteme (RIS - radiology information systems), elektronische Patientenakten (EMR - electronic medical records) und computergesttzte rztliche Leistungsanforderungssysteme (CPOE-Systeme - computerised physician order entry systems).

"Im Rahmen der allgemeinen Entwicklung hin zu einem integrierten Gesundheitswesen werden klinische Systeme wie etwa elektronische Patientenakten eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Kontinuitt der Betreuung spielen", erwartet Siddarth Saha, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. "Darber hinaus ist im Gesundheitswesen ein zunehmender Trend zu beobachten, die Umsatzzyklen durch Automatisierung im klinischen Bereich zu optimieren, anstatt sich nur auf finanzielle Module zu verlassen. Diese Faktoren wirken sich positiv auf das Wachstum des Marktes fr klinische IT-Systeme aus."

Mehr Sicherheit fr Patienten und Daten

Die wachsende Einsicht, dass Behandlungsfehler und ineffiziente Ablufe in der Gesundheitsversorgung Kosten verursachen, soll ebenfalls zum Marktwachstum beitragen. So wird heute strker auf die Sicherheit der Patienten und die Datensicherheit geachtet. Deshalb werden IT-Systeme nachgefragt, die ber spezifische Fhigkeiten verfgen, mit deren Hilfe solche Fehler und ineffizienten Ablufe vermieden werden knnen.

Auerdem drften Initiativen im greren Rahmen wie das National Programme for Information Technology (NPfIT) des National Health Service (NHS) in Grobritannien und die von der EU-Kommission propagierte e-Health-Initiative viel zur Steigerung der Wachstumsraten auf dem KIS-Markt beitragen.

Politische Rckendeckung soll helfen, IT mehr Prioritt zu verleihen

Die Schritte, die vom NHS zur Einfhrung eines elektronischen Bestell- und Verschreibungsservices sowie integrierter Patientenakten unternommen werden, belegen die Entschlossenheit der britischen Behrden zur Einfhrung integrierter Systeme fr klinische und Verwaltungsaufgaben in den medizinischen Einrichtungen. Dieser Rckenwind aus der Politik kann fr die KIS-Anbieter nur gut sein, gehren doch mehr als 75 Prozent der Anbieter medizinischer Leistungen zum ffentlichen Sektor.

Dessen meist knappe Finanzen stehen einem noch breiteren Einsatz von KIS entgegen. Und in den Budgets der europischen Gesundheitssysteme genoss die IT bisher eine geringere Prioritt als die Anschaffung von diagnostischem Gert und allgemeine Verbesserungen der Infrastruktur. Auerdem haben die Anbieter im Geschft mit ffentlichen Krankenhusern oft mit Zeit raubenden brokratischen Prozeduren zu kmpfen, die einer verstrkten Einfhrung von KIS ebenfalls im Wege stehen knnen.

Folglich stehen die Akteure im KIS-Markt vor der wichtigen Aufgabe, die Gesundheitsbehrden von der dringenden Notwendigkeit zu berzeugen, mit den neuesten technologischen Entwicklungen mitzuhalten.

Etablierte Unternehmen im Vorteil gegenber Neulingen im Markt

Auf dem stark fragmentierten Europamarkt fr Klinikinformationssysteme sind die etablierten Anbieter in der Regel deutlich im Vorteil gegenber neuen Wettbewerbern. Denn meist verfgen sie ber enge Verbindungen zu den medizinischen Einrichtungen, die ihre bisherigen Systeme weiter nutzen wollen und oft nicht ber die Mittel fr einen Umstieg auf modernere Systeme verfgen.

Fr Branchenneulinge ist es deshalb extrem schwierig, die Einstiegshrden zu berwinden und an potenzielle Kunden heranzukommen. Einige finanzkrftige Wettbewerber haben zwar versucht, dieses Problem durch bernahmen zu lsen, fr viele andere wirkt sich die Bevorzugung alter Lieferbeziehungen jedoch negativ aus. Hier zeigt sich mglicherweise eine der wichtigsten Herausforderungen, vor denen KIS-Anbieter in Europa heute stehen.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, werden die Anbieter berzeugende Argumente in Form von Erfolgsstorys liefern mssen. Zugleich mssen sie wettbewerbsfhige Preise anbieten und potenzielle Kunden von der Notwendigkeit einer verbesserten Funktionalitt ihrer Systeme berzeugen.

Garantie auf langfristige Nutzungsmglichkeit entscheidend

Selbst wenn sich die Kunden teure Modernisierungen leisten knnen, drfte das Bestreben, neue Module in vorhandene Systeme zu integrieren, solchen Anbietern entgegen kommen, die integrierte IT-Lsungen mit einer erfolgreichen Vorgeschichte anbieten knnen. Wurden in letzter Zeit Anbieter bei der Auftragsvergabe nicht bercksichtigt, so zeigte sich dabei immer wieder, wie wichtig den Kunden die Garantie lngerer Produktlebenszyklen ist.

"Erstkunden sind angesichts der hohen Kosten von KIS besonders an Systemen interessiert, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und ber moderne Fhigkeiten und Funktionen verfgen, die ihre Anforderungen ber viele Jahre hinweg erfllen knnen", bemerkt Saha abschlieend. "Das drfte vor allem fr kleinere Anbieter eine wichtige Herausforderung sein, die oft mit einem bunten Paket von Subsystemen auf den Markt kommen."

Auf Anfrage bersendet Frost & Sullivan eine erste kostenfreie Einfhrung in die Analyse zum Europamarkt fr Klinikinformationssysteme in englischer Sprache per E-Mail. Anfragen mit Angabe von Adresse, Telefon- und Fax-Nummer knnen gerichtet werden an Katja Feick (katja.feick@frost.com).


Titel der Analyse:
The European Hospital Information Systems Market (Report B378)


Preis der Analyse: Euro 5.405,--

Abdruck der Pressemitteilung honorarfrei - Belegexemplar erbeten



Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet stndig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegrndet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten fr strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergnzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfgt ber europische Bros in London, Paris und Frankfurt sowie ber eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.



Weitere Informationen:

Katja Feick
Corporate Communications

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main

Tel.: 069-77033-12
Fax: 069-234566
Katja.Feick@frost.com
http://www.presse.frost.com
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Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
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