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Frauenarzt- Uniklinik
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atacama
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beitrge: 90

BeitragVerfasst am: 07.04.07, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, da prallen wohl zwei Welten aufeinander.

Ich breche nicht wahllos aus Lust und Laune wichtige Behandlungen ab. Gegen Assistenten bei der Behandlung habe ich nicht grundstzlich etwas, und solange ich nciht nackt auf dem Untersuchungsstuhl liege kann ich auch Strungen und ein gewisses Ma an ffentlichkeit verkraften. Aber wenn in meine gynkologische Untersuchung jemand hereinplatzt oder ich im Nachhinein erfahre, unter Narkose als Lehrmaterial gedient zu haben, geht es mir nicht gut. Das kann nicht Sinn der Medizin sein, auch nicht wenn die "Anfnger" eine gute Ausbildung brauchen.

Es gibt wohl auch Frauen, die da nicht so "empfindlich" sind. Kann man das nicht im Voraus abklren?

mfg

atacama
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jasmin781
Gast





BeitragVerfasst am: 07.04.07, 00:19    Titel: Kann man das nicht im Vorfeld abklren... Antworten mit Zitat

doch das knnen sie abklren,aber ich finde trotzdem ist eine Universittsklinik dann nicht die richtige Klinik fr sie, wenn sie Bedenken haben.Die Patienten in einer Uniklinik wissen das sie auch zum lernen dienen,aber sie knnen an diese Menschen mal denken wenn sie sich in einer Notsituation befinden(so etwas habe ich ihnen beschrieben,wie so eine situation aussehen knnte)sie werden diesen Menschen dankbar sein, das sie auch als "Lehrmaterial" gedien thaben, wenn ein gut ausgebildeter Mediziner vor Ihnen steht und sie aus dieser Notsituation rausholt und es Ihnen anschliessend gut geht.Oder Sie,wie ich es beschrieben habe,ein gesundes Kind im Arm halten.Dann werden sie diesen Menschen dankbar sein die sich fr"Hinz und Kunz"zur Verfgung gestellt haben.Ich will Sie nicht belehren,ich will Ihnen nur einen kleinen Denkanstoss geben,das Thema Uni-Klinik mit anderen Augen zu sehen.Vielleicht hilft das auch ihre Bedenken etwas zu zerstreuen.
Mfg Jasmin781
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atacama
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beitrge: 90

BeitragVerfasst am: 07.04.07, 00:49    Titel: Re: Das finde ich bodenlos Antworten mit Zitat

jasmin781 hat folgendes geschrieben::
das(ich mchte hier niemanden angreifen)menschen wie Atacama die Verantwortung fr deren Leben ins die Hnde legen und auch im Ernstfall erwarten das auch alles richtig gemacht wird.Wie bitte schn,soll ich denn die Verantwortung fr ihr leben bernehmen knnen,wenn ich nicht gelernt habe die Verantwortung bernehmen zu knnen,weil die ntigen Handgriffe nicht sitzen?


Da fhle ich mich dann doch angegriffen.

1. Es hrt sich an als sei ich nicht bereit, angehende rzte und rztinnen ihre Erfahrungen machen zu lassen, fordere aber fehlerlose Behandlung von hchst erfahrenen rzten fr mich selbst. Das wre, mit Verlaub, dmlich. Wie gesagt kann ich mir auch vorstellen, nach Absprache Assistenten zu tolerieren.

2. Warum berhaupt sollte ich die Verantwortung fr mein LEben an irgendjemanden abgeben? Wenn in einem medizinischen Notfall jemand das Handwerk und die Kunst beherrscht, es mir besser gehen zu lassen oder auch mich vor dem Tod zu bewahren, habe ich mMn nur Glck. Darauf verlassen kann ich mich nicht, und wenn es nicht zutrifft habe ich eben PEch.

3. Es geht in diesem Thread eigentlich um eine Routineuntersuchung, die planbar und ohne Zeitdruck ablaufen sollte. Dabei sollte es auch mglich sein, andere Teilnehmer als den eigentlich behandelnden Arzt anzukndigen, vorzustellen und ihre Beteiligung zu klren. "Hinz und Kunz" sind fr mich MEnschen, die sich nicht vorstellen, die nicht mit mir sprechen sondern nur ihre Exerzitien durchziehen. Das trifft auch auf manche erfahrene rzte zu, die ich dann eben nicht mehr aufsuche.

Damit bin ich wohl schon eine "schwierige Patientin". Mich beruhigt, dass bisher noch keiner meiner rzte genervt auf mich reagiert. Ich werde nicht bevorzugt und nicht geschont, aber meine Fragen werden beantwortet und wenn ich etwas ablehne wird das respektiert. Ich hoffe anderen geht es auch so.

mfg

atacama
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jasmin781
Gast





BeitragVerfasst am: 07.04.07, 08:46    Titel: Uniklinik Antworten mit Zitat

Auch wenn es hier um eine Routineuntersuchung geht,wer etwas gegen anwesende Studenten haben,sollte sich nicht in die Uni-klinik.Sobald Sie zu einem Mediziner gehen,hat er die Verantwortung fr Ihr Leben in der Hand.Ich betone nochmals.ich will hier niemanden angreifen noch belehren,sondern nurversuchen ihnen Hilfestellung zu geben das Thema Uni-klinik mit anderen Augen zu sehen.Ausserdem, und das hat PR in auch schon geschrieben,sind das in der Uni-klinik nicht Hinz und Kunz,sondern junge Menschen die zu Medizinern ausgebildet werden mchten,wo sie auch ein gutes Recht drauf haben.Wenn Ihnen das nicht gefllt,es steht Ihnen frei in eine normale Klinik zu gehen, wo Ihnen erfahrene rzte zur Seite stehen.Die Uni-Klinik ist dann fr Sie der geeignete Ort fr sie.
Mfg Jasmin781
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jasmin781
Gast





BeitragVerfasst am: 07.04.07, 08:54    Titel: Uni-Klinik Antworten mit Zitat

Der letzt Satz muss berichtigt werde,es fehlt das nicht:Die Uni-klinik is dann nicht der geeignete Ort fr sie.
mfg jasmin781
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PR
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 07.04.07, 09:27    Titel: In wenigen Jahren, Antworten mit Zitat

liebe atacama,

werden Sie rzte, die Ihre Anliegen zu eigenen machen, die Erfahrung, Zeit, Geduld und sensibel offene Ohren haben, nicht mehr finden, oder nur fr viel Bargeld.

Was die seit sechs Tagen gltige Gesundheitskostenreform gewollt aber undeklariert herbeiregiert, sind Groambulatorien im Besitz von / unter Vertrag mit irgendwo im Land stehenden Kliniken mit dem Auftrag und Zweck, denen die Kundschaft zu liefern. Sie werden allesamt gleich ausgestattet und mit gutteils auslndischem, auf alle Flle jungem und unerfahrenem Personal besetzt sein. Die Arbeit wird nach striktesten Vorgaben ablaufen, was Um- und Durchsatzmaximierung und Aufwandsminimierung angeht. Ein zwei erfahrene Fachrzet pro Bundesland werden irgendwie online zur Verfgung stehen, wenns wo klemmt. Den Rest mu das Handbuch abdecken.

Name entfernt machts vor, weitere und grere Investoren werdens nachmachen, warum nicht Namen entfernt? Die rztliche Versorgungslandschaft ist dabei, eingeebnet zu werden. Verkauft kriegen Sie dieses Projekt von Frau entfernt Schmidt als "mehr Wettbewerb" und "mehr Transparenz". Wobei von beidem das glatte Gegenteil wahr ist.

Patienten, denen das so nicht pat, werden einfach nicht versorgt. Name entfernt macht auch das gerade vor.

Wissen sollen Sie, wem Sie das eines Tages alles zu verdanken haben.

PR
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cerealkiller
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beitrge: 179
Wohnort: daheim

BeitragVerfasst am: 09.04.07, 06:53    Titel: Warum tut man das dann??? Antworten mit Zitat

Warum holt man sich einen Termin in einer Uniklinik (nur weil es NAHE ist????), wenn einen Studenten stren???...oder anders gefragt: WAS ist daran berhaupt so strend? Es ist doch eigentlich egal, ob da Studenten dabei sind oder nicht.

Gerade, wenn es sich eh nur um eine Routineuntersuchung handelt, so wird sich sowieso binnen krzester Zeit keiner der Studenten mehr an sie erinnern. Dr. Hinz und Kunz interessieren sich ja nicht fr ihr Gesicht und ihre Lebensgeschichte, wieso also genieren, blo wegen ein paar Quadratzentimeter Krper???

Dass man als reifer Erwachsener eine Ankndigung oder Absprache fr etwas braucht was vorhersehbar oder einkalkulierbar ist (Studenten in der Uniklinik z.B.) finde ich allerdings merkwrdig. Und warum sollen die sich vorstellen? Es stellt sich doch im tglichen Leben auch niemand persnlich vor - oder hat ihr Postbote schon mal angeklingelt und sich vorgestellt, der Bcker oder ihr Automechaniker: Guten Tag, mein Name ist Georg Schmidt und ich werde ihre Bremskltze tauschen?? ........ wohl kaum.

Niemand wird gezwungen zu irgendeinem Arzt zu gehen oder die Verantwortung fr die Gesundheit in die Hnde eines anderen Menschen zu legen. Sie knnen den Termin ja auch absagen oder zu einem Privatarzt gehen, der whrend der Untersuchung das Hndchen hlt und sich ihre Lebensgeschichte anhrt. Aber auch der war mal ein Student .......

Ich bin irgendwie froh, dass sich berhaupt noch jemand den Arztberuf antut, da sollte man es den Arzt-Azubis nicht noch zustzlich schwermachen.
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atacama
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beitrge: 90

BeitragVerfasst am: 22.04.07, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Das bedeutet jetzt also, abgesehen davon dass unsere Gesundheitsministerin angeblich das Gesundheitssystem ruiniert, dass man eine Uniklinik nur aufsuchen darf, wenn einem Respekt und Intimsphre wurscht sind, und wer eine gynkologische Untersuchung etwas heikler betrachtet als Briefeaustragen ist ein Fall fr die Psychiatrie?
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Susanne.Reuter
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beitrge: 3513

BeitragVerfasst am: 22.04.07, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Bei jedem Menschen liegt die Grenze des Ertrglichen anders. Was mir persnlich sehr viel ausmacht und mich belastet ist jemand anderem wahrscheinlich vllig egal. Dafr hat derjenige aber sicher wiederum Probeme mit Dingen die ich locker wegstecken kann.

Ich wrde mir wnschen, dass meine eigene persnliche Grenze respektiert wird. Ich denke auch, dass ich ein Recht auf meine "Grenze" habe und ich mchet mich nicht dafr rechtfertigen. Ich denke nicht, dass man da irgendwie falsch tickt. Ich behaupte ja auch nicht, dass jemand der kein Problem mit einer Untersuchung vor "Publikum" hat nicht normal ist, oder?


Ich habe vorher nicht gewusst, dass man als Frau in Narkose gynkologisch von Studenten untersucht wird. Das habe ich erst nach einer OP erfahren. Ich htte besser damit umgehen knnen, wenn man mich vorher informiert htte und mir evtl. auch die Gelegenheit gegeben htte dies abzulehnen. Das htte mich weniger belastet.
Das Problem ist m. E. diese Heimlichkeit. Denn wenn etwas nicht offen angsprochen wird bekommt es einen merkwrdigen Beigeschmack.

Ich persnlich denke auch, dass es schon einen Unterschied macht, ob mich jemand anfasst und in meine persnliche Grenze eindringt (Arzt) oder ob es sich um den Brieftrger oder die Bckerin handelt. Da erwarte ich schon, dass ich mit Respekt behandelt werde. Nicht als "Lehrstck". Und da ist es nur eine Kleinigkeit aber enorm hilfreich, wenn man mich als Mensch wahrnimmt und mir das auch vermittelt. Das zeigt sich schon darin, dass man sich kurz mit Namen vorstellt.

Der eine kann mit diesem Thema locker umgehen. Das ist gut und in Ordnung. Ich kann das nicht so leicht. Und da mchte ich nichts weiter, als dass man meine persnliche Einstellung akzeptiert.

Natrlich mssen Studenten lernen. Und das geht eben nur am Patienten und nicht in der Theorie. Und ich will es ihnen auch nicht schwer machen. Aber ich mchte es mir auch nicht schwerer machen als ntig.

Susanne
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atacama
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beitrge: 90

BeitragVerfasst am: 25.04.07, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Susanne. Genau das meine ich:

Zitat:
Ich wrde mir wnschen, dass meine eigene persnliche Grenze respektiert wird. Ich denke auch, dass ich ein Recht auf meine "Grenze" habe und ich mchet mich nicht dafr rechtfertigen. Ich denke nicht, dass man da irgendwie falsch tickt. Ich behaupte ja auch nicht, dass jemand der kein Problem mit einer Untersuchung vor "Publikum" hat nicht normal ist, oder?


Auerdem mchte ich gerne mal klarstellen dass nicht ich den Thread gestartet habe; die Eingangsfrage betrifft mich nicht. Sollte ich mal eine Uniklinik aufsuchen (warum auch nciht, wenn es wesentlich nher ist als eine Facharztpraxis, oder -wahrscheinlicher- wenn ich nicht ein halbes Jahr auf den Termin warten kann...) wrde ich diese Frage mit dem entsprechenden Arzt klren.
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PR
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 01.05.07, 22:22    Titel: Wr mal ein hbsches Feierabendhobby fr z.B. Antworten mit Zitat

Susanne.Reuter mit dem verbindlichen Ton wre:

Uniklinik-Direktionen anzuschreiben und zu fragen, wie die das h e u t e halten.

Knnte mir durchaus denken, da die meisten Unis ihre Patienten b e i E i n t r i t t darauf hinweisen, da es sich um eine Ausbildungsklinik handelt, in der selbstverstndlich auch auszubildende Fachrzte untersuchen, und da das im Einzelfall abgelehnt werden kann.

N i c h t denken kann ich mir allerdings, da es im Belieben von Patienten liegt zu entscheiden, ob knftige Fachrztegenerationen gut = patientennah ausgebildet werden drfen oder nicht.

PR
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jasmin781
Gast





BeitragVerfasst am: 01.05.07, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo PR,

Meine Beitrge zu diesem Thread kennen Sie,aber ohne hier jemandem zu nahe zu treten:
Wer in eine UNI-Klinik geht und sich weigert einem jungen Menschen die Chance zu geben mal ein gut ausgebildter Mediziner zu werden,sollte im Ernstfall auch keinen gut ausgebildeten
mediziner erwarten drfen.Der weiss zwar vielleicht ein wenig Theorie,aber der Rest...Sorry,das hrt sich total hart an,aber ich denke halt so...Liebe Grsse Jasmin781
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Susanne.Reuter
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beitrge: 3513

BeitragVerfasst am: 02.05.07, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Huch PR,

welche Laus ist Ihnen denn jetzt ber die Leber gelaufen?!

Dachte, dass die "Gtter in Weiss" out wren. Es kann/soll/mag so sein, dass Patienten nicht darber zu entscheiden haben, ob und wie knftige Facharztgenerationen ausgebildet werden. Aber ich kann doch wohl noch ber mich entscheiden bzw. mchte in Entscheidungen eingebunden werden und meine Meinung ussern (drfen).

So wie ich die Beitrge hier verstanden habe bzw gemeint habe (insbesondere meinen und die von atacama ) ging es darum, dass man als Patient die Mglichkeit haben mchte darber zu entscheiden, ob man zu Lehrzwecken herangezogen wird oder nicht. Oder wenigstens vorher darber informiert werden mchte. Und darum, ob man grundstzlich das Recht hat bestimmte Dinge fr sich abzulehnen.

Man ist doch nicht gleich ein bser und schlechter Mensch, wenn man nicht alles mit sich machen lassen mchte oder kann?!


@ Jasmin781

Es soll also eine Unterscheidung in "schlechter Patient" = keine Recht auf kompetente Behandlung und "guter Patient" = Recht auf kompetente Behandlung stattfinden? Oder wie muss ich das verstehen?

Wer soll denn die Unterteilung der Menschen vornehmen? Welche Kriterien sollen dafr eine Rolle spielen und wer legt sie fest?

Susanne
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PR
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 02.05.07, 21:21    Titel: Keine Laus, kein bser und kein schlechter Mensch, und Antworten mit Zitat

kein Halbgott.

Eben drum komm ich ja auf die Idee, da mal eine/r mit verbindlichem Ton in der Schreibe (ist ein Kompliment, Komplimente sind meine Strke nicht) u n d Kenntnis der Tatsache,
da "...ich entscheiden..." und "...rzte gut ausbilden..." in Unikliniken schlicht zusammenhngen,
rausfinden knnte, ob, was Sie richtig meinen und wollen, nicht lngst stattfindet:
das " v o r h e r informieren und gefragtwerden".

PR
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Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 06.05.07, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte eigentlich nichts mehr schreiben, aber ich bin fasziniert, was fr eine Diskussion ich mit meiner bescheidenen Frage ausgelst hab.
Ich war bei dem Termin, bin aber nicht dran gekommen, weil der Arzt im OP war und es ewig gedauert htte. Hab die Schwester gefragt, wie es mit Studenten aussieht und sie meinte, dass HEUTE keine da sind. Und hab ich dann gefragt, ob ich denn vorher gefragt werde und sie: Nein, man wird nicht gefragt! Und ich: Hab ich die Chance das abzulehen? und sie guckt mich entgeistert an und meint, dass ich das dann dem Arzt und den Studenten von allein sagen msste.
Ich bin jetzt in einer Praxis, aber ich finde das nicht korrekt! Gerade bei solchen Untersuchungen sollte die Intimssphre der Frauen beachtet werden. Es macht (wie ich rausgefunden habe) auch einen Unterschied, ob es um eine Facharztausbildung geht oder um Studenten, die einfach mal so schauen wollen. Fachrzte in der Ausbildung sind fertig mit dem Studium und wollen das ihr ganzes Leben machen. Also versteh ich nicht, wieso das hier alles an den Fachrzten aufgezogen wird und Studenten einfach so auer Acht gelassen werden, wenn so hart diskutiert wird.
Und manche Leute sollten mal machdenken, was sie schreiben. Jasmin, du stehst doch nicht wirklich dahinter, dass man ein Klassen-System einrichten sollte, nur weil die Schamgrenzen bei jedem anders liegen? Dir sind doch bestimmt auch manche Situationen peinlich, wo du niemanden dabei haben mchtest und du deine Bedrfnisse beachtet haben mchtest.
Liebe Gre
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