Navigationspfad: Home
medizin-forum.de :: Thema anzeigen - Frauenarzt- Uniklinik
Deutsches Medizin Forum
Foren-Archiv von www.medizin-forum.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Frauenarzt- Uniklinik
Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3  Weiter
 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Patient-Arzt-Beziehung
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 16:48    Titel: Frauenarzt- Uniklinik Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich habe mir nach langem berlegen einen Termin bei einem Gynkologen in der Uniklinik geben lassen, weil ich erstens mit meiner Frauenrztin nicht zufrieden war (indiskret usw.) und zweitens, weil die Klinik 2 Minuten Fuweg von meiner neuen Wohnung entfernt ist.
Ich habe aber jetzt wahnsinnige Angst, dass Studenten bei der Untersuchung mit dabei sein knnten, weil es ja die Uniklinik ist und ich im Internet gelesen hab, dass "mein" Arzt auch Ausbilder ist. Knnte ich das verweigern, wenn Studenten anwesend sein sollten? Werde ich berhaupt vorher gefragt oder sitzen die Studenten schon mit drin, wenn ich den Raum betrete? Dann wre es sehr peinlich zu sagen, dass man das nicht mchte. Aber es wre mir sehr unangenehm, wenn man sich in so einer Lage prsentieren msste. Ich bin schon aufgeregt, weil es ein mnnlicher Arzt ist und ich nicht wei, ob ich mich da "wohlfhlen" kann oder meine Scham berwiegt.
Liebe Gre
Maria
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
T1NA
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.04.2005
Beitrge: 197

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 16:59    Titel: Re: Frauenarzt- Uniklinik Antworten mit Zitat

Maria86 hat folgendes geschrieben::
Hallo!
Ich habe mir.... einen Termin bei einem Gynkologen in der Uniklinik geben lassen, ....wenn Studenten anwesend sein sollten? ...


Hallo
ruft doch einfach nochmal an, und frag nach. Du mut ja nicht sagen, das Du Frau Maria86 bist, am 30.Februar um 5 vor 12 Uhr ein Termin hast. Angemeiner fr dich wre wohl eher, im freundlichsten Plauderton mal sooo gaaaaanz allgemein nach zufragen.

Aus meiner Krankenhaus-Zeit wei ich, das Patienten in der Privatsprechstunde auch privat behandelt wurden.

Schnen Gru
T1NA
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr die Antwort!
Ich hatte das schon gefragt, als ich mir den Termin geholt hab. Und sie meinte, dass schon Studenten mit dabei sein knnten, aber dass sie denkt, dass man da was sagen knnte, wenn man das nicht will.
Kam mir da etwas dumm vor, weil es so klang, als ob ich die einzige mit derartigen Bedenken bis jetzt gewesen bin. Sie war trotzdem sehr freundlich, sonst wre ich ja gleich wieder gegangen. Ich wei eben nur nicht, was blich an den Unikliniken ist. Ich bin in einem Studentenkurs fr Zahnmediziner und da geht es immer sehr turbulent zu. Da kommt mal der Arzt und guckt und dann kommt mal kurz der Student und dann die Schwester. Also da strt mich das nicht, fhl mich da sehr wohl und gut aufgehoben, aber bei einem FA wre das wohl unangebracht, oder ich reagier einfach ber....
Liebe Gre
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
T1NA
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.04.2005
Beitrge: 197

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Maria86 hat folgendes geschrieben::

Kam mir da etwas dumm vor, weil es so klang, als ob ich die einzige mit derartigen Bedenken bis jetzt gewesen bin.


Also, ich htte da die gleichen Bedenken (nun sind es schon Zwei! Lachen )
Ich htte noch nachgefragt, ob da ne Horde von Erstsemester dem Arzt permanent ber die Schulter guckt, oder ob das im kleineren Kreise auch etwas diskreter abluft.

Anderesseits, irgendwann und irgendwie mssen aus Studenten auch mal Fachrtze werden. Winken

Schnen Gru
T1NA
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Im kleinen Kreis wrde es mich auch stren, weil das ja eigentlich nur mich und meinen Freund etwas angeht Mit den Augen rollen
Ich mein die Liegeposition ist ja sehr privat und intim und mn liefert sich vollkommen aus. Natrlich mssen sie Fachrzte werden, aber nicht an mir Verlegen
Wenn ich dran denke, dass dann 3 junge Mnner um mich herumstehen, bekomme ich echt gerade Panik! Ich hoffe so sehr, dass ich zuerst allein mit dem Arzt im Zimmer bin und ihm gleich sagen kann, dass ich davor Angst habe und das auch nicht mchte. Mein freund meinte, dass er mich vorher allein fragen msste, ob das ok ist, gerade bei einer solchen Untersuchung. Vielleicht bin ich auch so empfindlich, weil ich mich bei meiner frheren FA unwohl gefhlt habe....
Liebe Gre
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
FataMorgana
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beitrge: 3419

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Selbstverstndlich knnen Sie ablehnen, dass Studenten bei Ihrer gynkologischen Untersuchung dabei sind.

Wenn Sie einen ambulanten Termin in der Universitts-Frauenklinik haben, ist die Gefahr ohnehin gering, dass man versucht, eine Horde Studenten auf Sie loszuschicken. Studentengruppen verirren sich i. d. R. nicht in die Ambulanz, sondern werden mit stationren Patientinnen konfrontiert.

Mglich wre es, dass in der Ambulanz 1-2 Studentinnen oder Studenten im Praktischen Jahr (also im letzten Jahr des Studiums) mitarbeiten. Das luft dann blicherweise so ab, dass diese Ihnen zunchst allein gegenbertreten und Sie dann anschlieend einem fortgeschrittenen Arzt vorstellen. Aber natrlich knnen Sie auch dies verweigern, wenn es Sie strte.

Ich kann Ihnen sagen, dass ich in meinem Medizinstudium keine einzige gynkologische Untersuchung gemacht habe. Fr mich war das auch kein Problem, da ich niemals Gynkologe werden wollte. Ihre Einstellung "Natrlich mssen sie Fachrzte werden, aber nicht an mir" finde ich aber auch nicht ganz OK. Wenn alle so denken, gibt es irgendwann nmlich gar keine Fachrzte mehr.

Sie werden auch sehen, dass man sich Ihres Problems in der Frauenklinik durchaus bewusst sein wird und nicht gleich eine Horde von Studenten auf Sie zustrzen wird, whrend Sie im Untersuchungsstuhl liegen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank fr Ihre beruhigende Antwort!
Ich bin wie gesagt in einem Studentenkurs (Zahnmedizin) und habe damit auch wirklich kein Problem. Aber bei gynkologischen Untersuchungen htte ich doch gern einen erfahrenen Arzt fr den solche Untersuchungen Routine sind und er schon mehr Frauen in einer solchen Lage gesehen hat. Es wre mir sehr unangenehm von einem 23 jhrigen Arzt untersucht oder "angeschaut" zu werden, da ich selbst 20 bin! Ich glaube bei einer weiblichen Studentin wre mein Problem auch nicht ganz so schlimm... Aber trotzdem wre ich wahrscheinlich bei dem ersten Termin sehr berfordert, weil ich da sowieso sehr nervs sein werde (das erste mal bei einem mnnlichen FA)...
Liebe Gre (und bitte nicht falsch verstehen mit dem "bitte nicht an mir lernen", aber es ist nun mal eine ser intime situation)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
FataMorgana
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beitrge: 3419

BeitragVerfasst am: 03.04.07, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Maria86 hat folgendes geschrieben::
Aber bei gynkologischen Untersuchungen htte ich doch gern einen erfahrenen Arzt fr den solche Untersuchungen Routine sind und er schon mehr Frauen in einer solchen Lage gesehen hat.


Dann sollten Sie meiner Meinung nach zu einem niedergelassenen Facharzt gehen. Der Arzt in der Uniklinik, der Sie dort behandelt, muss auch nicht unbedingt sehr erfahren sein. Bei einem niedergelassenen Facharzt ist die Erfahrung hingegen garantiert.

Maria86 hat folgendes geschrieben::
Es wre mir sehr unangenehm von einem 23 jhrigen Arzt untersucht oder "angeschaut" zu werden, da ich selbst 20 bin!


Es gibt gar keine 23jhrigen rzte. berlegen Sie mal: Das Abitur macht man blicherweise mit 19 Jahren, das Studium dauert noch einmal mindestens 6 Jahre. Die meisten mnnlichen Medizinstudenten mssen auch noch irgend eine Form von Dienst ableisten, so dass ich einmal schtzen wrde, dass die allerjngsten Kollegen etwa 25-26 Jahre alt sind. Viele gehen aber auch schon auf die 30 zu, wenn sie in den Beruf einsteigen.

Maria86 hat folgendes geschrieben::
Ich glaube bei einer weiblichen Studentin wre mein Problem auch nicht ganz so schlimm...


Auch das knnten Sie uern - es geht sicher vielen Frauen so. Man wird darauf Rcksicht nehmen! Vielleicht geben Sie dann ja eines Tages einer weiblichen PJ-Studentin eine Chance...

Maria86 hat folgendes geschrieben::
Liebe Gre (und bitte nicht falsch verstehen mit dem "bitte nicht an mir lernen", aber es ist nun mal eine ser intime situation)


Ich will dazu mal ein kleines Beispiel bringen, was mich daran strt. Ich nehme an, dass hufig anspruchsvolle Frauen so denken wie Sie. Diese wrden sicher in vielen Fllen ganz selbstverstndlich erwarten, dass ein zufllig anwesender Arzt Ihnen kompetent Hilfe leistet, wenn es bei ihnen zu einer Notgeburt kommen sollte. Womglich wrden sie diesen Arzt sogar verklagen, wenn er nicht auf professionellem Niveau bei der eigenen Notgeburt assistierte. Doch wo soll dieser Arzt das gelernt haben, wenn man ihm nie die Gelegenheit dazu gegeben hat?

In dieses Beispiel habe ich ein kleines bisschen von meiner eigenen Geschichte hineingelegt. Sie werden es kaum glauben, aber ich bin noch nie (!) bei einer vaginalen Entbindung dabei gewesen. Kaiserschnitte habe ich hingegen bei einer Famulatur in der Ansthesie schon mehrere miterlebt. Und es ist dabei nicht so, dass ich mich davor gedrckt htte. Ich habe am Unterricht in Gynkologie regelmig teilgenommen. Als ich meine erste Stelle in der Inneren Medizin angenommen habe, war ich sogar in den ersten paar Tagen mehrmals im Kreisaal, habe dort meine Piepsernummer hinterlassen und die Hebammen gebeten, mich anzurufen, wenn eine Geburt ansteht. Was ist passiert - gar nichts.

Ist das nicht verrckt? Knnen Sie meine Sichtweise auch ein bisschen verstehen?

Medizinstudenten haben in Deutschland ohnehin schon einen sehr schlechten Stand. Sie bekommen in ihrer Ausbildung wenig praktisch beigebracht. Wenn sie dann mal ein Krankenhaus von innen sehen drfen, sind sie beim Pflegepersonal, bei den Hebammen und den rzten hufig unbeliebt. Keiner kmmert sich richtig um sie. Wenn dann auch noch die Patienten ihnen den Kontakt verweigern, werden sie nie Medizin lernen. Das ist leider die Wahrheit. In anderen Lndern ist es vllig selbstverstndlich, dass z. B. Medizinstudenten nach wenigen Semestern vormittags im Krankenhaus mitarbeiten und nachmittags ihre Vorlesungen anhren.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitragszahler
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 939

BeitragVerfasst am: 04.04.07, 11:26    Titel: Ist es wirklich so schlimm? Antworten mit Zitat

In zwei Universittskliniken gab es in den neurologischen Fachabteilungen sehr intensive und engagierte Behandlungen von jungen rztInnen. Der eine Assistenzarzt und die andere rztin in Praktikum. Beide wagten sich an ein komplexes und exotisches Problem, hatten gute Kommunikation mit ihrem Oberarzt und den anderen Kollegen, so dass nach und nach sich ein klareres Bild abzeichnete und davon Behandlungen und selbst gewonnene Sichtweisen und Handlungsanleitungen zum Umgang damit abgeleitet werden konnten.

Dies alles wurde zuvor bei Fachrzten so nicht erlebt. Die Begrndung dafr in der Begrenztheit von finanziellen und personellen Ressourcen sind auch einleuchtend und wohl mittlerweile berall bekannt und erschpfend ausdiskutiert. Damit ist keinesfalls die Qualifikation gemeint, die in der kurzen gegenseitigen Sichtung im berdachten Nachgang berhaupt nicht bewertbar war.

Die eigenen weichenstellenden Erlebnisse mit Universittskliniken, auch mit dem gern gesehenen und tatschlich sichtbaren Ausbildungscharakter, haben bei unsereins einen sehr guten Eindruck und ein nachhaltiges Gefhl von Dankbarkeit hinterlassen.

Ein Beitragszahler
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 05.04.07, 23:50    Titel: Was heut "normal" ist Antworten mit Zitat

whrend des Studiums und whrend der Facharztweiterbildung, wei ich nicht.
Auf alle Flle mu man aber diese beiden Zustnde weit auseinander halten.

Fr Studenten gabs zu meiner Studentenzeit selbstverstndlich klinische Untersuchungskurse in a l l e n Fchern und fr a l l e Studenten. Selbstverstndlich wurde da auch die gynkologische Untersuchung gebt. In der Regel an Patientinnen in Narkose und immer nach dem Operateur. Der erhobene Befund wurde dann mit dem des Operateurs verglichen und besprochen.

In die Facharztweiterbildung ging ich mit 28. 24-25 drfte so das frhestmgliche Alter sein. Wache Patientinnen hat da im Tagdienst immer der Chef allein untersucht, die Assis saen hinter der spanischen Wand und haben seine Befunde notiert. Dabei konnte man Untersuchungssystematik und Dokumentation ben. War drge, aber ich profitiere davon bis heute. Vier bis fnfmal die Woche wurde operiert. Im OP-Dienst hab ich alle in Narkose nachuntersucht, egal ob ich selbst operierte oder assistierte. Im Nachtdienst drei- bis viermal die Woche hab ich alle alleine untersucht und war dann natrlich fr meine Befunde auch alleine verantwortlich. Dasselbe in den letzten zwei Jahren der Fachweiterbildung in einer groen Zentralklinik im hufigen Ambulanzdienst und bei den stationren Zugngen jeden Tag.

Untersuchen ben ist eine wahnsinnig wichtige Sache. Mit den Hnden "schauen" zu lernen ist dabei "nur" der manuelle Teil. Der kann schon schwierig genug sein.
Dazu gehrt selbstverstndlich, zu ben, einen tragfhigen Kontakt zur Patientin aufzubauen, soda sie die Untersuchung auch zulassen kann. Klappt das nicht, kommt kein sinnvoller Befund zustande und die Untersuchung ist vllig nutzlos.
Dazu gehrt selbstverstndlich auch, die eigenen positiven und negativen (ja freilich gibts die jeden Tag, Ekel ist so eine) Emotionen durch so viel nchterne Objektivitt zu ersetzen, wie das fr eine aussagekrftige Untersuchung halt notwendig ist.
Im Idealfall lt sich auch eine gynkologische Untersuchung so gestalten, da sie trotz aller ntiger Distanz nicht als gefhllos kalt empfunden wird.

Untersuchen ist eine kleine Kunst.
Und: jedem Knstler kann sein Opus auch mal daneben gehen.

PR
_________________
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
jasmin781
Gast





BeitragVerfasst am: 05.04.07, 23:56    Titel: Frauenarzt-Uniklinik Antworten mit Zitat

Hallo,
habe die Beitrge gelesen und sehe die Sache so:
Es ist klar,die Situation ist bei einem FA peinlich.Aber ich kann Fatamorgana in den meisten Argumenten nur recht geben.Erstens htten Sie dann einen Termin bei einem niedergelassenem FA machen msse.Denn, und dafr heisst es ja Uni-Klinik, es ist eine akademische Lehranstalt.Und ich finde es,es ist meine persnliche Meinung,nicht richtig in einer solchen Klinik abzulehnen,das Studenten mit dabei sind.Denn auch in diesem Punkt hat FataMorgana vollkommen recht:Wo sollen die denn sonst lernen?Wenn nicht an uns?Denn nur ein ordendlich theoretisch und auch !!!praktisch ausgebildeter Arzt kann ein guter Facharzt werden.Denn nur von der reinen Theorie kann man nichts werden.Ich selbst habe auch im KHgelernt-bin zwar nur KPH-und auch dort muss man praktisch lernen knnen,was habe ich davon wenn ich 1A den Pflegearbeitsraum putzen kann und
habe keine Ahnung davon wie ich einen Patienten wasche oder den Blutdruck messe.
Ich habe in meiner Ausbildung viel in anderen Bereichen hospitiert-ich war im OP dabei, habe mir Magenspieglungen,Darmspieglungen angeschaut,habe in der Geburtshilfe hospitiert...Aber es ist ihre Entscheidung,die mssen sie selbst treffen.Ich wnsche Ihnen alles Gute und Schne Feiertage . Viele Grsse Jasmin781
Nach oben
FataMorgana
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beitrge: 3419

BeitragVerfasst am: 06.04.07, 11:36    Titel: Re: Was heut "normal" ist Antworten mit Zitat

PR hat folgendes geschrieben::
Fr Studenten gabs zu meiner Studentenzeit selbstverstndlich klinische Untersuchungskurse in a l l e n Fchern und fr a l l e Studenten. Selbstverstndlich wurde da auch die gynkologische Untersuchung gebt. In der Regel an Patientinnen in Narkose und immer nach dem Operateur. Der erhobene Befund wurde dann mit dem des Operateurs verglichen und besprochen.


Da sieht man mal, wie die Zeiten sich gendert haben. Und nicht zum Positiven hin! In meinem Gynkologie-Kurs durfte ich eine Anamnese erheben bei einer Patientin mit Mamma-Carcinom. Untersuchung: Fehlanzeige. Danach wurde noch eine Stunde theoretisch ber das Mamma-Ca. herumphilosophiert. Das war's dann.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
atacama
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beitrge: 90

BeitragVerfasst am: 06.04.07, 22:09    Titel: Re: Frauenarzt-Uniklinik Antworten mit Zitat

jasmin781 hat folgendes geschrieben::
dafr heisst es ja Uni-Klinik, es ist eine akademische Lehranstalt.Und ich finde es,es ist meine persnliche Meinung,nicht richtig in einer solchen Klinik abzulehnen,das Studenten mit dabei sind.

Das finde ich bodenlos. Ich selbst mchte auf keinen Fall Hinz und Kunz in meine Vagina schauen oder meine Brust abtasten lassen. Es ist mir sehr wichtig, dass ich jede Untersuchung oder Behandlung ablehnen bzw. jederzeit abbrechen kann, auch aus ganz emotionalen Grnden. Uniklinik bedeutet nicht, dass man sich vorbehaltlos als Forschungs- oder bungsobjekt zur Verfgung stellt.

PR hat folgendes geschrieben::
Selbstverstndlich wurde da auch die gynkologische Untersuchung gebt. In der Regel an Patientinnen in Narkose und immer nach dem Operateur.

Wussten die Patientinnen das vorher?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 06.04.07, 23:05    Titel: Die Patientinnen wuten vorher, Antworten mit Zitat

da sie sich in eine Universittsklinik begaben, in der es keinesfalls Hinz und Kunz, aber Medizinstudenten gab, die zu rzten auszubilden waren. Bodenlos hat das nachweislich keine gefunden.

Abgebrochene sind nutzlose Untersuchungen.
Falle es Sie beruhigt: auch mit Patientinnen, die Untersuchungen beliebig abzubrechen wnschen, lernen Medizinstudenten umzugehen.

PR
_________________
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
jasmin781
Gast





BeitragVerfasst am: 06.04.07, 23:51    Titel: Das finde ich bodenlos Antworten mit Zitat

das(ich mchte hier niemanden angreifen)menschen wie Atacama die Verantwortung fr deren Leben ins die Hnde legen und auch im Ernstfall erwarten das auch alles richtig gemacht wird.Wie bitte schn,soll ich denn die Verantwortung fr ihr leben bernehmen knnen,wenn ich nicht gelernt habe die Verantwortung bernehmen zu knnen,weil die ntigen Handgriffe nicht sitzen?Wie soll ich beispielsweise im Ernstfall per sectio ihr Kind ruckzuck aus dem Bauch holen knnen,weil beim Ctg unter der geburt
die Herztne wegbleiben,weil ich nicht weiss wie ich den Schnitt mache?Aber dafr sind solche Patienten dann ja unendlich dankbar wenn Hinz und Kunz,so nennen sie ja die angehenden rzte,doch mal was lernen durften,und das Kind gesund auf der Welt ist.
Mfg Jasmin781
Nach oben
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Patient-Arzt-Beziehung Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
© Deutsches Medizin Forum 1995-2019. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de.