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suizidgedanken
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apfelc hen
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 17:49    Titel: suizidgedanken Antworten mit Zitat

Hallo,

wie kann man immer wiederkehrenden Suizidgedanken begegnen?
Danke fr Antwort
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Bernadette-Th.Pr
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 75

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

hallo apfel chen,

ich kenne diese Gedanken nur zu gut, sie begleiten mich schon sehr lange.

Darf ich fragen, in welcher Situation Du bist? Hoffnungslos, Liebeskummer, vielleicht schwer erkrankt, Gewalt oder sonst etwas Traumatischem ausgesetzt? Hast Du jemanden, mit dem Du darber sprechen kannst? Bist Du in rztlicher Betreuung?

Ich selbst halte die Gedanken bzw. Sehnschte mit SVV in Schach, es gibt immer wieder Zeiten, wo es fast unertrglich wird, aber dann entfernt sich der Wunsch auch wieder etwas.

Wenn Du wirklich gefhrdet bist, solltest Du versuchen, Dir Hilfe zu holen, wenn Du das kannst. Notfalls eine Krisenintervention in einer Ambulanz. Ich selbst kann das leider nicht, aber ich wei, dass es vielen das Leben gerettet hat.

Bitte melde Dich nochmals, viele Gre, Bernadette
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apfelc hen
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bernadette,

ich war mal einer traumatischen Situation ausgesetzt. Kann das daher kommen?
Hab keinen zum drber reden, will ich auch nicht , will gar nichts mehr eigentlich..
Ich bin nicht in rztlicher Behandlung, sehe da auch keinen Sinn drin.


Danke
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Bernadette-Th.Pr
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 75

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

hallo apfel chen,

ja das kann sehr gut von einem erlittenen Trauma kommen, wenn es damals keine Hilfe gab oder die ganze Sache erst im nachhinein wieder ins Bewutsein kommt. Ich selbst bin leider auch schwer traumatisiert und wei auch, dass das die Ursache fr meine Selbstverletzung und Suizidgedanken ist. Ich bin ebenfalls nicht imstande, mich real jemandem anzuvertrauen, ich habe ebenfalls keinerlei rztliche Betreuung und lebe bis auf den Job vllig isoliert.

Ich sehe meine Situation vllig realistisch, kann aber trotzdem nichts dran ndern. Ist es bei Dir hnlich? Bist Du eher resigniert/verzweifelt, mde, hoffnungslos oder hast Du das Gefhl, das Leben ist nur eine Belastung fr Dich oder andere? Gibt es etwas oder jemanden, fr den es sich lohnen wrde? Vielleicht ein Mensch oder ein Haustier? Oder einen Wunsch, den Du Dir erfllen mchtest?

Wenn Du nicht reden kannst oder magst (was ich gut verstehe), vielleicht hilft es Dir, darber zu schreiben? Ich wei zwar nicht, ob das in diesem Forum geduldet wird, aber vielleicht magst Du mir darber schreiben?

Viele Gre, Bernadette
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apfelc hen
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Bernadette,

ja mir geht es genau wie dir. Und nein, es gibt keine Person, kein Ding, kein gar nichts fr das es sich noch weiter lohnt, zu leben.
Ich bin mde, hoffnungslos und resigniert und wnschte , es sei schon alles vorbei...
und gerade frage mich, ob es behaupt was bringt , darber zu schreiben und einfach den gedanken anchzugeben ....


Danke
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Brigitte Goretzky
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 26.08.2006
Beitrge: 1947
Wohnort: Keighley, West Yorkshire

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo apfelc hen,

darf man erfahren, wieso Sie Therapie ablehnen?

Viele Gruess,
B. Goretzky
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Bernadette-Th.Pr
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 75

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

hallo apfelc hen,

es bringt schon was, darber zu schreiben, mitzuteilen, mit-zu-teilen mit jemandem, der wei, wie Dir zumute ist. Wenn Du magst hier und jetzt mit mir. Ich bin noch eine Weile da und hre zu, wenn Du magst.

Ich kann Dich nur zu gut verstehen, auch ich war schon so leer und mde, habe mich innerlich verabschiedet, gedanklich alles vorbereitet, berlegt, wie es wre... danach. Ich kenne die Gedanken apfelc hen. Doch ich wei auch, dass das vorbergehen kann, dass irgendetwas uns noch hlt, irgendeine verschttete Hoffnung, die wir gar nicht bewut wahrnehmen. VIelleicht weil wir nicht wollen, dass Tter siegen.

Auch Du hast diese Hoffnung, Du hast Dich hier angemeldet und das Posting geschrieben, Du schreibst mir. Wie geht es Dir damit?

Viele Gre, Bernadette
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apfelc hen
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich lehne Thra deswegen ab, weil ich schon zu viele gemacht habe und das ja wohl nichts gebracht hat. sonst wr ich doch nicht som drauf jetzt.

Danke Bernadette, ich freue mich sehr , dass mir jemand zuhrt, damit geht es mir gut. aber es kostet sehrviel Kraft gegen das Nachgeben anzukmpfen, damit geht es mir nicht gut.
Ich habe ein klein wenig Hoffnung dass ich einen Weg finde, mit den Gedanken anders umzugehen, aber mit schwindender Tendenz...

Es ist aber auch wenn das seltsam klingt, eine Erleichterung dass man wenigstens DEN Ausweg noch hat....

Danke
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Bernadette-Th.Pr
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 75

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

hallo apfelc hen,

ich bin da und hre Dir gerne zu.

Ja, ich verstehe. Es ist tatschlich eine Erleichterung, wenn man im uersten Notfall einen Weg hat, den man selbst whlen kann, wenn es gar nicht mehr geht. Mir hat dieser Gedanke schon einige Male geholfen. Nur zu wissen, dass ich dieses Mittel habe, hat die Ausfhrung verhindert. Ich habe auch meistens etwas bei mir, mit dem ich notfalls... und dieses Wissen hilft mir, es nicht benutzen zu mssen. Vielleicht kannst Du das verstehen.

Du hast die Kraft in Dir apfelc hen, sonst wrdest Du nicht hier schreiben. Vielleicht knnen wir gemeinsam die Kraft noch strken und Dir helfen, nicht nachzugeben.

Ich hatte nie den Mut fr eine Therapie, da bist Du viel weiter als ich. Doch ich glaube sicher, dass es Dir etwas gebracht hat. Leider verhindert Therapie nicht, dass es nicht hin und wieder zu suizidalen Krisen kommen kann. Ein schweres Trauma, womglich Gewalterfahrung ist so etwas tiefsitzendes, dass es unser Leben immer beeintrchtigt.

Ich untersttze Dich in Deiner Hoffnung, einen Weg zu finden. Du wirst es schaffen. Wrde Dir etwas dabei helfen? Magst Du mir sagen, wie alt Du bist? Ich bin 34 Jahre alt.

Ich bin noch ein Weilchen da und freue mich, wenn Du mir schreibst.

Viele Gre, Bernadette
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apfelc hen
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Bernadette.

Genau so geht es mir auch, der Gedanke daran,es tun zun knnen, beruhigt mich auf der einen Seite, auf der anderen macht er mir auch Angst. Angst davor es impulsiv in einem Moment zu tun, in dem ich vielleicht doch ncoht leben wollte. Verstehst du das?

Es kostet mich keine Kraft hier zu sitzen und das aufhzuschreiben. Nein. Kraft wrde es mich kosten, darber nachzudenken, warum es soweit gekommen ist oder
aber in ein Krankenhaus gehen oder mir anderweitig Hilfe zu suchen,
Und Kraft kostet es mich wohl auch, meine Gedanken umzusetzen, weil ich anbgst habe vor dem was ich tue
dennoch will ich nichts Anderes mehr, wsnche ich mir nichts sehnlicher.

Ja, einen Weg werde ich finden, dass sehe ich auch so, fragt sich eben nur welcher.

Ich mchte nicht sagen wie alt ich bin...


Danke
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Bernadette-Th.Pr
Account gesperrt


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 75

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

hallo apfelc hen,

kein Problem, wenn Du Dein Alter nicht sagen magst.

Die Angst, auch mal unkontrolliert zu SVV oder schlimmerem auszuben wenn das Werkzeug griffbereit ist, kenne ich. Bei SVV ist es bei mir auch so, dass es zu impulsiven Verletzungen kommt. Dass mich Suizid in einer solchen Situation anzieht, hatte ich noch nicht so stark, dass es gefhrlich geworden wre. Ich schtze mich dort eher so ein, dass ich das sehr genau vorbereiten wrde, es wre keine impulsive Handlung. Die Gedanken daran kenne ich sehr gut.

Ja, es kostet Kraft, sich helfen zu lassen. Ich habe diese Kraft nicht, ich qule mich fast Zeit meines Lebens alleine damit rum. Ist das sinnvoll? Nein, es ist im Grunde dumm. Du hast Therapie gemacht sagst Du? Du hast also mehr Kraft als ich. Dann hast Du da sicher auch einiges draus mitgenommen, vielleicht Skills oder etwas anderes gelernt. Gibt es noch Kontakt zu einer/einem Therapeuten?

Wenn Du keine persnliche Hilfe annehmen mchtest, kannst Du bei jemandem anrufen, wenn es kritisch wird? Wenn Du keine Freunde hast, vielleicht bei einer anonymen Helferstelle wie der Telefonseelsorge? Dort wei niemand, wer Du bist.

Ich glaube, Du willst und kannst schon noch etwas anderes. Das zeigen mir Deine Postings.

Kann ich etwas fr Dich tun? Bitte pa gut auf Dich auf, viele Gre, Bernadette
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apfelc hen
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Es tut mir sehr leid, dass du dich so qulst, wirklich. Schade, dass du nicht die Kraft fr eine Therapie findest.
Ich habe aus meiner leider nichts mitnehmen knnen und jetzt da ich hie rsitze fhle ich mich leer und es steigt dieses Gefhl in mir auf, es nicht mehr auszuhalten..
Es tut mir leid...
da kann nimand was tun..... Traurig

Danke fr alles, Brrnadette
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Bernadette-Th.Pr
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Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 75

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

mach Dir keine Sorgen um mich apfelc hen, mir gehts im Moment ganz gut. Auch Dir wird es wieder besser gehen. Gerade weil wir die Tiefen kennen, aber auch wissen, dass es vorbei geht.

Bist Du wirklich ganz leer apfelc hen? Fhlst Du Dich nicht ein klein wenig verstanden von einem wildfremden Menschen im Internet? Und wenn ja, ist das der Strohhalm, der Dir heute hilft?

Konnte ich gar nichts fr Dich tun? Wirklich gar nichts? Das glaube ich nicht, sonst httest Du mir nicht geantwortet.

Bitte pa gut auf Dich auf, viele Gre, Bernadette
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apfelc hen
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Doch, so war es nicht gemeint, du hast eine Menge fr mich getan: du warts da und hast mir zugehrt.
Das ist so viel und es hat mich inne halten lassen und drber nachdenken,
danke dafr.
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Bernadette-Th.Pr
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Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 75

BeitragVerfasst am: 02.02.08, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

hallo apfelc hen,

das freut mich. Ich mu jetzt off gehen, werde aber weiter an Dich denken und ich schicke Dir ganz viel Kraft.

Bitte schreib morgen oder in den nchsten Tagen nochmals, damit ich wei, dass es Dir gut geht. Ich wnsche Dir eine gute Nacht und dass Du eine Mglichkeit der Beruhigung findest. Notfalls denkst Du an die Bernadette aus dem Internet, die nur zu gut wei, wie Dir zumute ist.

Doch wir werden es schaffen, beide. Glaubst Du nicht auch, dass wir es verdient htten?

Gute Nacht apfelc hen, vielleicht kannst Du schlafen. Bitte pa gut auf Dich auf, bis dann Bernadette
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