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PM des PKV e.V.zur Pflegereform

 
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 4711
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 16.10.07, 12:26    Titel: PM des PKV e.V.zur Pflegereform Antworten mit Zitat

PRESSEMITTEILUNG PKV E.V.
Pflegereform: Brokratieaufbau statt Pflegequalitt und Wettbewerb

Berlin - Zu Meldungen ber eine Einigung der Koalitionsspitzen, die
private Pflegeversicherung (PPV) am Brokratieaufbau der sozialen
Pflegeversicherung (SPV) zu beteiligen sowie auch in der PPV einen
Basistarif einzufhren, erklrt der Direktor des PKV-Verbandes Volker
Leienbach:

"Mit dem geplanten Aufbau von rund 4.000 Pflegesttzpunkten soll eine
zentral gesteuerte Mammutbrokratie geschaffen werden, die jeden
Anreiz fr Qualittswettbewerb und versichertennahe Lsungen im Keim
erstickt. Die schlechten Erfahrungen mit den seit 2001 aufgebauten
gemeinsamen Servicestellen fr Menschen mit Behinderung zeigen in
aller Deutlichkeit, dass so keine Qualittsverbesserung erreicht
werden kann.

Schon aus diesem Grund lehnt die PPV eine obligatorische Einbeziehung
in Pflegesttzpunkte und ihre Mitfinanzierung entschieden ab. Auch
wre es rechtlich unzulssig, dass Pflegebegleiter der SPV
finanzwirksame Entscheidungen treffen, die die PPV binden.

Fr eine Verbesserung der Pflegequalitt, zu der sich die PPV
ausdrcklich bekennt, arbeitet sie bereits intensiv an einem
eigenstndigen Weg. Im Mittelpunkt dafr stehen die Pflegebedrftigen
und ihre Angehrigen. Ihre Bedrfnisse, ihre Anregungen und ihre
Kritik in der konkreten Pflegesituation sind der Dreh- und Angelpunkt
des PPV-Konzepts fr bessere Pflege- und Lebensqualitt: mit
PPV-Pflegebegleitern, die die Pflegebedrftigen in ihrem konkreten
Lebensumfeld regelmig und anlassbezogen aufsuchen, die die Qualitt
der Pflege unmittelbar beurteilen und ebenso unmittelbar auf
Verbesserungen hinwirken knnen. Die PPV kann hier mit MEDICPROOF, dem
medizinischen Dienst der PPV, kooperieren: eine erfahrene und
kompetente Einrichtung, die ihre Leistungsfhigkeit in der Pflege
bereits unter Beweis gestellt hat.

Des Weiteren ist die Einfhrung eines Basistarifs in die private
Pflegeversicherung mit Beitragslimitierung und -reduktion, analog zum
Basistarif in der privaten Krankenversicherung, nicht akzeptabel. Dies
wrde einen weiteren system- und rechtswidrigen Subventionsbedarf zu
Lasten der Bestandsversicherten auslsen und wre ebenso ein
unzulssiger Eingriff in bestehende Vertrge wie der Basistarif im
GKV-Wettbewerbsstrkungsgesetz (GKV-WSG). Die privaten
Krankenversicherungen werden gerade auch aus diesem Grund
Verfassungsbeschwerde gegen das GKV-WSG einlegen. Entsprechend wre
dann auch gegen das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz vorzugehen."

Kontakt:
Ansprechpartner:
PKV e.V.
Pressesprecherin
Frau Ulrike Pott
E-Mail: ulrike.pott@pkv.de
Telefon: 030 / 20458927
http://www.pkv.de
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