Navigationspfad: Home
medizin-forum.de :: Thema anzeigen - Endspurt, 2009: 1. Akt Mehrkosten fr Kassen-Brokratie
Deutsches Medizin Forum
Foren-Archiv von www.medizin-forum.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Endspurt, 2009: 1. Akt Mehrkosten fr Kassen-Brokratie

 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Gesundheitspolitik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Miie
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beitrge: 294
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 17.09.08, 08:05    Titel: Endspurt, 2009: 1. Akt Mehrkosten fr Kassen-Brokratie Antworten mit Zitat

Mehrkosten fr Kassen-Brokratie und Medikamente

Auf die GKV kommen nach neuen Berechnungen zustzliche Belastungen in Milliardenhhe durch steigende Brokratie- und Arzneimittelkosten. Beim AOK-Bundesverband rechnet man mit Kosten von bis zu 2,50 Euro pro Monat und Mitglied fr die Verwaltung, sobald Krankenkassen Zusatzbeitrge von ihren Mitgliedern erheben mssen. Das Bundesgesundheitsministerium unter Superu. wies die Warnung natrlich zurck. Zustzlich knnten die Arzneimittelkosten nach einer Studie 2009 bis zur Rekordmarke von 31,7 Milliarden Euro steigen.

Zusatzbeitrge mssen nach AOK-Erwartungen in einigen Jahren fast alle Kassen erheben (auch die Barmer und viele andere rechnen bereits fest damit). AOK- Sprecher Udo Barske sagte dennoch, ob eine Hochrechnung der damit verbundenen Kosten auf alle Kassen zutreffe, sei derzeit schwer zu beurteilen. Diese seien vor allem in der Einfhrungsphase der Zusatzbeitrge zu erwarten.

Brokratiekosten entstnden unter anderem durch die erforderliche Einkommensprfung. Die Schtzung umfasst ddie erforderlichen Investitionen in die Qualifikation von Mitarbeitern, den Aufbau von Einzelkonten fr alle Mitglieder und etwa die Gewinnung der Kassenmitglieder fr das kostengnstige Einzugsverfahren bis hin zum Aufwand fr Mahnungen.

Klaus Vater,der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums,entgegnete: Das kann so wild nicht sein.Es gebe bereits Versichertenkonten fr viele Versicherte, in denen Daten gespeichert sind (Falsch bisher nur fr eine Minderheit). Das Beste, was die AOK tun kann, ist, sich um ihre Versicherten zu kmmern und Qualitt anzubieten. (Ich finde die AOK sollte sich sehr wohl mit Ihren jetzt schon zu hohen Verwaltungskosten auseinandersetzten).

Beim Kostentreiber Arzneimittel geht das IGES-Institut von einer Ausgabensteigerung von 8,1 Prozent 2009 aus. Fr 2008 erwartet das private Forschungsinstitut einen Anstieg von 5,5 Prozent auf 29,3 Milliarden Euro. In den darauffolgenden Jahren bis 2015 wachsen die Ausgaben fr Medikamente diesen Prognosen zufolge im Schnitt um bis zu 6,6 Prozent pro Jahr.

Der Vorsitzende des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller, Wolfgang Plischke, sagte, der Anstieg des Arzneimittelverbrauchs gehe auf medizinische Notwendigkeiten zurck. Die Preise fr Arzneimittel seien dagegen rcklufig. In diesem Jahr seien sie bislang um 1,8 Prozent gesunken.

MFg Miie
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    medizin-forum.de Foren-bersicht -> Gesundheitspolitik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
© Deutsches Medizin Forum 1995-2019. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de.