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Gynkologen im Visier der Verbraucherschtzer
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Kasi
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beitrge: 367

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Gedanke.
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beitrge: 5404
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,
ein gewisser Anteil der IGEL-Leistungen beim Gynkologen steht in Zusammenhang mit der Krebsfrherkennung. Ich kann mich nur wiederholen,was ich frher schon schrieb:
Pfeil wrde man im Rahmen der Frherkennung auch einen Vaginalultraschall zur Pflicht machen, mte man diesen nicht als IGEL-Leistung anbieten. Auf den Vorteil einer derartigen Untersuchung gehe ich nicht nochmals ein. Das wre hnlich einem Gesundheitscheck beim Internisten ohne Labor oder EKG. Aber es gibt ja m.E. zwei wesentliche Grnde, die einen Einschlu in die gynkologische Untersuchung nicht erlauben:
Pfeil die Frherkennung wre ausschlielich in der Hand der Frauenrzte bzw. die an der Frherkennung ( der Frau) teilnehmenden rzte mten eine Vaginalultraschallqualifikation nachnweisen ( die dann einzufhren wre) und
Pfeil die Frherkennung mte dann natrlich hher vergtet werden.
Beides aber ist wohl utopisch und so bleibt dem einzelnen Frauenarzt nichts anderes brig, als vor der Untersuchung die Patientin darauf hinzuweisen, da in seiner Praxis diese Zusatzleistung angeboten wird.
_________________
Gre Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf 7 (3) der Berufsordnung fr rzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persnliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.
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H.S.
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Anmeldungsdatum: 11.02.2008
Beitrge: 152

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

GS, Kasi, jaeckel und dora,

die objektiven Zahlen und das subjektive Gefhl der (Test-)Patientinnen sagen mehr als Ihre wortreichen Beitrge, welche mglichen Erklrungen es denn geben knnte, dass mal wieder... oder nicht... oder vielleicht doch... und berhaupt.. und die Politik sowieso.. und so.
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Kasi
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beitrge: 367

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Aha, die objektiven Zahlen ....basierend auf dem subjektiven Gefhl ...und wenn man keine Argumente mehr hat, dann ....naja, dann reicht das eben.
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dora
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Anmeldungsdatum: 27.12.2006
Beitrge: 1319

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

@ H.S.

wie schon mal geschrieben :
50 Praxen im Test ist nicht reprsentativ.


Gru dora
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H.S.
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Anmeldungsdatum: 11.02.2008
Beitrge: 152

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Kasi,
ich kann mir schon vorstellen, dass Ihre Zahlen auf Gefhl basieren; meine sind vom Wissenschaftlichen Institut der AOK ermittelt worden.

Und dora,
ein kleiner Test, wie gut Ihre Kchen-Statistik wirklich ist: Wie viele Praxen wren denn reprsentativ? 70, 150 oder erst 2500?
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Kasi
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beitrge: 367

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber H.S.,
jetzt wird es skuril!

Sie haben geschrieben:
Zitat:
die objektiven Zahlen und das subjektive Gefhl der (Test-)Patientinnen sagen mehr als Ihre wortreichen Beitrge

Ich daraufhin, den Widerspruch deutlich gemacht:
Zitat:
Aha, die objektiven Zahlen ....basierend auf dem subjektiven Gefhl .

Und nun schreiben Sie:
Zitat:
Kasi,
ich kann mir schon vorstellen, dass Ihre Zahlen auf Gefhl basieren

Welche Zahlen??? Wo habe ich irgendwelche Zahlen genannt??
Aber dann anderen immer vorwerfen, sie knnten nicht lesen!?

VG Kasi
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H.S.
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Anmeldungsdatum: 11.02.2008
Beitrge: 152

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, dass Sie mir die Arbeit abgenommen haben, auf Ihren eigenen Widerspruch aufmerksam zu machen.

Kleiner Tipp noch:
http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/skuril.shtml
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Kasi
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beitrge: 367

BeitragVerfasst am: 13.04.08, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Mein liebe/r H.S.,
jetzt lehnen Sie sich mal ganz entspannt zurck und lesen einfach nochmal, was geschrieben wrde: Ich kritisiere Ihre Art, irgendwelche skurrilen (ich bin lernfhig - danke!) Sachverhalte mit Zahlenmaterial aus x-beliebigen Quellen zu "untermauern" - (AOK? Das kann nur ein Scherz sein! ).
Wo ist hier der Widerspruch? Ich habe nie irgendwo angekndigt, mir irgendwelche lumpigen Zahlen aus dem Hut zu zaubern.
EInfach nochmal durchlesen, sonst wird das nix.
Kasi
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Miie
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Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 14.04.08, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Kleiner Notiz am Rande:
Diese Zahlen wurden sowohl von den AOks , Den Bkks,Ikks oder den Ersatzkassen nach auen gegeben... Mit den Augen rollen
Aber egal wo die Zahlen herkommen. Die Quelle ist und bleibt die Stiftung Warentest.
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H.S.
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Anmeldungsdatum: 11.02.2008
Beitrge: 152

BeitragVerfasst am: 14.04.08, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Miie hat folgendes geschrieben::
Die Quelle ist und bleibt die Stiftung Warentest.


Quelle ist WIdO-Monitor. Warum sollte die Stiftung Warentest im Auftrag des WIdO arbeiten??:

http://wido.de/fileadmin/wido/downloads/pdf_pressemitteilungen/wido_ges_pm-anhang_igel_0707.pdf
(Seite 2 Abbildung 2)
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Miie
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Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 14.04.08, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

oh, hab mich dann wohl von dem: (C) Stiftung Warentest blablabla tuschen lassen.
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PR
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 14.04.08, 12:23    Titel: "...in Deutschland wird den Frauen eingetrichtert, Antworten mit Zitat

sie schwebten praktisch in Lebensgefahr, wenn...nicht..."

In Deutschland werden die Frauen pflichtgem beraten. Mein Beratungsblatt hab ich hier zur Diskussion gestellt. Es ist verfasst unter Verwendung der Arbeit von Mhlhauser, die Sie ja selbst auch zitiert haben. Ich habs geschrieben, weil dazu sonst noch keiner was geschrieben hat, obwohl der Beginn der gesetzlichen Beratungspflicht im Nachhinein auf den 01.01.2008 rckdatiert worden ist. Die Beratungspflicht steht in einem Gesetz, das merkwrdiger Weise "Wettbewerbsstrkungsgesetz" heisst.

Im Beratungsblatt steht ausdrcklich "Die Teilnahme an der jhrlichen Untersuchung zur Frherkennung des Muttermundskrebses ist keine gesetzliche Pflicht. Sie knnen sie ohne Nachteile seitens des Gesetzgebers ablehnen." Was es da noch zu meckern gibt, ist nicht mir nicht offensichtlich.

Die gesetzliche Frherkennungsuntersuchung in einen Topf zu werfen mit Selbstzahlerleistungen, fr die es eine Nachfrage, einen Markt, und innerhalb diesem auch einen Wettbewerb gibt, das ist schon eine ganz besondere Geistesleistung.


Sie persnlich wnschen, die Frherkennungsintervalle auszudehnen. Bittschn, nichts leichter als das. Soll einfach der Gesetzgeber hergehen und den deutschen Whlerinnen erklren: wir mchten Euch jetzt was wieder wegnehmen, was wir Euch vor fnfzig Jahren geschenkt haben. Dann wird genau das eintreten, was mir meine Patientinnen vorhersagen: sie werden weiter einmal jhrlich kommen und das in zwei von drei oder vier von fnf Fllen aus eigener Tasche zahlen. Dann kann sich der Gesetzgeber rhmen, den Wettbewerb wirklich gestrkt zu haben, und zwar auf dem Rcken derer, die er zu schtzen vorgibt, indem er eine bis dato fr sinnvoll gehaltene Untersuchung zur IGeL-Leistung gemacht hat.


Zu den besten Gesundheitssystemen der Welt:
das hab ich von Ihnen und Ihren Freunden auch schon vllig anders gehrt.
Die Schweiz unterscheidet tatschlich schon eine "Grundversorgung" von dem, was tatschlich jeden Tag medizinisch passiert. Dass in der Schweiz (und auch in den USA) viel fter als drei- bis fnfjhrig untersucht und der Pap abgenommen wird, haben Mitleserinnen besttigt. Sie haben es schlicht ignoriert und das auch hier wieder unterschlagen. Ehrlicher Weise htten Sie schreiben mssen, im Rahmen der Grundversorgung werde da und dort drei- bis fnfjhrig untersucht.

Ehrlicher Weise.
Aber genau da liegt ja das Problem.

PR
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Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
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H.S.
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Anmeldungsdatum: 11.02.2008
Beitrge: 152

BeitragVerfasst am: 14.04.08, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das "unterschlagen", weil ich in meinen Beitrgen ohne Haarspalterei auskomme.

Wenn die Wissenschaft befundet, dass ein Abstrich fter als alle 3 Jahre grundstzlich nicht sinnvoll ist, dann kann man IGELn, soviel man will, dadurch wird er auch nicht sinnvoller.

Oder wollen Sie etwa damit sagen, die Grundversorgung in der Schweiz sei schlechter als die in Deutschland?
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PR
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 14.04.08, 18:26    Titel: Es gibt in Deutschland keine definierte Grundversorgung. Antworten mit Zitat

Hab mich ber dieses Thema zu anderen Zeiten mit noch ganz Anderen gezerft. Es gibt sie in Deutschland nicht, die Grundversorgung, denn weder der Staat noch seine Regierung noch deren Parteien wollten dafr jemals den Kopf hinhalten. Man htte seinen Whlern nmlich was wieder wegnehmen mssen, und das wollen sie noch heute nicht o f f e n .

Die Schweiz ist da ein bisschen weiter. Aber auch dort zeigt sich: kaum jemand nimmt nur - und nichts als - die Grundversorgung in Anspruch. D a s haben Sie igrnoriert und verschwiegen, und zwar nicht, um Haarspaltereien zu vermeiden.

N, unser System und seine Prinzipien sind da einfach zwei Nummern hinterfotziger gestrickt. Hier gilt nmlich
- gegenber denen, die, die Gesunde und Kranke zu betreuen haben, der Anspruch WANZ (wirtschaftlichausreichendnotwendigzweckmig), alles darber hinaus drft Ihr nicht leisten, aber was alles WANZ gewesen wre und was nicht, das sagen wir Euch dann nach einem dreiviertel Jahr, dann wisst Ihr, was Ihr wieder zuviel an Leistung abgegeben habt
und
- gleichzeitig gegenber den Kassenmitgliedern die Aussage, Ihr kriegt alles, was Ihr braucht. Punktum. Keiner der dieses feine System "Steuernden" sagt den Kassenmitgliedern, dies und das drft Ihr nicht bekommen.

Das fhrt klar zur politischen und fiskalischen Geiselnahme derer, die im Gesundheitswesen die Arbeit machen. Sie machen's selber jetzt ja wieder genauso. Nicht mal erkennen Sie an, dass es den mehr oder weniger gut demokratisch legitimierten GemBA mit dem staatlichen Auftrag gibt, an Staates Stelle landesweit festzulegen, was denn berhaupt auf Chipslette geht und was nicht.

Drum nochmal in aller Klarheit: bringen Sie entweder den GemBA dazu, zur Frequenz der Frherkennungsuntersuchungen was Anderes zu beschlieen, oder machen sie ihn vollends zum Bttel der Ministerin, oder schaffen Sie den GemBA ab, mir alles egal.
Aber hren Sie endlich auf, diejenigen - alle rzte -, die nicht weiter tun, als dessen Richtlinien in die Tat umzusetzen, dafr mit den unmglichsten Argumenten zu diffamieren. Es wirkt und ist unglaubwrdig.

So, und dann hren Sie bittschn auch auf, den Leuten ins Hirn zu klopfen, was denn geflligst ihre Bedrfnisse zu sein haben.
Sie machen sich damit lcherlich, denn darber befinden weder die Wissenschaft noch deren eigenwillige Interpreten.

PR
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