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Frauenarzt- Uniklinik
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Ivonne
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 24.01.2007
Beitrge: 233
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 06.05.07, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde, dass das Wort UNIKLINIK doch schon alles erklrt. Da braucht es kein extra Schild oder Hinweis. In einer Uniklinik wird ausgebildet und gelehrt. Und wer sich entscheidet sich in einer solchen Einrichtung untersuchen zu lassen, dem muss klar sein, dass jeder Patient auch ein Stck weit "Lehrmaterial" ist. Und ich muss sagen, dass die Aussagen von Jasmin zwar hart klingen, ich sie aber voll und ganz verstehen kann.

Klar ist es nicht umzusetzen, das zwei Klassensystem (guter und schlechter Patient), aber gerechtfertigt wre es schon. Man kann doch nicht sagen: Du darfst an mir nicht lernen aber ich mchte einen top-ausgebildeten Arzt fr meine Untersuchung und Behandlung. Das Wissen darf er sich gern an anderen aneignen und dann an mir anwenden. Diese Sichtweise finde ich doppelmoralisch.
Und wenn es die persnliche Grenze berschreitet, dann gehe ich eben nicht in eine Uniklinik sondern in ein "normales" Krankenhaus oder zu einem niedergelassenen Arzt.
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Susanne.Reuter
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beitrge: 3513

BeitragVerfasst am: 06.05.07, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Susanne.Reuter hat folgendes geschrieben::
(...) Ich habe vorher nicht gewusst, dass man als Frau in Narkose gynkologisch von Studenten untersucht wird. Das habe ich erst nach einer OP erfahren. Ich htte besser damit umgehen knnen, wenn man mich vorher informiert htte und mir evtl. auch die Gelegenheit gegeben htte dies abzulehnen. (...)

Natrlich mssen Studenten lernen. Und das geht eben nur am Patienten und nicht in der Theorie. Und ich will es ihnen auch nicht schwer machen. Aber ich mchte es mir auch nicht schwerer machen als ntig. (...)


Ich stimme Yvonne sogar ein Stck weit zu. Es ist sicher nicht in Ordnung, wenn ich kategorisch alles ablehne, was der Ausbildung von rzten dient. Oder darauf bestehen wrde, dass ich nur vom "Profi" behandelt werde. (Was wahrscheinlich auch gar nicht durchzufhren wre.)

Ich bin aber nach wie vor davon berzeugt, dass ich (als Patient) das Recht darauf habe (haben muss) bestimmte Dinge fr mich abzulehnen. Vor Situationen mit denen ich kaum oder gar nicht fertig werden kann, muss und will ich mich schtzen (drfen).

Es ist sicher nicht glcklich, wenn ich fr eine 'normale' Untersuchung in eine Uniklinik gehe. Aber es kann ja auch mal vorkommen, dass ich keine Wahlmglichkeit habe. Bei akuter Erkrankung oder Unfall oder so was. ( Weil vielleicht alle umliegenden Krankenhuser *Lehrkrankenhuser* sind?) Dann muss ich doch auch ein Mitspracherecht haben. Und eben keine Konsequenzen frchten mssen, weil ich bei manchen Dingen keine Kompromisse machen kann.

Das mit der Unterteilung in "guter Patient" und "schlechter Patient" kann dann aber auch noch ausgeweitet werden. (Ohne Blutspenderpass keine Konserve, ohne Organspenderausweis kein Spenderorgan...) Aber ist das wirklich das was wir wollen?

Susanne
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T1NA
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 30.04.2005
Beitrge: 197

BeitragVerfasst am: 06.05.07, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Sicherlich ist das hier ein sensibleres Thema als ich hab Rcken Winken . Aber immerhin leben wir im 21.Jahrhundert, halten uns fr total aufgeklrt und gehen mit Kondomen so natrlich um, wie das tgliche Zhne putzen. (jedenfalls behaupten wir das!)

Und nun diese Diskussion,...
Natrlich haben wir das Recht Untersuchungen abzulehnen. Aber dann erkundigen Sie sich doch bitte im Vorfeld darber. Erstellen unsere eigene Checkliste, und durchforstet dann die Krankenhuser.

Will man lieber ein mnnlichen Stationsarzt, und wie alt sollte er sein,...lter= Erfahrung, jnger=angenehmer als Untersucher.
Oder dann doch lieber eine Frau als Fachrztin, ...Brnette strahlen mehr Vertrauen aus, ....aber bitte Kinderlos, denn eine mehrfache Mutter wrde mich vielleicht fr eine Memme halten, wenn ich bei der 1.Wehe das ganze Krankenhaus zusammenbrlle.
Ach herrje, schon wieder ein neues Arztgesicht, warum ist das nicht derselbe Doktor wie gestern am sptnachmittag
Winken

Tut mir leid, lieben Patientinnen, selbst 1A-Privatpatientinnen haben in Hospitlern nicht solche Auswahlmglichkeiten.

Ich denke, das das Zweiklassensystem bezgl. der Krankenversicherung schon traurig genug ist, darum sollte jede weitere Klasseneinteilung bitte nicht erwnscht sein. Es wird immer Patienten geben, die Dieses und Jenes fr sich ablehnen und andere Menschen, denen das ziemlich egal ist. Und genau diese Patienten wurden Gottseidank- von Koch, Sauerbruch, Semmelweis oder Barnard als Versuch missbraucht? Ansonsten wren wir immer noch bei Aderla und Zhne ziehen beim Hufschmied. Winken

Aber vielleicht knnten wir auch die Methode wieder einfhren, wie sie bereits im Mittelalter, oder in sehr streng muslimischen Gebieten praktiziert wird:
Ein schnes groes Tuch bedeckt die gesamte Patientin, und der Doktor krabbelt nur mit seiner Hand zur Untersuchungsstelle, dann drfte vielleicht auch die 27 Assistenten/Studenten mal fhlen. Winken

Susanne schrieb:
...Es ist sicher nicht glcklich, wenn ich fr eine 'normale' Untersuchung in eine Uniklinik gehe....

Genauso sehe ich das auch. Wer solche Bedenken hat, die sollte sich dann doch berlegen, ob ein paar Kilometer mehr, oder lngere Wartezeiten in der Arztpraxis meines Vertrauens dann doch angenehmer ist.
Aber Susanne schrieb auch:
...Bei akuter Erkrankung oder Unfall oder so was. ...Dann muss ich doch auch ein Mitspracherecht haben...

Sorry, aber mir ist ein schneller, sicherer und prziser Griff in meine Eingeweide zwecks Kompression der Blutung in dem Moment lieber, als mein Mitspracherecht beim Arzt durchzusetzen.

Aber ich denke, ich wei, was Susanne allgemein meint : Man mu nicht alles mit sich machen lassen, und falls mglich, dann bitte mit Vorankndigung, damit ich wei ob ich das auch haben mu.





Schade nur, das dem medizinischen Personal dieses Verweigerung/Mitspracherecht nicht gegeben ist. Hier wird niemand gefragt, ob es eine unangenehme Erfahrung ist z.B. kaum gewaschene Krperregionen, -ffnungen untersuchen zu mssen. (Da spielt es auch kaum eine Rolle, ob Termin oder Notfall!)

Ich wnsche allen einen schnen Wochenbeginn
T1NA Winken
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Susanne.Reuter
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
Beitrge: 3513

BeitragVerfasst am: 07.05.07, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt. Asche auf mein Haupt. Verlegen

Das Beispiel mit dem Unfall war wirklich ein dmliches. Aber dann ist ja doch klar geworden, wie es gemeint war. ; -)

Susanne
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Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 08.05.07, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

eine unangenehme Erfahrung ist z.B. kaum gewaschene Krperregionen, -ffnungen
Ja, aber die rzte wollen das doch selbst so- es hat niemand gesagt, dass sie Frauenrzte werden sollen....
Und in meiner Umgebung sind alle Krankenhuser Unikliniken und teilweise auch die Prxaen als Lehrinstitute ausgelegt. Ich bin in der Zahnklinik auch als Lehrobjekt in einem Studentenkurs und untersttze so das Klinikum. Ich wurde aber vorher gefragt, ob ich das mchte und ich htte das auch ablehnen knnen und wre trozdem sehr professionell weiter behandelt worden. Bei einer gyn. Untersuchung ist es aber unangebracht vorher nicht gefragt zu werden, weil es nun einmal das intimste einer Frau ist. Und ich verstehe nicht, wieso bei ZA so eine Diskretion und Vorsicht geboten ist, aber bei so einem heiklen Thema nicht.
Ich finde es wiklich nicht ok, dass man nur in eine Uniklinik gehen sollte, wenn man auch bereit ist Studenten zuschauen oder gar probieren zu lassen. Studenten sind nun einmal keine augebildetetn rzte, die das jeden Tag sehen oder tun. Man wei nicht, wie sie darber sprechen und was sie denken. Gyn. Untersuchungen sind keine angenehme Sache und dann muss ich mir das doch nicht noch unangenehmer machen, als es eh schon ist! Wenn ich daran denke, dass ich hier vielleicht schwanger werde und in der Uniklinik entbinden msste, und dann 5 Studenten um mich herumstehen- unvorstellbar fr mich. Ich habe mich mit anderen darber unterhalten, weil mich das sehr verunsichert hat, aber ich habe noch keinen gefunden, der da zustimmen wrde... Man wird berall gefragt, ob man mit irgendwas einverstanden ist und man bekommt das Gefhl als Mensch mit seinen Grenzen ernst genommen zu werden, dann msste das doch gerade bei gyn. Dingen auch eingehalten und vor allem respektiert werden. Jeder hat doch das Recht sich nicht wegen irgendetwas schmen zu mssen! Die Frauen, die kein Problem damit haben und das gerne machen, ist doch super. Die bewunder ich auch und hab wahnsnnigen Respekt davor. ich wrde niemals sagen, dass diese Leute "dn ultimartiven Kick suchen" oder "sich prsentieren wollen". Nur weil ich und viele Menschen auch das nicht machen wrden, bedeutet das doch nicht, dass wir Studenten nicht untersttzen wollen, nur eben in diesem Fachgebiet nicht, weil wir ein persnliches Problem damit und es unsere Schamgrenzen bersteigt. Das darf doch dann aber nicht azu fren, dass ich weniger gut behandelt und dafr noch verurteilt werde.... Das kann ich wirklich nicht verstehen....
Liebe Gre
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Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 08.05.07, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

eine unangenehme Erfahrung ist z.B. kaum gewaschene Krperregionen, -ffnungen
Ja, aber die rzte wollen das doch selbst so- es hat niemand gesagt, dass sie Frauenrzte werden sollen....
Und in meiner Umgebung sind alle Krankenhuser Unikliniken und teilweise auch die Prxaen als Lehrinstitute ausgelegt. Ich bin in der Zahnklinik auch als Lehrobjekt in einem Studentenkurs und untersttze so das Klinikum. Ich wurde aber vorher gefragt, ob ich das mchte und ich htte das auch ablehnen knnen und wre trozdem sehr professionell weiter behandelt worden. Bei einer gyn. Untersuchung ist es aber unangebracht vorher nicht gefragt zu werden, weil es nun einmal das intimste einer Frau ist. Und ich verstehe nicht, wieso bei ZA so eine Diskretion und Vorsicht geboten ist, aber bei so einem heiklen Thema nicht.
Ich finde es wiklich nicht ok, dass man nur in eine Uniklinik gehen sollte, wenn man auch bereit ist Studenten zuschauen oder gar probieren zu lassen. Studenten sind nun einmal keine augebildetetn rzte, die das jeden Tag sehen oder tun. Man wei nicht, wie sie darber sprechen und was sie denken. Gyn. Untersuchungen sind keine angenehme Sache und dann muss ich mir das doch nicht noch unangenehmer machen, als es eh schon ist! Wenn ich daran denke, dass ich hier vielleicht schwanger werde und in der Uniklinik entbinden msste, und dann 5 Studenten um mich herumstehen- unvorstellbar fr mich. Ich habe mich mit anderen darber unterhalten, weil mich das sehr verunsichert hat, aber ich habe noch keinen gefunden, der da zustimmen wrde... Man wird berall gefragt, ob man mit irgendwas einverstanden ist und man bekommt das Gefhl als Mensch mit seinen Grenzen ernst genommen zu werden, dann msste das doch gerade bei gyn. Dingen auch eingehalten und vor allem respektiert werden. Jeder hat doch das Recht sich nicht wegen irgendetwas schmen zu mssen! Die Frauen, die kein Problem damit haben und das gerne machen, ist doch super. Die bewunder ich auch und hab wahnsnnigen Respekt davor. ich wrde niemals sagen, dass diese Leute "dn ultimartiven Kick suchen" oder "sich prsentieren wollen". Nur weil ich und viele Menschen auch das nicht machen wrden, bedeutet das doch nicht, dass wir Studenten nicht untersttzen wollen, nur eben in diesem Fachgebiet nicht, weil wir ein persnliches Problem damit und es unsere Schamgrenzen bersteigt. Das darf doch dann aber nicht azu fren, dass ich weniger gut behandelt und dafr noch verurteilt werde.... Das kann ich wirklich nicht verstehen....
Liebe Gre
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jasmin781
Gast





BeitragVerfasst am: 08.05.07, 13:05    Titel: Huch, Antworten mit Zitat

aber die ungewaschenen Krperregionen,Die hier angesprochen werden,haben doch nicht nur Frauenrzte!Was die Schreiberin hier ausdrcken will ist,das es leider Menschen in diesem Universum gibt,die es noch nicht mal fr ntig halten sich vor dem Arztbesuch zu waschen!Sicher kann man bei einert Akuterkrankung nicht erwarten das man perfekt gestylt rumluft,aber ein wenig Krperpflege kann man doch wohl erwarten1ich habe es mal erlebt das ich eine Patientin ein wenig bei der GP unterstzen sollte,sie war einen Tag vorher aufgenommen worde.Rcken waschen,anschliessend Haare kmmen.Diese Haare waren so fettig und ungepflegt,das sich mir der Magen umdrehte als ich es sah,als ich hineinfasste,ich musste so sehr den Brechreiz zurckhalten...Das muss doch nicht sein.Aber zu sagen man habe ja seinen Beruf selbst gewhlt,damit machen sie es sich ein wenig einfach.Liebe Grsse Jasmin781
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cerealkiller
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beitrge: 179
Wohnort: daheim

BeitragVerfasst am: 08.05.07, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nur weil ich und viele Menschen auch das nicht machen wrden, bedeutet das doch nicht, dass wir Studenten nicht untersttzen wollen, nur eben in diesem Fachgebiet nicht, weil wir ein persnliches Problem damit und es unsere Schamgrenzen bersteigt


Man kann an seinen Grenzen aber arbeiten und sie z.B. durch Verstand und Einsicht etwas ausweiten. Es gibt auch niedergelassene Gynkologen - wahlweise Privatrzte oder Kassenrzte. Ich bin sicher, dass da einer dabei ist, dem sie voll und ganz vertrauen knnen. Sie knnen doch ganz leicht der Situation aus dem Weg gehen indem sie in KEINE Uniklinik gehen. Ich kann nur nicht verstehen, dass man sich ausgerechnet eine Uniklinis aussucht, wenn man von vorneherein wei, dass man nicht auf Medizinstudenten treffen mchte.

Ad ungewaschen. Ich denke, dass das bei Gynkologen eher selten vorkommt, die Unfallchirurgen und Notrzte wird das wohl eher treffen. Ich gehe aber davon aus, dass denen das klar war, als sie sich fr diesen Beruf entschieden haben.[/quote]
_________________
Die Schlauheit des Fuchses resultiert zu 90 % aus der Dummheit der Hhner.
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Maria86
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beitrge: 46

BeitragVerfasst am: 09.05.07, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir schon einen niedergelassene rztin gesucht. Trotzdem werde ich im Notfall in eine Uniklinik gehen mssen,weil es hier keine andere gibt. Uund da werde Studenten in diesem Bereich ablehnen... Ich habe in meinem ersten Beitrag geschrieben, dass ich den Termin gemacht habe auf Empfehlung und nicht an Studenten gedacht habe, sondern die Bedenken erst spter gekommen sind.
Ich vertrete auch jetzt noch die Meinung, dass man ein Recht darauf hat in eine Uniklinik zu gehen ohne als Lehrobjekt benutzt zu werden und dass man auch vorher gefragt werden solle, weil das einfach etwas Anstand entspricht...
Liebe Gre
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PR
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 09.05.07, 22:12    Titel: "...weil das einfach etwas Anstand entspricht..." Antworten mit Zitat

Da haben Sie schlicht und einfach Recht.

PR
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Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
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Zarzis
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 23.05.2005
Beitrge: 65

BeitragVerfasst am: 12.07.07, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo habe soeben diesen Thread entdeckt und mchte auch noch ein paar Stze dazu schreiben.
Ich war vor einiger Zeit auch in der Gyn einer Uniklinik (Schweiz) in Behandlung. Dort wurde den Patienten ein Schreiben vorgelegt, dass es sich um ein Lehrkrankenhaus handelt und daher auch rzte in Ausbildung und Studenten anwesend sein knnen.
Gruss Zarzis
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Perl
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Anmeldungsdatum: 20.09.2006
Beitrge: 67

BeitragVerfasst am: 19.08.07, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

@ Zarzis

Und stand dem Patient frei abzulehnen, oder hie das gleich Suche nach einem neuen KH, wenn einem die Situation nicht passt?

Allgemein um das Thema Wahl Uniklinik ja oder nein nochmal aufzufassen...

Gerlernt werden muss, aber die Patienten fragen, ob an denen gelernt werden darf sollte doch drin sein. Manchmal hat ein Patient einfach KEINE WAHL und muss an eine UNIKLINIK (und das durchaus mit dem Wissen, dass dann dort auch an einem versucht wird), was nicht zwanglufig heit, dass dieser dann mit der Tatsache einverstanden ist als Versuchsobjekt zu gelten.

Und das mit der Untersuchung unter Narkose, ohne Fragen vorher halte ich ebenfalls nicht fr die "Feine Englische". Was passiert, wenn der Student whrend einer solchen Untersuchung einen Fehler macht, der Folgen hat. Wer hlt denn dann den Kopf dafr hin? Wird der Patient dann belogen, und irgendein fadenscheiniges Problem erfunden?

Gru Perl
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dora
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 1319

BeitragVerfasst am: 21.08.07, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Perl hat folgendes geschrieben::
@ Zarzis





Was passiert, wenn der Student whrend einer solchen Untersuchung einen Fehler macht, der Folgen hat. Wer hlt denn dann den Kopf dafr hin? Wird der Patient dann belogen, und irgendein fadenscheiniges Problem erfunden?

Gru Perl


ich will doch mal stark annehmen, dass Studenten nicht unbeaufsichtig an narkotisierten Patienten herumdoktern drfen.

Gru dora
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Ramazzotti
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.12.2006
Beitrge: 28

BeitragVerfasst am: 21.08.07, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

cerealkiller hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Ad ungewaschen. Ich denke, dass das bei Gynkologen eher selten vorkommt, die Unfallchirurgen und Notrzte wird das wohl eher treffen.


Als ich nach einem Reitunfall mit einer Knieverletzung in Krankenhaus kam, musste der behandelnde Azrt auch einen ziemlichen Pferdegeruch ertragen, dazu war ich von oben bis unten mit Waldboden und Laub berst^^

Zum eigentlichen Thema... ich verstehe die Threaderstellerin da schon, mir wre es auch sehr unangenehm wenn da mehrere Studenten anwesend wren, bzw eben eine "Horde" um mich rum steht und anschaut. Bei einer gynkologischen Untersuchung wrde ich glaube ich vor Scham im Stuhl versinken, bei anderen Untersuchungen habe ich da eher kein Problem mit. Nachdem mein Knie nicht abgeschwollen ist hatte ich auch in der Praxis des behandelnden Arztes auer diesen noch 2 weitere rzte dieser Praxis und 2 Shne von einem der rzte, welche sich im Studium befanden um mein Knie herum stehen. Ich wurde vorher gefragt, das war fr mich in ordnung.
Bei einer gynkologischen Untersichung wrde ich denke ich das Einverstndnis geben, dass ein Student/acharzt in Ausbildung mit dabei ist, das wre noch ertrglich, aber bei zu vielen... ne, das wrde auch ber meine Grenze gehen.
Klar, man muss ja nicht in eine Uniklinik gehen, allerdings kenne ich genug Frauen, welche mit bestimmten Gynkologen ein problem haben und sich dort unwohl fhlen. Eventeull ist ja der behandelnde Arzt in der Uniklinik "sympathischer" fr den einzelnen. Zumindest finde ich, dass die Mglichkeit bestehen sollte, das abzulehnen dass Studenten anwesend sind Winken
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Blaubrchen
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Anmeldungsdatum: 24.06.2006
Beitrge: 157

BeitragVerfasst am: 06.01.08, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

.... ist zwar ein alter Thread, aber trotzdem noch die paar Worte:

Meine Untersuchung in der Uniklinik wurde in Anwesenheit EINES Studentens durchgefhrt. Selten wurde so sensibel und korrekt verfahren. Der Studen hielt sich im Hintergrund und alles war gut. Dazu waren Untersuchung und Erklrungen deutlich ausfhrlicher als vom niedergelassenen Arzt gewohnt. Dafr habe ich eben auch die Uniklinik aufgesucht, weil es eben fr mein Problem eine Spezialsprechstunde gab. Das da ein Student anwesen war, habe ich fast erwartet. Bei anderen rzten wird auch eine Gehilfin mit rein genommen. Warum dann nicht ein Student?
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