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taubheit im Bein

 
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Tekator
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Anmeldungsdatum: 21.06.2008
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 21.06.08, 13:54    Titel: taubheit im Bein Antworten mit Zitat

Seit einer intrathekalen Injektion vor 2 Jahren L4/L5 ( hatte Schmerzen im rechten Bein) habe ich kein richtiges Gefhl mehr und sehr starke Schmerzen im linken Bein. Da ich nicht ber den Eingriff Aufgeklrt wurde und auch nichts unterschrieben habe konnte ich dieses Risiko nicht kennen. Nach dem Eingriff habe ich meine Arbeit verloren und bin Erwerbsunfhigkeits Rentner. Jetzt redet man (Schlichtungsstelle) sich raus und sagt das liegt nicht am Eingriff sondern am Vorfall L5/S1 (der aber schon lange vorher Operiert wurde und absolut Schmerzfrei war). Man spritzte Off-label-use, Triamhexal 40 und 0,5%iges Cabostisin. Was knnte hinter solchen Beschwerden stecken?
Ich wei nicht wie ich die Ursache beweisen soll.
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Annette Koch
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 29.09.2004
Beitrge: 994
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 24.06.08, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

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Mit freundlichem Gruss
Ihr DMF-Moderatorenteam
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Tekator
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Anmeldungsdatum: 21.06.2008
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 24.06.08, 15:20    Titel: Danke Antworten mit Zitat

Hallo und Danke fr den Hinweis leider finde ich den EDIT Button nicht. Knnten Sie das rausnehmen?
MfG
Holger
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Dr. A. Flaccus
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beitrge: 3181
Wohnort: Hildesheim

BeitragVerfasst am: 24.06.08, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend!

Zitat:
Ich wei nicht wie ich die Ursache beweisen soll.


Mssen Sie gar nicht.
Wenn der Eingriff aufklrungspflichtig war - wovon ich ausgehe - gilt in diesem Fall (keine dokumentierte Aufklrung) die Beweislastumkehr! D.h.: Der Arzt mu beweisen, das seine Aktion nicht an Ihren Beschwerden schuld ist.

Im Zweifel wrde ich mich bei einem in Medizinrecht versiertem Rechtsbeistand ber das weitere Vorgehen informieren.
Hat die Schlichtungsstelle bereits ein endgltiges Urteil gefllt ?

Mit freundlichen Gren

Dr. A. Flaccus
_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt fr Ansthesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator
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Tekator
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Anmeldungsdatum: 21.06.2008
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 25.06.08, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Auf das Unterbleiben einer Aufklrung ber das hier in Rede stehende Risiko knnte es allenfalls ankommen, wenn die Kausalitt zwischen dem ztlichen Eingriff und dem patientenseits geltend gemachten Schaden erwiesen wre. Die Darlegungs und Beweislast dafr, dass die Schadensfolge auch wirklich durch den eigenmchtigen Eingriff des Arztes verursacht worden ist und nicht auf andere Ursachen zurckgeht, liegt auf Patientenseite
(Beweiserleichterungen kommen in diesem Zusammenhang nicht zum Tragen).
Die Schlichtungsstelle hat deshalb abgelehnt.
Wie gesagt man schiebt jetzt alles auf den schon lange vorher Operierten Vorfall L5 /S1.
Im Entlassungsbericht nach der OP L5 /S1. steht motorik sensibilitt und Durchblutung in beiden Beinen intakt. Und das war auch so.
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