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Reimportierte Medikamente

 
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borg
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beitrge: 30
Wohnort: Bergisches Land

BeitragVerfasst am: 19.06.08, 20:57    Titel: Reimportierte Medikamente Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich hab folgende Frage:

Muss ich als patient in deutschland auslndisch beschriftete medikamente akzeptieren?

Hab heute einen reimport bekommen, mit der auskunft, das msste jetzt so sein... sowohl packung, als auch das innentray mit den wochentagen ist in italienisch.

Danke fr antworten
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PR
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 20.06.08, 06:48    Titel: ja Antworten mit Zitat

mssen Sie.

Dem deklarierten politischen Willen nach ist es wichtiger, dass KrankeKassen Geld sparen, als dass Patienten Beipackzettel verstehen, die dem deklarierten politischen Willen nach so formuliert sind, dass Patienten das eben zulasten der KrankeKassen gekaufte Medikament am liebsten wegschmeissen mchten - und dies hufig auch tun.

PR
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Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
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borg
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beitrge: 30
Wohnort: Bergisches Land

BeitragVerfasst am: 20.06.08, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Danke!
Das werd ich auch tun..werd ein neues rezept besorgen und in eine apotheke gehen, in der ich das original bekomme.

Prima spareffekt fr die kasse Winken
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Schnatti
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 20.10.2006
Beitrge: 319
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 20.06.08, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

auch reimportiere Arzneimittel mssen die Anforderungen an den deutschen Arzneimittelmarkt erfllen und demzufolge auch eine in deutsch formulierte "Packungsbeilage" besitzen.
Dass hin und wieder auf den Packungen ersichtlich ist, dass das Arzneimittel aus dem Ausland kommt, mag sein und ist nicht immer schn, aber ein komplett fr alle Beteiligten unidentifizierbares oder unlesbares Arzneimittel ist auf dem deutschen Markt nicht erlaubt. Hier findet stets mindestens eine berklebung in deutscher Sprache statt.
Mit Ausnahme von einzelimportierten Arzneimitteln, da diese hierzulande gar nicht vertrieben werden und demzufolge auch primr den deutschen Gesetzmigkeiten nicht in erster Linie entsprechen mssen.

"Normal" re- oder parallelimportierte Arzneimittel enthalten aber wie erwhnt immer fr den Patienten lesbare Informationen, ansonsten sind sie nicht verkehrsfhig und drfen damit nicht abgegeben werden.

Gre,
Schnatti
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Christian1980
Interessierter


Anmeldungsdatum: 07.09.2008
Beitrge: 16

BeitragVerfasst am: 07.09.08, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Apotheker sind gezwungen, eine bestimmte Menge an Reimporten abzugeben. Diese Quote betrgt zur Zeit 5% vom Fertigarzneimitelumsatz mit einer Krankenkasse. Sobald also ein Reimport lieferbar und mind. 15% billiger als das deutsche Bezugsmedikament ist, verlangt der Gesetzgeber, dass der Reimport abgegeben wird. Da damit natrlich zustzlicher Aufwand und Wege verbunden sind, machen die Apotheken dies nicht aus purer Freude an der Arbeit.

Mfg
Christian
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Kalli
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 218
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 07.09.08, 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das werd ich auch tun..werd ein neues rezept besorgen und in eine apotheke gehen, in der ich das original bekomme.

Dummerweise bestimmt die Krankenkasse, in der Sie sind, von welcher Firma Sie ein Medikament bekommen. Sie knnen hchstens zuzahlen...
und, PR, ich finde es unnett, was Sie da behaupten. Wie Schnatti schreibt, mu eine bersetzung beiliegen und das wissen Sie als Arzt sehr genau. Ihr Grimm auf die Krankenkassen ist ja wahrlich riesig Weinen Kalli
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PR
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.03.2005
Beitrge: 2794
Wohnort: Lrrach

BeitragVerfasst am: 07.09.08, 20:34    Titel: Wei nicht genau, ob Sie mich meinen. Antworten mit Zitat

Haben Sie schon mal einen auf deutsch geschriebenen Beipackzettel
1. ganz gelesen ?
2. ganz verstanden ?

Erlebe aber jeden Tag Leute, die Rezepte einlsen und nach Lektre des Beipacks das Medikament wegwerfen, weil gesetzlichen Bestimmungen folgend der Beipack absolut unverdaulich und zumeist bedrohlich formuliert ist.

Jetzt verstanden ?

PR
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Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
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Kalli
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 218
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 07.09.08, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, PR!
Ich bin bestimmt kein Freund der Pharma Industrie, aber da hab ich doch Verstndnis fr deren Sicherheitsdenken.
Wenn nicht jedes auch nur eventuelle Risiko aufgefhrt wird in den Beipackzetteln, dann ist die Gefahr doch riesig, das alsbald die ersten Schadensersatzklagen anhngen.(Siehe Forum Recht)
Fragt sich also, was mehr zhlt, das Vertrauen in den Arzt oder die Angst vor Nebenwirkungen. Wenn ich bedenke, wie viele Patienten selbst Antibiotika nicht nach Vorschrift einnehmen, nmlich bei Besserung aufhren sie zu nehmen, dann mu das Vertrauen in die rzte gering sein. Leider...
Gru, Kalli
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Kalli
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 218
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 07.09.08, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmal hallo, PR!

Zitat:
Jetzt verstanden ?


Ja doch. Da ist der Beipackzettel wie das Internet. Zum Schluss bei medizinischen Fragen ist alles bedrohlich. Fragt sich nur, wie man Beipackzettel sowie Internet so verstndlich machen kann, das keiner mehr etwas falsch versteht? Winken

Gute Nacht, Kalli
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Renate02
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beitrge: 1094

BeitragVerfasst am: 08.09.08, 10:46    Titel: Re: Wei nicht genau, ob Sie mich meinen. Antworten mit Zitat

PR hat folgendes geschrieben::
Haben Sie schon mal einen auf deutsch geschriebenen Beipackzettel
1. ganz gelesen ?
2. ganz verstanden ?


Zu 1. ja, regelmig
Zu 2. ja, so gut wie. Es sind immer Inhaltsstoffe dabei die ich nicht kenne, das nehme ich dann als "Eigenname" hin. Auch bei den Gegenanzeigen sind oft Krankheiten dabei, die ich nicht kenne, aber wenn ich eine Krankheit nicht kenne, dann habe ich sie auch nicht.

Wie Kalli schreibt: Ich vertraue einfach meinem Arzt, wenn Nebenwirkungen auftreten, spreche ich den Doc (oder, am Wochenende, den Notdienst) darauf an und gut ist.
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