Navigationspfad: Home
medizin-forum.de :: Thema anzeigen - Antidiabetika und deren Nebenwirkungen
Deutsches Medizin Forum
Foren-Archiv von www.medizin-forum.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Antidiabetika und deren Nebenwirkungen

 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Diabetes
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
darkside667
Interessierter


Anmeldungsdatum: 25.06.2008
Beitrge: 5
Wohnort: Lutherstadt Wittenberg

BeitragVerfasst am: 25.06.08, 13:48    Titel: Antidiabetika und deren Nebenwirkungen Antworten mit Zitat

Hallo Forum!

Ich wei nicht ob ich hier berhaupt richtig bin.
Seit ber einem Jahr wei ich, dass ich Typ2-Diabetiker bin.
Anfangs habe ich Glibenclamid genommen und litt dabei unter heftigsten Nebenwirkungen. Nach sechs Wochen Dauerdurchfall wurde das Medikament wieder abgesetzt. Und danach mit 1000 mg Metformin am Tag konnte ich so gut wie kein normales Leben fhren. Durch Blhungen und hufige Durchflle war eine aktive Teilnahme am sozialen Leben fast unmglich.
Seit 4 Wochen nehme ich ein Medikament mit dem Wirkstoff Pioglitazon. Blhungen und Durchflle sind wesentlich weniger geworden aber nun habe ich Anzeichen von demen, fter Kopfschmerzen und stndig ein Druckgefhl in den Waden. Ohne Medikamente geht es mit wahrlich besser. Aber das soll ja so nicht sein.
Wre eine Behandlung mit Insulin vielleicht besser?
Mein Langezeitwert liegt bei 7,8. Anfangs war der Wert 7,2 und hat sich trotz Umstellung der Ernhrung und einigen Kilos nicht gebessert. Auch eitrige Stellen unterhalb des Bauches und an den inneren Oberschenkeln nehmen zu und heilen nicht ab.

Meine Daten:
mnnlich
180 cm
108 kg (im Mai 07 125 kg)
Raucher
Nichttrinker


Danke!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hans Reuter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beitrge: 652
Wohnort: Rhld.-Pfalz

BeitragVerfasst am: 25.06.08, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der Typ2-Diabetes wird in der Regel mit einer Stufenbehandlung angegangen.
Am Anfang sollte immer augewogene Ernhrung und ausreichende Bewegung
stehen sowie ggf. eine Normalisierung des Krpergewichtes.
Sind diese Manahmen nicht zielfhrend, ist ein orales Antidiabetikum bzw. eine Kombination mehrerer Wirkstoffe oder auch die Insulintherapie angezeigt.

Leider haben alle Antidiabetika eine individuell unterschiedliche Wirkung und weisen verschiedene Neben- oder Wechselwirkungen auf. Nur der behandelnde Arzt kann somit entscheiden, welches Medikament oder Kombination im Einzelfall am vertrglichsten erscheint und am ehesten dem Ziel einer guten Stoffwechselfhrung dient.
_________________
Mit freundlichen Gren
Hans Reuter
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Siggi
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.05.2007
Beitrge: 21

BeitragVerfasst am: 27.06.08, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

man ist aber auch selbst ein mndiger Patient

es gibt 2 Lager, die einen vertragen Metformin und die anderen brauchen nen tragbares Toilettenhuschen.

ich wei ja nicht wieso du dich so lange mit den Pillen rumqulst und keinerlei Erfolge verzeichnest

Rede mit deinem Arzt

Insulin oder Beyetta sind glaube ich die besseren Alternativen

Ich habe damals meinen rzten gesagt das ich keine Lust mehr auf irgendwelche Experimente mit Pillen habe und auf Insulin eingestellt werden will.
Und so wurde es gemacht. Und meine Werte sind so wie sie sein sollen (Hba1c immer im 5er Bereich) keine pp-spitzen ber der 7,8-Grenze

Also wiegesagt, rede mit deinem Doc
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
darkside667
Interessierter


Anmeldungsdatum: 25.06.2008
Beitrge: 5
Wohnort: Lutherstadt Wittenberg

BeitragVerfasst am: 30.06.08, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr die Antworten.

Heute morgen war ich bei meinem Hausarzt und habe ihm gesagt, dass ich die Metformin nicht mehr nehmen mchte und es wohl besser wre, Insulin zu spritzen.
Er meinte, dass Insulin auch besser wre. Heute abend beginne ich mit 6 Einheiten Insulinglargin. Auch will er mich selber schulen als zu einer Schulung schicken. Oder ist es doch ratsam ihn auf eine Diabetesschulung hinzuweisen?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hjt
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beitrge: 438

BeitragVerfasst am: 30.06.08, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Eines Deiner Zuckerprobleme wird hchstwahrscheinlich sein, dass Deine Leber einfach weiter und vielleicht sogar vermehrt Glukose ausgibt, wenn Du Glukose, also nicht nur Zucker, sondern auch Brot und alles mit Mehl und Kartoffeln und Reis isst. Bei gesunden Menschen stellt sie dann die Glukoseausgabe ein.
Mit Biguaniden, dem Wirkstoff in den Tabletten, die Du nicht vertrgst, lsst sich diese Leberfehlfunktion ausbremsen, so dass man dann nicht zustzlich noch fr den selbst produzierten Zucker Insulin spritzen muss. Weil die Unvertrglichkeit hufig nicht gegen den Wirkstoff besteht, sondern eher gegen Zusatzstoffe in der Verpackung, macht wahrscheinlich Sinn, andere Fabrikate zu probieren, bevor Du ganz auf das Mittel verzichtest.

Von den 6 Einheiten Glargin wirst Du nach meiner Erfahrung wahrscheinlich keine sprbare Wirkung messen knnen. Und messen und schauen und aufschreiben, wie hoch Dein Blutzucker ansteigt, wenn Du wie viel von was Du eine Stunde zuvor gegessen hast, wird nach meiner Erfahrung das wirksamste sein, was Du fr Deinen gesnderen Blutzucker tun kannst. Denn damit wirst Du schon automatisch bewusster und weniger essen und vor allem weniger von alle dem, das Deinen Blutzucker besonders hoch antreibt. Das allein wird wahrscheinlich viel mehr bewirken, als 6 Einheiten Glargin am Tag, und auch wenn es wahrscheinlich lange nicht ausreichen wird, werden Du und Dein Dok auf diese Weise schon im Rahmen von 4 bis 6 Wochen deutlich sehen knnen, zu welchen Gelegenheiten und Zeiten Du in Deinem Tagesablauf medikamentse Hilfe dafr brauchst, dass Dein Blutzucker den gesunden Bereich mglichst selten und kurz verlsst.

Daraus soltest Du schon absolut eindeutig sehen knnen, dass Du selbst in der Hauptsache fr Deinen Blutzucker verantwortlich sein wirst und kein noch so lieber oder noch so kompetenter Dok.
Ein kompetenter kann Dich allerdings um Welten besser anleiten als ein inkompetenter. Deswegen wrde ich mich an Deiner Stelle mglichst bald an einen Diabetologen wenden. Aber schlau machen musst Du dich in jedem Falle selbst.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Siggi
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.05.2007
Beitrge: 21

BeitragVerfasst am: 01.07.08, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

darkside667 hat folgendes geschrieben::
Oder ist es doch ratsam ihn auf eine Diabetesschulung hinzuweisen?


Ich wei ja nicht wie fit dein HA in Bezug auf DM ist, aber im allgemeinen gehrt DM zum Facharzt, dem Diabetologen.
Wenn ich in meinem Umfeld die Leute mit DM sehe die bei ihrem HA behandelt werden, wird mir schlecht. Die sind dermaen schlecht eingestellt da ist es nur noch ne Frage der Zeit bis die unerwnschten Sptfolgen anklopfen.
Tue dir einfach den Gefallen und bestehe auf die berweisung zum DiaDoc
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Diabetes Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
© Deutsches Medizin Forum 1995-2019. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de.