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Herzinfarkt ohne Krankenhausaufenthalt

 
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Robbi
Interessierter


Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beitrge: 16

BeitragVerfasst am: 16.08.08, 15:17    Titel: Herzinfarkt ohne Krankenhausaufenthalt Antworten mit Zitat

Hallo,

letzten Mittwoch bekam ein guter Freund (44) von mir nachts starke Schmerzen, anfangend vom Unterkiefer, spter dann auch an weiteren Stellen. Ohne sich grere Gedanken zu machen, nahm er Schmerztropfen, die es ihm dann wieder ermglichten, weiter zu schlafen. Vormittags ging er dann zum Arzt, der ihn sofort in eine kardiologische Praxisklinik schickte. Der behandelnde Kardiologe stellte daraufhin einen Hinterwandinfarkt fest, verordnete ihm 4 Medikamente und gab ihm mit auf den Weg, das Rauchen soweit es geht zu reduzieren und keine harten Sachen mehr zu trinken, 1-2 Radler wren OK. Mehr passierte nicht, er durfte dann wieder nach Hause gehen. Er habe eine Statur wie ein Br und es sehr gut berstanden, so der Arzt.

Bisher dachte ich immer, bei einem Herzinfarkt wre unbedingt ein Klinkaufenthalt notwendig oder ist dies inzwischen nicht mehr die Regel? Sicher, wenn der Herzinfarkt fr den Betroffenen unbemerkt blieb und erst lange spter festgestellt wird, mag dies ja noch angehen, aber doch nicht nach wenigen Stunden???
Ein paar Tage unter Beobachtung htte mir vielleicht die traurige Nachricht seines Todes heute frh erspart. Traurig

Robert
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 4711
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 16.08.08, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Robbi,

Robbi hat folgendes geschrieben::
Der behandelnde Kardiologe stellte daraufhin einen Hinterwandinfarkt fest, verordnete ihm 4 Medikamente und gab ihm mit auf den Weg, das Rauchen soweit es geht zu reduzieren und keine harten Sachen mehr zu trinken, 1-2 Radler wren OK. Mehr passierte nicht, er durfte dann wieder nach Hause gehen.


Robbi hat folgendes geschrieben::
die traurige Nachricht seines Todes


a) starke Schmerzen <-> ohne sich weiter Gedanken zu machen = widersprchlich
b) einen Infarktpatienten schickt man nicht zum Kardiologen sondern in Arztbegleitung unter berwachung in die Klinik
c) das weiss jeder Kardiologe, jeder Arzt und jeder Medizinstudent
d) Sie schreiben dazu wie Erzhler wie es war. Nicht etwa wie Sie gehrt htten, wie es angeblich war.

Fazit: Das ist doch Fake = Unsinn. Die einzige Frage ist: Warum denken Sie sich sowas aus?
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Robbi
Interessierter


Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beitrge: 16

BeitragVerfasst am: 16.08.08, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

LIeber Herr Jckel, bei allem Respekt, aber mich als Fake hinzustellen, finde ich schon etwas dreist.
So wie es abgelaufen ist, hat mir mein Freund so erzhlt, natrlich war ich nicht dabei! Da er nun tot ist, kann ich ihn leider nicht mehr selbst fragen, aber warum sollte er mich anlgen? Selbstverstndlich ist es mglich, da er partout nicht ins Krankenhaus wollte und auf eigenes Risiko heim ging. Dies hat er dann aber seiner Familie auch verschwiegen, denn seine Mutter und Geschwister stellten in meinem Beisein die gleichen Fragen.
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 4711
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 16.08.08, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Robbi hat folgendes geschrieben::
Selbstverstndlich ist es mglich, da er partout nicht ins Krankenhaus wollte


Jetzt stellen Sie es so hin, als gbe es diese Mglichkeit. Aber Sie verwickeln sich weiter in Widersprche.

Wenn es "selbstverstndlich mglich" ist, dass alles ganz anders war, als Sie es oben dargestellt haben, was ist dann eigentlich Ihre Frage?

Lassen Sie zusammenfassen: Sie stellen etwas als Ablauf dar. Ich bezeichne die Darstellung als Unsinn. Sie geben daraufhin zu, der dargestellte Ablauf knnte auch ganz anders gewesen sein. Was soll das?

Ein Blick ins Archiv hilft weiter

CPAPuser hat folgendes geschrieben::
Robbi hat folgendes geschrieben::

Aber leider wissen auch rzte oft keinen Rat, wollen keinen Rat wissen oder haben Angst um Ihren Etat, weil ihnen ja angeblich was gekrzt werden kann, wenn sie zu viel verschreiben. Soweit mal zu diesem Thema.

Was sollen diese berflssigen Pauschalierungen ber die rzte? Was versprichst du dir davon, einen ganzen Berufsstand einfach so mal eben anzugreifen und ihnen zu unterstellen, wegen Geld und Habsucht ihre Patienten nicht vernnftig zu behandeln?


Siehe hier...
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.medizin-forum.de
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Robbi
Interessierter


Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beitrge: 16

BeitragVerfasst am: 16.08.08, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zugegebenermaen war ich bei der damaligen Diskussion ziemlich "schlecht drauf", was ich ja auch zugab und vom Diskussionspartner so akzeptiert wurde.

Was mein jetziger Beitrag angeht, so gebe ich doch nur wieder, was mir mein Freund erzhlte. Dabei wollte ich lediglich wissen, ob dies so sein kann oder nicht. Nicht mehr und nicht weniger. Weder wollte ich die rzte an den Pranger stellen, noch irgendwelche erfundenen Lgengeschichten in die Welt setzen.

Natrlich habe ich auch zugegeben, da es mglicherweise anders gelaufen war, aber dann htte mein Freund mich und seine Familie angelogen, was ich ihm in Anbetracht der momentanen Situation jedoch keinesfalls unterstellen mchte und auch piettslos wre.

Entschuldigen Sie, da ich Laie bin und, da ohne eigene Erfahrung diesbezglich, nur wei, da man bei einem Herzinfarkt ins Krankenhaus mu. Die geschilderte Vorgehensweise kam mir suspekt vor und deswegen habe ich auch den Beitrag in dieses Forum gestellt, lediglich in der Hoffnung, eine kompetente Meinung zu hren.
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 4711
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 16.08.08, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Robbi,

die kompetente Meinung ist die:

Ein Patient geht zum Arzt weil er Schmerzen hat. Wenn der Arzt ihn dann behandeln will und ihm klarmacht, dass er in akuter Lebensgefahr schwebt, geht er doch nicht nach Hause!!
Auch liee der Arzt ihn nicht einfach so nach Hause. Der Kardiologe htte in so einem Fall sicher sofort den Hausarzt und dieser die Familie informiert. Das gebietet die Sorgfaltspflicht, das Berufsethos und auch die Haftpflichtversicherung.

Noch unlogischer ist, dass Sie uns weimachen wollen, dass er einem Freund und der Familie erzhlt htte, er htte einen Infarkt und wre heimgeschickt worden. Welcher Nahestehende htte denn so einen Murks akzeptiert/mitgemacht?

Sorry, ich bin nach wie vor der Meinung, dass Sie uns einen blen Bren aufbinden wollen. Und lustig ist die Geschichte ja nicht. Was soll das?
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.medizin-forum.de
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Robbi
Interessierter


Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beitrge: 16

BeitragVerfasst am: 16.08.08, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Herr Jckel, ich mchte keinesfalls irgend jemandem einen Bren aufbinden, es geht um meinen Freund, der es mir und seiner Familie so erzhlt hat, wie ich es hier darstellte. Weder seine Mutter, seine Geschwister, noch ich konnten verstehen, da es gerade so vorgefallen ist. Wre er ins Krankenhaus gekommen, was ja, wie Sie selbst besttigen, der normale Weg ist, htte ich gar nicht hier nachgefragt. Da ich aber selbst Zweifel hatte und mir im Nachhinein darber Gedanken machte, versuchte ich hier im Forum eine kompetente Meinung zu hren. Die Geschichte mag unglaubwrdig erscheinen und aus Sicht eines Mediziners gar unlogisch, nur ist mir momentan weder zu Scherzen zumute, noch mchte ich jemanden verarschen. Und, mal ehrlich, wrden Sie als Erster vom Tod eines guten Freundes erfahren und drften dann noch im Kreise seiner Familie Abschied von ihm nehmen, wrden Sie sich dann den Spa erlauben, anderen Leuten einen Bren aufzubinden? Wohl kaum!
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jaeckel
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 4711
Wohnort: Bad Nauheim

BeitragVerfasst am: 17.08.08, 07:43    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Robbi,

warum halte ich Ihre Geschichte fr

Robbi hat folgendes geschrieben::
Leuten einen Bren aufzubinden


Ganz einfach: Weil Sie sich in Widersprche verstricken:

Robbi hat folgendes geschrieben::
ich [...] wei , da man bei einem Herzinfarkt ins Krankenhaus mu.


Richtig, das weiss fast jedes Kind. Auch Sie. Und trotzdem behaupten Sie, dass der Patient, die Familie, ein Freund (also Sie!), der Hausarzt und ein Kardiologe nicht so gehandelt htten, wie es normal und richtig ist. Obwohl alle wissen, wie es normal und richtig ist. Obwohl alle wissen, dass Lebensgefahr bestnde.

jaeckel hat folgendes geschrieben::
Unsinn. Die einzige Frage ist: Warum denken Sie sich sowas aus?

Ausrufezeichen
_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jckel
www.medizin-forum.de
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