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Frage zur Schweigepflicht

 
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0tt0
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 72

BeitragVerfasst am: 15.12.07, 18:58    Titel: Frage zur Schweigepflicht Antworten mit Zitat

Was beinhaltet diese?
Wenn ich mit einem Arzt eine womgliche Krankheit diskutiere, die im Falle, dass ich sie wirklich haben sollte negative Auswirkungen htte wegen der Versicherung kann ich dann von dem Arzt verlangen, dass er diese nicht in den Diagnosen erwhnt? Oder schreibt der diese dann sofort rein selbst wenn nicht einmal klar ist ob man sie berhaupt hat.
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TheSilentPain
Interessierter


Anmeldungsdatum: 29.11.2007
Beitrge: 9

BeitragVerfasst am: 15.12.07, 21:08    Titel: Kommt ganz drauf an... Antworten mit Zitat

Hallo otto,

100% wei ich das jetzt nicht, aber es ist sehr gut mglich, dass er die Diagnose nicht erwhnen muss bei der Krankenkasse, wenn er dich diesbezglich nicht behandelt...
Denn wenn ein Arzt Geld von der Kasse fr Behandlungen oder medikamentse Verordnungen fordert, dann verlangt die Krankenkasse einen Grund dafr, da sie ansonsten nicht bezahlt...

Lieben Gru
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Dr. A. Flaccus
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beitrge: 3181
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 15.12.07, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

vllig richtig: Wenn bestimmte - Kosten verursachende - Verfahren ntig sind, dann darf die Kasse sehr wohl erfahren, wofr das sein soll.

Aber: Abklrung ist noch keine Diagnose!

Und ansonsten ist der Arzt absolut zur Verschwiegenheit verpflichtet. Es sei denn, der Patient entbindet ihn davon. Was viele nicht wissen: Das gilt sogar gegenber anderen rzten oder Krankhusern!

Kniffelig wird es, wenn ein neuer Versicherer nach "Vorerkrankungen" fragt und alte Unterlagen / Schweigepflichtsentbindungen fordert. Hier setzt man beim "Verschweigen" evtl. den Versicherungsschutz aufs Spiel.

Wenn sich die Diagnose allerdings nicht besttigt, mu m.E. auch niemand erfahren, das jemals danach gesucht wurde.

Gru
Dr. A. Flaccus
_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt fr Ansthesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator
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0tt0
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 72

BeitragVerfasst am: 15.12.07, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!
Das hiee, dass man mit einem Arzt schon darber reden knnte und ihn fragen knnte, ob er eine Untersuchung bezglich einer Krankheit machen wrde oder nicht, ohne dass er dann gleich reinschreibt "Verdacht auf......"
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0tt0
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 72

BeitragVerfasst am: 15.12.07, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. A. Flaccus hat folgendes geschrieben::

Kniffelig wird es, wenn ein neuer Versicherer nach "Vorerkrankungen" fragt und alte Unterlagen / Schweigepflichtsentbindungen fordert. Hier setzt man beim "Verschweigen" evtl. den Versicherungsschutz aufs Spiel.


Hallo!
Ich bin nicht sicher, ob ich Sie richtig verstehe. Meinen sie den Arzt, der etwas verschweigt (heit das, dass die Versicherung all meine rzte abklappert und von denen verlangt, dass sie alles sagen was sie wissen??] oder meinen Sie, dass ich, wenn mich die Versicherung fragt sogar erzhlen muss, dass ich eventuell einen Verdacht habe, dass ich Krankheit XY haben knnte? Wieso muss ich denen das sagen? Ich kann ja 100 Annahmen haben und muss deswegen noch lange nicht diese Dinge auch haben. Das wre ja total irre, wenn ich denen alles sagen msste, was ich jemals befrchtet habe, dass ich es haben knnte.

Also mal ein Beispiel:

Ich gehe zum Arzt und berichte ihm, dass ich ein Stechen am Herz habe und frage ihn, ob das eine KHK sein knnte. Ich frage ihn, ob er das abklren lassen wrde und sage zu ihm, dass so eine Diagnose fr mich schlecht wre und dass ich daher erstmal fragen wollte ob es berhaupt etwas bringt wenn ich das nher untersuchen lassen. Er sagt ja oder vielleicht auch nein und das war es dann.
Muss der Arzt das jetzt erwhnen oder kann ich ihm sagen, dass davon nichts in der Diagnose stehen darf?
Kann man mit einem Arzt sowas berhaupt besprechen von wegen Versicherung und so?

Das Beispiel ist jetzt nicht so gnstig gewhlt, weil man bei einer KHK ja auf jeden Fall etwas machen msste. Ich rede aber eher von einer Krankheit wo man sowieso nichts gegen machen kann. Dann stellt sich nmlich die Frage, ob eine Diagnose etwas bringt oder ob man sich dadurch nicht einfach nur schadet...
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Marcus
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 2556
Wohnort: USA

BeitragVerfasst am: 15.12.07, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

0tt0 hat folgendes geschrieben::
Ich rede aber eher von einer Krankheit wo man sowieso nichts gegen machen kann. Dann stellt sich nmlich die Frage, ob eine Diagnose etwas bringt oder ob man sich dadurch nicht einfach nur schadet...


Wenn man eh nichts machen kann, dann braucht man sich deswegen doch auch nicht untersuchen zu lassen, oder?

Also ich verstehe deine Fragestellung nicht so ganz.
_________________
Viele Gruesse aus Texas



What ever........
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Dr. A. Flaccus
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beitrge: 3181
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 15.12.07, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend!

Ich wei nun auch nicht so recht, worauf Sie hinauswollen, aber Fakt ist:

Die neue Versicherung verlangt von Ihnen eine Schweigepflichtsentbindung gegenber allen rzten, die Sie behandelt haben.

Und die werden dann nach Diagnosen gefragt - ggfs. knnen dann aber auch "verdachtsdiagnosen" genannt werden. Sicher wre ich mir da nie.

Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Sie beschreiben mit Brustschmerz und Luftnot dringende Anhaltspunkte fr eine KHK, weigern sich aber, EKG oder andere Untersuchungen machen zu lassen. Dann ist der Vermerk "V.a. KHK" in der Akte sehr wohl gerechtfertigt. Und m.E. auch die Weitergabe bei vorhandener Schweigepflichtsentbindung.

Man darf nicht vergessen: Im Schadenfall wird die Versicherung Himmel und Hlle in Bewegung setzen, um evtl. eine groe Summe nicht zahlen zu mssen. Wenn sich nachweisen lt, da etwas verschwiegen wurde, ist der Fall schnell erledigt - und zwar fr Sie...

Aber zurck zum Thema. Es hngt sicher sehr von der Art der Erkrankung ab, um hier genauere Aussagen treffen zu knnen.

Gru
Dr. A. Flaccus
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Dr. A. Flaccus
Facharzt fr Ansthesie
- Notfallmedizin -
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0tt0
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 72

BeitragVerfasst am: 16.12.07, 01:16    Titel: Antworten mit Zitat

Verstehe. Heit das, dass die Versicherung dann alle rzte anruft und von denen alles wissen will? Klingt nach etwas arg viel Mhe.
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