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Blutbild Rheumaklinik

 
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Josie522
Interessierter


Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beitrge: 5
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 17.09.08, 11:20    Titel: Blutbild Rheumaklinik Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

zu Anfang erstmal zu meiner Person:
weiblich, 44 Jahre alt, MS, Immunthyreoiditis, Kollagenose, undifferenzierte Spondyloarthritis, Skoliose, Osteoporose, zudem noch ein hyperreagibles Bronchialsystem (viel Husten, oft auch Atemnot),bei Pricktest an beiden
Armen pltzlich auf alle 20 getesteten Stoffe allergisch, Borrelioseerreger im Blut,
im Nov. 07 ein starker Virusinfekt, KH-Aufenthalt fr 14 Tage, Pfeiffersches Drsenfieber, Durchfall immer wieder wie Wasser, ber ganz viele Tage, smtliche Organe waren angegriffen, Schleimhute angegriffen, berall. Im KH auch Fieberschbe, 2 mal bis 41 Grad, danach bis 38 Grad und immer wieder remittierend. Nach einigen Wochen wieder fast normal bei 37 - 37.6
Dabei Blschen, juckend und schmerzhaft mit wssriger Flssigkeit unter dem Brustbereich und im Bereich der LWS und in der Nhe des Bauchnabels. Schmerzen wie ein Grtelgefhl um die Brust herum.

Bekam im KH Antibiotika fr 7 Tage unter denen sich vor allem auch die jahrelangen Lungenprobleme besserten. Allerdings konnte ich, nachdem ich nach demn 14 Tagen KH-Aufenthalt wieder daheim war (wir wohnten da noch in einer Schimmelwohnung (Schwarzschimmel und Co.), nicht mehr normale Sachen essen, ohne pankreasartige Schmerzen zu bekommen.Die Atembeschwerden wurden wieder schlimmer. Mein Amylasewert ist auch jetzt noch hher und will nicht so recht runtergehen. Anfangs war er bei 433 und ist jetzt immer noch bei 300.

Die Schmerzen nach oder auch beim Essen fhlen sich an wie Gewebeschmerzen im Brustbereich, vorwiegend links, und zeitweise linksseitig ein Ziehen, wie wenn man eine Vorstufe zum Herzinfarkt bekommt. Nach jedem Essen wurde es schlimmer. Ich habe kaum mehr gewagt, berhaupt was zu essen oder zu trinken und eine richtige Angst vorm Essen entwickelt.
Kann jetzt auch immer noch kaum Fett, kaum Salz und kaum Zucker essen und auch Sstoff vertrage ich nicht. Honig in Maen. Seit einigen Monaten und seitdem ich nun alles selber zubereite (Essengehen fllt daher flach) kann ich wieder mehr verschiedene Sachen essen und bin nicht mehr, wie am Anfang auf Haferbrei und Zwieback und Fencheltee angewiesen.
Das Cortison, was ich zum Inhalation gegen Husten und Atemnot bekam, kann ich auch nicht mehr nehmen, da ich dann auch gleich kurz darauf wieder Schmerzen bekomme und wieder nicht mehr "richtig essen kann".

Der (oft jahrelange) Durchfall hat sich etwas gebessert, aber ich habe auch Gelenkschmerzen und hauptschlich in der Hfte, LWS und im Knie.
Gastroenterologisch hat eine Magenspiegelung nichts ergeben und der Internist riet mir zur Abklrung beim Rheumatologen.
Dies habe ich nun, nachdem es ewig dauerte, bis ich einen Termin bekam, getan.
Ich dachte, dass man dort dann auch alles andere mituntersucht. 2003 war ich bereits schon einmal ambulant in der Rheumaklinik und erhielt auch einen umfassenden Befund.
Diesmal standen dort nur die Blutwerte:

Hb 136g/l
Leuko 9,2 G/l
Thrombo 318G/l
BSG 18 mm (vor einigen Monaten hatte ich noch einen BSG von 80:100)

pathol. Werte:
ANA 1:230
Crea 1,0 mg/dl (0,5-0,9)

unauffllige Werte fr:
Ca, Harnstoff, Harnsure, IgA, GOT, GPT, gGT, AP, CK, LDH, CRP, TSH, fT4,
C3- und C4-Komplement, RF, ENA, ds-DNS-AK, Cardiolipin-AK, p + cANCA,
SPA-AK, CCP-AK,
Urinstatus und Sediment: 68 Leuko/UF (<20), 1073 Bakt./UF (<50) i..o.B.

Ich verstehe diese Werte nicht und auch meine H hat mir dazu keine Erklrung gegeben. Sie hat mir nur eine berweisung zum Gastroenterologen in die Hand gedrckt.

Es wurde im Bericht der Rheuma-Ambulanz (KH) zusammenfassend geschrieben:

"Zusammenfassend zeigt sich ein buntes Bild mit Symptomen der verschiedensten Organsysteme, ohne dass aktuell eine entzndlich-rheumatische Genese der geschilderten Beschwerden zu sichern ist. "

Es wurde nun eine ambulante gastroenterologische Abklrung empfohlen und sowie eine Fortsetzung der orthopdischen Behandlung.

Gastroenterologisch wurde vom Internisten aber zuvor bereits gesagt, bevor ich zum Rheumatologen ging, dass bei der Magenspiegelung nichts zu finden war.
Als ich ihn bat, auch eine Darmspiegelung zu machen, hat er abgelehnt und gemeint, dass er diese nicht als indiziert ansieht.
Ich habe starke Krebsangst, da Krebs auch in meiner Familie liegt.
Meine Mutter hatte Zungenkrebs und Krebs an den Lymphdrsen, mein Vater einen Gehirntumor, scheinbar gutartig. Mein Uropa hatte Knochenkrebs.
Zudem haben meine Oma und meine Mutter Diabetes Typ II.

Im MRT (Aufnahme vom Oberbauch) vom Februar 2008 fand man auch an der Bauchspeicheldrse keinen Hinweis auf einen raumfordernden Prozess, nur dass die Bauchspeicheldrse geschwollen war und dass
man eine Normvariante fand:
"Der Ductus cysticus mndet etwa 1 cm praepatellar in den Ductus wirsungianus, von hier aus dann unaufflliger bergang in das Duodenum."


Ich werde noch kirre, weil ich nicht wei, was ich habe. Die Werte verstehe ich nicht, weil sie auch niemand erklrt.
Ich wei ebenfalls nicht, an wen ich mich noch wenden soll, weil man auch immer - sicherlich auch aufgrund der Fesseln der Gesundheitspolitik, abgewimmelt wird, um nicht noch mehr Kosten zu verursachen.
Von den rzten fhle ich mich absolut nicht ernst genommen. Die kapitulieren scheinbar schon vorher und schicken einen wieder woanders hin, weil ich einfach zuviele Krankheiten mit mir herumschleppe. Ich wei gar nicht, wo ich nun ansetzen soll.
Zudem haben wir auch 3,5 Jahre in der Schwarzschimmelbude gelebt und ich habe gemerkt, dass sich bei mir auch alles noch mehr verschlimmert hat, als ich aus dem KH kam und wieder in DER Bude leben musste, bis wir endlich wieder eine neue Wohnung gefunden haben. Aber hier ist es mit Atemnot usw. auch nicht besser geworden.

Ich habe meine H gebeten, einen Bluttest auf Schimmelpilze machen zu lassen, aber sie hat auch das wieder abgewiegelt. Ich wrde das gerne mal machen lassen, wei aber nicht, an wen ich mich da wenden knnte.
Sie hat im Darm bei mir eine mig Candidabesiedelung festgestellt, aber sie sagte, dass ich das nicht behandeln msse.

Auf meine Bitte hin, dass ich im Blut Tumormarker wegen verschiedenen Krebsarten checken lassen wollte, meinte sie, dass sie wenig aussagekrftig seien und ich wrde mich nur verrckt machen damit. Zudem knnte sie auch Krebs im Darm haben und wrde es dann eben nicht wissen.

Ich wei wirklich nicht mehr weiter. Wei nicht wirklch was ich habe, was ich dagegen machen kann. Traurig

Im Dezember 07 wurde ein Blutbild beim Gastroenterlogen gemacht:

Auszug aus den med. Daten vom 07.12.07 bis 21.12.07

07.12.07 Y BSG 1 h=80 ; BSG 2 h= 100
Y O=8 I END - 298 /LG/ 14.12.07
Y Probenmaterial: EC; KLBB+T=3; LEUKO=9.50; ERY=3.97 - ; HB=11.0 -
Y HKT=34,. - ; MCV=87.4; MCH=27.7 - ; MCHC=31,7 - ; THROM= 305
Y Probenmaterial: SE; Elpho.=SA; ALBUM%=54,3 - ; ALBUM=4.0 -
Y a1-G%=5,3 + ; a1-G= 0.4 +; a2-G%=9.1, a2-G=0.7; b-G%=14.6 +
Y b-G=1.1 +; y-G%=16.7; y-G= 1.2; Ges.Eiw=7.44; BILI=0.24; GOT=13
Y GPT=12; Y-GT= 52 + ; AP=102; LDH=140; CHE=6162; CRP= =0.6
12.12.07 I Ber. Dr. Krone: Cytomegalie KBR 1:10 Titer; EIA-IgG 2.9 AU/ml
I (0.45-0.65), EIA IgM =0.3 Index (0.9-1.1) Aus serologischer Sicht kein
I Hinweis auf eine frische oder krzlich durchgemachte CMV-Infektion.
I Infektise Monunukleose: EIA-IfG 139 RE/ml (16 - 22), EIA, IgM 0.1
I Index (0.9-1.1), EIA-IgG 154 RE/ml (16-22), Paul-Bunell Test negativ
I Aus serologischer Sicht ist die Befundkonstellation mit einer latenten EBV
I zu vereinbaren.
I Enteroviren Pool: EIA IgG 15 U/ml (80 - 100), EIA IgA 6 U/ml (30-50)
I EIA IgM 8 U/ml (30-50). Aus serologischer Sicht besteht kein Hinweis auf
I eine aktive oder zurckliegende Infektion mit Enteroviren.

Der Gastroenterloge meinte, dass der EBV auch nicht zur Herpesfamilie gehren wrde und entgegen dem Laborbefund meinte er auch, dass das, was ich habe nicht mit EBV zu tun htte.

Ich bin immer wieder hin und her gerissen und fhle mich sogesehen mittlerweile immer mehr allein gelassen, da man auch immer wieder abgewimmelt wird oder auch immer wochenlang auf einen neuen Termin warten muss. Traurig

Ich bin auch sehr schnell erschpft, habe stndig ein Fiebergefhl und als wenn ich eine Grippe bekomme. Dazu noch Nachtschwei und nachts auch oft Husten. Zudem muss ich oftmals 2 mal und mehr auf WC in der Nacht und Wasser lassen.

Viellleicht kann mir hier jemand helfen und Tipps geben, was ich machen bzw. an wen ich mich sonst noch wenden kann in meiner Sache und mir die Blutwerte erklren.


Dafr wre ich sehr dankbar.


LG

Josie
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FataMorgana
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beitrge: 3419

BeitragVerfasst am: 20.09.08, 16:52    Titel: Re: Blutbild Rheumaklinik Antworten mit Zitat

Guten Tag Josie,

Josie522 hat folgendes geschrieben::
weiblich, 44 Jahre alt, MS, Immunthyreoiditis, Kollagenose, undifferenzierte Spondyloarthritis, Skoliose, Osteoporose


Puh, das sind schon eine ganze Menge unangenehme Diagnosen. Was fr eine Kollagenose haben Sie genau bzw. wie wurde die Diagnose gestellt? Wird eine der Erkrankungen mit einem Cortisonprparat behandelt (nicht inhalativ, sondern als Tabletten)? Ist fr diesen Fall ein Zusammenhang mit der Osteoporose hergestellt worden?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Borrelioseerreger im Blut


Das ist eine sehr ungewhnliche Aussage. Wie wurden diese denn nachgewiesen? Sind Sie sicher, dass es keine Antikrper gegen Borrelioseerreger waren?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
im Nov. 07 ein starker Virusinfekt, KH-Aufenthalt fr 14 Tage, Pfeiffersches Drsenfieber


Verstehe ich es richtig, dass der Virusinfekt im November 2007 sich als Epstein-Barr-Virus-Infektion (Pfeiffersches Drsenfieber) herausgestellt hat? Wie wurde dies diagnostiziert?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Dabei Blschen, juckend und schmerzhaft mit wssriger Flssigkeit unter dem Brustbereich und im Bereich der LWS und in der Nhe des Bauchnabels. Schmerzen wie ein Grtelgefhl um die Brust herum.


Haben die rzte hier auch an eine Grtelrose (Zoster) gedacht und entsprechende Untersuchungen veranlasst bzw. eine solche Diagnose klinisch gestellt? Waren die Blschen auf beiden Seiten, oder nur auf einer? Tat es auch dort weh, wo Sie die Blschen hatten?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Allerdings konnte ich, nachdem ich nach demn 14 Tagen KH-Aufenthalt wieder daheim war (wir wohnten da noch in einer Schimmelwohnung (Schwarzschimmel und Co.), nicht mehr normale Sachen essen, ohne pankreasartige Schmerzen zu bekommen.Die Atembeschwerden wurden wieder schlimmer. Mein Amylasewert ist auch jetzt noch hher und will nicht so recht runtergehen. Anfangs war er bei 433 und ist jetzt immer noch bei 300.


Welcher Normalbereich wurde denn auf den Befunden fr die Amylase angegeben? Wurde die Gesamt-Amylase oder die pankreasspezifische Amylase bestimmt? Wurde gleichzeitig auch die Lipase bestimmt?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
pathol. Werte:
ANA 1:230


Steht dort wirklich 1:230 und nicht 1:320? Ist ein Fluoreszenzmuster angegeben?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Urinstatus und Sediment: 68 Leuko/UF (<20), 1073 Bakt./UF (<50) i..o.B.


Das deutet auf einen Harnwegsinfekt hin. Hatten Sie zu dieser Zeit entsprechende Beschwerden wie z. B. Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, hufiges Wasserlassen o. .? Wurde eine Urinkultur angelegt?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich verstehe diese Werte nicht und auch meine H hat mir dazu keine Erklrung gegeben.


Was genau verstehen Sie nicht?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich wei ebenfalls nicht, an wen ich mich noch wenden soll, weil man auch immer - sicherlich auch aufgrund der Fesseln der Gesundheitspolitik, abgewimmelt wird, um nicht noch mehr Kosten zu verursachen.


Wegen Ihrer Atemnot und des nchtlichen Wasserlassens: Welche Untersuchungen der Lunge und des Herzens wurden bisher schon gemacht? Lungenfunktion in welchem Ausma - Spirometrie, mit/ohne Provokation, Bodyplethysmographie (in einer Kabine beim Lungenfacharzt) oder sogar schon eine Messung der Diffusionskapazitt? Rntgenbild des Brustkorbs? Bronchoskopie? Ultraschalluntersuchung des Herzens? Bestimmung des Pro-BNP-Wertes?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Zudem haben wir auch 3,5 Jahre in der Schwarzschimmelbude gelebt und ich habe gemerkt, dass sich bei mir auch alles noch mehr verschlimmert hat, als ich aus dem KH kam und wieder in DER Bude leben musste, bis wir endlich wieder eine neue Wohnung gefunden haben. Aber hier ist es mit Atemnot usw. auch nicht besser geworden.


Hat hier schon jemand an eine exogen-allergische Alveolitis gedacht? Waren Sie wegen der Atemnot berhaupt schon beim Lungenfacharzt?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich habe meine H gebeten, einen Bluttest auf Schimmelpilze machen zu lassen, aber sie hat auch das wieder abgewiegelt. Ich wrde das gerne mal machen lassen, wei aber nicht, an wen ich mich da wenden knnte.


Wenn der Lungenfacharzt Verdacht auf eine exogen-allergische Alveolitis hat, wird er diese Untersuchung veranlassen.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Sie hat im Darm bei mir eine mig Candidabesiedelung festgestellt, aber sie sagte, dass ich das nicht behandeln msse.


Das ist schon richtig. Candida-Hefepilze sind normale Bewohner unseres Darmes. Je nach Immunstatus (Medikamente? bekannter Immundefekt?) kann dies auch mal zu einem Problem werden. Dann findet man aber in der Regel ein massives Wachstum in den Stuhlproben.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Auf meine Bitte hin, dass ich im Blut Tumormarker wegen verschiedenen Krebsarten checken lassen wollte, meinte sie, dass sie wenig aussagekrftig seien und ich wrde mich nur verrckt machen damit.


Da hat Ihre rztin Recht. Fast alle Tumormarker sind nicht zur Suche nach einem bisher nicht diagnostizierten Tumor geeignet, sondern nur zur Verlaufskontrolle vor, whrend und nach der Therapie.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Der Gastroenterloge meinte, dass der EBV auch nicht zur Herpesfamilie gehren wrde und entgegen dem Laborbefund meinte er auch, dass das, was ich habe nicht mit EBV zu tun htte.


EBV gehrt schon zur Familie der Herpesviren. Eine latente Infektion, wie es in dem Befund heit, ist aber etwas vllig Normales. Jeder, der in seinem Leben einmal eine EBV-Infektion hatte, bleibt danach latent infiziert. Bei Immungesunden werden dadurch auch keine Symptome mehr hervorgerufen (sptestens ein Jahr nach der Primrinfektion sollten diese verschwunden sein). Allerdings vermisst man in dem geposteten Laborbefund die Nennung der Antigene, gegen die die IgG-Antikrper gerichtet waren (VCA? EBNA-1?)

So viel fr heute, viele Gre von
FataMorgana
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Josie522
Interessierter


Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beitrge: 5
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 21.09.08, 11:13    Titel: Blutbild Rheumaklinik Antworten mit Zitat

Hallo FataMorgana,

erst einmal vielen Dank fr Ihre Antwort.

Zur Kollagenose:
Es ist in einem Befund der Rheumaklinik von 2003 festgestellt worden. Nur Kollagenose, keine weitere Bezeichnung, welcher Art sie ist.
Es wurde mir auch nie weiter etwas dazu gesagt.

Cortison bekomme ich keines - und wenn es nicht unbedingt sein muss, mchte ich das auch nicht nehmen. Hatte bisher auch keinen Arzt, der da drauf eingegangen wre oder es mir angeboten htte und somit habe ich - bis jetzt - immer erst gedacht, das mit der Kollagenose wre nicht schlimm.
Mit dem Thema auseinandergesetzt habe ich mich erst seit dem KH-Aufenthalt nach dem Infekt im Nov. 07 und hauptschlich seit dem letzten Befund von der Rheumaklinik vor ein paar Wochen.

Fr die Osteoporose bekam ich anfangs Fosamax und dann, weil ich Fosamax nicht vertrug, Actonel. Habe das aber wegen der Bauchspeicheldrsensache abgesetzt, wie auch die Pille (Diane), Acetylsalicalsure, und alles was sonst noch den Magen-Darmbereich belastet.
Und ich habe, weil das alles noch nicht geklrt ist, und ich noch diese diffusen Beschwerden habe, keine Biphosphonate mehr genommen. Zudem hat mir ein Arzt aus einem Osteoporosezentrum aus Sddeutschland (ich bin aus NRW) in seinem Forum gesagt, dass er nicht verstehe, wie ich bei meinen Werten bzgl. der Osteoporose berhaupt schon Biphosphonate nehmen soll. (Adresse des Arztes per PN, wenn Sie mchten).
Er hlt das nicht fr sinnvoll und meinte anhand der Werte, die ich ihm von der letzten Knochendichtemessung schrieb, dass ich seiner Meinung nach, nach den genannten Werten, keine Osteoporose htte und vielleicht noch nicht mal eine Osteopenie. Ich bin total verunsichert. Habe ja die Bisphophonate auch einige Jahre genommen. Vielleicht gingen sie auch nach und nach auf die Bauchspeicheldrse, Magen-Darm usw.? Und vielleicht greifen sie auch das Bindewebe an, haben negativen Einfluss auf eine Kollagenose?
Er hat mich eingeladen, dass ich mich da bei ihm untersuchen lasse, da dort alle notwendigen Untersuchungen gemacht werden und sie auch ein Gert dort haben (aus der Weltraumforschung), mit dem man "in den Knochen sehen" kann. Dann htte ich es ein fr alle mal sicher, ob ich Osteoporose habe und diese Biphosphonate berhaupt nehmen muss. (Untersuchung ist fr Selbstzahler).

Jetzt bin ich durch diese Kollagenosesache auch nochmals verunsichert, da man mir riet, aus Angst, dass ich mir einen Knochenbruch zuziehe, die Bisphosponate weiter zu nehmen, aber intravens.
Ich sollte das mit dem Gastroenterlogen abklren, aber der hat dazu nichts gesagt.
Aufgrund der Beschwerden, die ich habe (Kollagenose und Bauchspeicheldrsengeschichte) und da ich nicht wei, ob ich die Bisphosphonate wirklich nehmen muss, ist meine Angst noch grer, durch die Bisphosphonate auch noch mehr Schaden anzurichen und dass sich die Bisphosphonate mit der Kollagenose nicht vertragen.

Borrelioseerreger u.a. ...
Hier mal der Auszug aus dem damaligen Befund von 2003:
(Ich bin Laie, habe keine Ahnung, welche Werte wichtig und pathologisch sind.
Zudem hat mir das bisher NIEMAND erklrt, wann welche Werte auf eine Erkrankung schlieen lassen und wo ich hingehen soll, um mir weitere Hilfe zu holen.)

"Rheumaserologie:
HLA-B-27Antigen negativ. Borrelien-Antikrper vom IgG-Typ im Normbereich, vom IgM-Typ mit 64 U/ml (Norm kleiner als 20) erhht. Es wurden folgende Banden nachgewiesen: p41, Ospa, p4li/garinii.

Antinukleare Antikrper mit einem Titer von 1:160 (Norm kleiner als 1. 160) erhht, damit ein serologisches Kriterium fr eine Kollagenose erfllt. DNS-Antikrper, Cardiolipin Antikrper, C- und P-ANCA sowie SPA Krper regelrecht.

Endokrinische Messdaten:
Calciumtagesausscheidung mit 300 mg (Norm bis 300) im oberen Normbereich.
Mikrosomale Antikrper im Normbereich, Vitamin D 3 mit 104nmol/l (Norm 48 - 144) regelrecht. Parathormon im Normbereich. Freies T4 0,9 ng/dl, TSH basal 1,14 mU/l (Euthyreose).

Ultraschallbefund der Schilddrse:
Der rechte Schilddrsenlappen mit einem Volumen von 1,4 ccm und der linke Schilddrsenlappen mit einem Volumen von 1,8 ccm von regelrechter Gre.
Bei insgesamt echormerer Struktur besteht der Verdacht auf eine stattgehabte Immunthyreoiditis."

Das war ein Auszug aus dem Befund der Rheumaklinik von 2003.

Damals wurde mehr untersucht, allein schon das Chefarztgesprch dauerte fast 45 Minuten und er hat auch selbst die Untersuchung (Schilddrse und krperliche Untersuchung) gemacht.
Diesmal Ende August 08 ging alles huschhusch. Ich war insgesamt mit Gesprch UND anschlieender krperlicher Untersuchung max. 10 Minunten im Sprechzimmer des Oberarztes.
Es wurde anschlieend Blut abgeommen und eine Urinprobe, dann konnte ich heim und sollte auf den Befund warten.

Die Schilddrse wurde nicht mehr untersucht, jedenfalls nicht mit Ultraschall, wohl aber ber das Blut.
Ich hatte dem Oberarzt bei der letzten Untersuchung gesagt, dass auch in dem Befund (den er auch im PC hatte) von 2003 eine Kollagenose festgestellt wurde und ich bat ihn, auch da nochmal nachzuhaken per Blutbild. Ich hatte, weil auch die Lunge bei mir seit Jahren betroffen ist und ich auch trockene Mundschleimhute habe, neuerdings auch trockene Nase und Rhinitis, dass vielleicht das Sjrgrensyndrom mit reinspielt oder etwas in der Richtung. Oder Sarkoidose?
Ich dachte, er htte dann etwas dazu geschrieben, als die Blutwerte berprft waren.

Aber er hat die Kollagenose im jetzigen Befund nicht mal erwhnt, ich war nur durch den ANA-Wert und weil ich las, dass das fr eine Kollagenose spricht und jemand im Web mir das auch schrieb, drauf aufmerksam geworden.
In dem letzten Bericht der Rheumaklinik (Ambulanz) war alles sehr kurz gehalten.
Ich habe mich allen Ernstes gefragt, warum ich dann 8 Wochen auf den Termin gewartet habe und dann fhlt man sich so schnell abgefertigt. *traurig*
Na ja. Geht ja nicht nur mir so.

Als meine Beschwerden strker waren, bekam ich einen Termin, alles nur mit wochenlanger Wartezeit. Zudem war das Klinikum hier gerade in der Umzugsphase. Stress und Chaos pur dort.
Da mchte niemand stationr sein, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Und ich gebe zu, dass ich mittlerweile durch mehrfache sehr negative Erfahrungen mit Krankenhusern auch nicht gerade darauf brenne, stationr dort untergebracht zu sein.
Ich versuche somit alles eher ambulant zu regeln, was aber durch die langen Wartezeiten bei der Terminvergabe als Kassenpatient auch nicht so einfach ist. Also hatte ich den Termin in der Rheumaambulanz dann 8 Wochen spter und da ging es mir schon wieder besser als noch am Anfang, als ich den Termin gemacht habe damals, und somit waren die Werte nun auch vermutlich besser.

Als ich damals , bevor ich ins KH kam im November 07, diesen Infekt hatte, diese rasenden Dauerkopfschmerzen und dieses totale Brennen im ganzen Krper, Haut, Muskeln, Nerven ... Ich hatte Gefhlsstrungen und vor allem auch die Kopfschmerzen und das Augenbrennen waren kaum noch zum Aushalten. Nichts half mir. Ich nahm Aspirin, an einem Tag ber den Tag verteilt bis zu 8 Stck.
Es half nichts. Ich bekam dann am Tag vor dem KH von meinem damaligen HA Metamizol und sollte 4 x 40 Tropfen davon nehmen. Also alle 4 Stunden 40 Tropfen. Aber wenn ich sie nahm, halfen sie auch nur leicht und dann nach 2 Stunden gar nicht mehr. Das, was ich davon hatte, war, dass mir der Kreislauf weggesackt ist, ich bin zusammengebrochen und ich dachte, das war's jetzt. Mein Mann rief den Rettungswagen, dann kam ich sofort ins KH.

Epstein-Barr-Virus, Amylase und Lipase ...
Dazu habe ich hier mal die Laborwerte aus dem KH von Nov. 2007 bei meiner Entlassung am 27.11.07

Leukos 12,8 Tsd/ul , (12,1) , CRP > 300 mg/l, (38,25), Krea 1,41 mg/dl, (1,32), Thrombos 733 Tsd/ul, PCT 2,0 - 10,0 ng/ml , (0,5), kurzzeitige Erhhung der Pankreasfermente inzwischen rcklufig, akt. Lipase 44 U/L, Amylase 179 U/L, die brigen Routinelaborparameter waren im Normbereich, Blutkulturen alle steril, Stuhlproben unauffllig, Lumbalpunktion unauffllig.

EKG: SR, IT, HF 111/min, keine ERBST, keine frische Ischmie.
Abdomensono: Verdacht auf ganz kleinen Pleuraerguss links, grenzwertig groe Milz, sonst kein patholog. Befund, insbesondere kein Anhalt fr Cholelithiasis
Herzecho: Unaufflliger echocardiographischer Befund. Von transthorakal kein Hinweis auf Endocarditis.

Am 16.11.07 war der Tag, an dem ich ins KH kam.
Ich hatte mir ja noch nach der Entlassung einige KH-Unterlagen kopieren lassen, u.a. auch die Blutwerte (wobei man mir nicht alles kopiert hat).
CRP- Wert war da z.B. 38,25 mg/l + , bei Referenzbereich stand < 5 mg/l.

Amylase war am 16.11. bei 303 U/l, am 17.11. bei 362 U/l und am 18.11. bei 342 U/l, ging dann runter bis zur Entlassung auf 179 U/l. Referenzbereich <100 U/L.

Lipase war am 16.11.07 150 U/l, am 17.11.07 358 ++ U/l und ging dann bis zur Entlassung langsam wieder runter auf 44 U/l.

(Der Amylasewert ist aber nach der KH-Entlassung wieder angestiegen. Lipase auch etwas. Damals beim Gastroenterologen lag der Wert von Amylase bei 433 und Lipase bei 78.
Bei einer Blutuntersuchung, die von meiner neuen Hausrztin durchgefhrt wurde, war der Wert fr Amylase auf 300 gesunken. Aber er geht leider nicht weiter runter. Die Blutuntersuchung war im Juli 08.)


Der CRP- Wert am 17.11. 07 war >300 mg/l, Referenzbereich war <5 mg/l.

Bei Epstein-Barr habe ich nun im Labor Befund des KH von Nov. 07 dieses stehen:

Epstein Barr VCA IgG Ak 98 U/ml Ref. Bereich < 11
Epstein Baar VCA IgG Ak < 4 U/ml Ref. Bereich < 13
Epstein Barr EBNA IgG Ak 33 U/ml Ref. Bereich < 3

Lnger zurckliegende Infektion mit Epstein-Barr-Virus, da Antkrper gegen EBNA frhestens 2 - 3 Monate nach Infektion nachweisbar sind.

Bei Mononukleose stand ein (+)-Zeichen am 19.11. 07.

Der Arzt auf der Aufnahmestation hat mir damals gesagt, ich htte die "Kusskrankheit", Mononukleose, PDF.
Aber ich habe das Gefhl, dass man dort nicht wirklich wusste, was ich nun hatte, denn entlassen hat man mich mit der Diagnose, dass es sich "am ehesten um eine eitrige Sinusitis" gehandelt habe, die antibiotisch ausbehandelt wurde. ( 7 Tage Antibiotika).

ber den sehr starken Durchfall, den ich vor der KH-Einlieferung hatte und die ganze Zeit, whrend ich im KH war, kein Wort und er wurde auch nicht behandelt, weil man der Meinung war, dass es eine Magen-Darm-Grippe sei. Ich bekam auch keine Medikamente dagegen. Nur die Antibiotika gegen die Sinusitis und Diclofenaczpfchen gegen die Schmerzen und Fieber.
Den Durchfall hatte ich noch als ich aus dem KH kam, aber dann bekam ich vom Hausarzt wegen den Magenschmerzen einen Protonenpumpenhemmer und der Durchfall verschwand. Den Protonenpumpenhemmer habe ich dann aber wieder - nach Absprache mit dem Gastroenterologen abgesetzt, weil ich mich damit noch schlechter fhlte.
Durchfall ist so gut wie weg, nur noch manchmal da. Nach etwas mehr Fett am Essen oder auch nach zuviel Frchten, die ich mittlerweile wieder essen kann. Und ich bekomme scheinbar auch Durchfall nach dem Genuss von manchen Fertigprodukten in Form von Soenbindern.
Durchfall wechselt fter mal mit einer Art Verstopfung .
Kot ist meistens gelblich. Mag vermutlich an der Nahrung liegen?

Blschen im Brustbereich und an der LWS ...
Die rzte haben gar nicht nach einer Grtelrose geschaut. Beim Lumbalpunktieren waren viele der schmerzenden Blschen im LWS-Bereich und der Arzt, der die Punktion gemacht hat, hat mir unglaublich viel Desinfektionsmittel auf die Stelle gesprht. Immer und immer wieder, hat auch beim Punktieren fast 10 Anlufe gebraucht, weil er das noch nicht so oft gemacht hatte. Die Lumbalpunktion hat ca. 30 Minuten gedauert, wobei die eigentliche Punktion anschlieend - mit Rcksicht auf mich und nachdem ich es langsam leid war, als Versuchskaninchen zu fungieren - von einer rztin zuende gefhrt wurde. Die brauchte nur ganz wenige Minuten und dann war die Sache gegessen.

Der Krankenpfleger meinte, als ich ihm beim morgentlichen Fieber- und Blutdruckmessen die Blschen am Bauch und an der Brust zeigte, es wren wohl Fieberblschen oder sowas.

Die Blschen, die ich hatte, waren unter dem Busen, grtelfrmig, der Busen beidseitig berhrungsempfindlich bis zu den Achseln und etwas zum Rcken hin, die Haut, die Brustwarzen. Auf dem Rcken waren keine Blschen, nur im Bereich der LWS und auch am Bauch.

Ich habe diese winzig kleinen Blschen, Pickelchen, was immer das auch ist, auch hier noch zu Hause, sobald es mir schlechter geht. Auch das Schmerzempfinden in der Brust und wenn man die Haut berhrt. Allerdings wei ich nicht, ob das auch mit der monatlichen anstehenden Regelblutung zusammenhngen kann?

Amylase und Lipase wurden im Januar 08 nochmal in der Praxis meines Gastroenterologen bestimmt und da waren die Werte 433 ! fr Amylase, 88 fr Lipase - und der Normwert liegt bei der Amylase bei 100 U/l, soweit ich wei.
Fr Lipase liegt der Normwert wohl bei max. 60 U/l.

Pankreaselastase im Stuhl wurde auch getestet und war mit dem Wert 500 scheinbar okay.
Die genauen Begriffe, die den Wert ausmachen kenne ich leider nicht. Traurig

ANA - Wert ...
Da steht wirklich 1: 230.
Es steht dort nicht 1: 320.
Ein Fluoreszensmuster ist nicht angegeben. (Was immer das auch ist ...)

Urinstatus ...
Zu der Zeit als die Urinprobe in der Rheumaambulanz abgegeben wurde, hatte ich keine schmerzlichen Beschwerden, also kein Brennen beim Wasserlassen, nur habe ich seit Wochen hufigen vorwiegend nchtlichen Harndrang. (2 mal und mehr nachts auf WC, also eigentlich fast alle 2 Stunden).
Ich habe den Urin allerdings bei meinem Gynkologen im Juli 08 im Rahmen einer Krebsvorsorge checken lassen und da war lt. Arzthelferin alles in Ordnung.
Spter nochmal bei der Hausrztin wurde nochmal Urin in einem Schnellcheck untersucht, und da war auch kein Hinweis auf einen Infekt, obgleich ich da zu der Zeit sehr wohl ein leichtes Brennen hatte und auch nachts immer viel Wasser lassen muss.
Die Arzthelferin meinte, dass das nchtliche Wasserlassen auch mit der MS zusammenhngen knne. Oder wenn ich vorm Zubettgehen zuviel getrunken htte.

Nun habe ich in der vergangenen Nacht wieder 2 Gnge innerhalb von 4 Stunden zum Wasserlassen gehabt und dabei erst normal viel Urin, obgleich ich auch nicht soviel getrunken habe vorm Zubettgehen und 2 Stunden spter musste ich schon wieder nachts raus und dann musste ich komischerweise ganz viel Wasser lassen, welches auch dann - kenne das so gar nicht von mir - sehr stark nach Ammoniak roch.
Habe dann mehr Wasser getrunken, der Ammoniakgeruch ist nun beim Wasserlassen immer noch da, aber nicht mehr so stark.. Den Ammoniakgeruch hatte ich vorher so noch nie , sonst roch mein Urin eher neutral.
An Medikamenten nehme ich nichts, auer Nahrungsergnzungsmittel. A- Zink, B-Vitamine, Calcium + D.

Eine Urinkultur wurde meines Wissens nach nicht angelegt. Bei der Hausrztin jedenfalls nicht. Ob man das in bei der Urinuntersuchung in der Rheumaambulanz gemacht hat, das wei ich nicht. Zumindest steht es nicht direkt im Befund.

Husten, Atemnot, Lunge und Herz ...
Ich war mehrmals vor Jahren beim LFA, es wurde die Lungenfunktion geprft, Sauerstoff im Blut, ich musste in so eine Kabine und es wurde auch ein Provokationstest gemacht, einmal vor Jahren musste ich auch mal ca. 20 Minuten inhalieren und dann wurde erneut getestet. Ist das vielleicht diese Messung nach Diffusionskapazitt gewesen?

Es wurden beim LFA damals (Ende der 90er Jahre) Rntgenaufnahmen des Brustkorbs bzw. der Lunge gemacht und im KH im Nov. 07 ebenfalls. Sie haben aber scheinbar keine Aufflligkeiten gezeigt.
Komischerweise hat man sogar auf dem Rntgenbild der Nebenhhlen im KH im Nov. 07 nicht die eiterige Sinutitis gesehen. Da war nichts zu sehen auf dem Bild. Aber ich habe ja, nachdem ich die Antibiotika bekam, ganz viel eitrige gelbgrne Substanz ausschnupfen mssen. Mehrere Tage lang.

Eine Bronchoskopie wurde noch nicht gemacht.
Ich habe gr.Angst davor. Ich habe Angst davor, aus guten Grnden, die ich hier nicht so offen schreiben mchte, hchstens in einer PN.

Ultraschalluntersuchung des Herzens wurde im November 07 gemacht. (weiter oben beschrieben).

Von einer Bestimmung des BNP-Wertes wei ich gar nichts und denke auch mal nicht, dass man das gemacht hat. Vor allem, WER macht das denn? Wird das durch den HA gemacht oder macht das ein Lungenfacharzt oder Kardiologe?

An eine exogen-allergische Alveolitis hat noch niemand gedacht, denn es hat noch niemand mit mir darber gesprochen, dies mal zu untersuchen.

Ich war seit einigen Jahren nicht mehr beim Lungenfacharzt, weil ich mich auch nach mehrmaligen Besuchen dort unverstanden fhlte und auch gr. Angst vor einer Bronchoskopie habe.

Es wurden bei verschiedenen Hausrzten sonst zwischenzeitlich nur Lungenfunktonsprfungen und mal EKGs gemacht, die aber besagten, dass alles bei mir soweit okay sei. Ich htte nur ein hyperreagibles Bronchialsystem.
Aber der Punkt ist ja, ich habe ja diese Autohaler bekommen, verschiedene Fabrikate ber Monate probiert, und hatte keinerlei Besserung.

Im KH hatte ich zuletzt noch mein Symbicort mit, was ich morgens und abends mit je 1 Sprhsto nahm. Aber ich bekam zeitgleich Antibiotika und da waren hinterher meine Atembeschwerden fast weg. Auf jedenfall waren sie deutlich besser und der Husten auch weniger und ich konnte nach Jahren endlich mal wieder richtig tief durchatmen. We gar nicht mehr, wie das berhaupt ist.
Durch das bessere Durchatmen konnte ich auch endlich wieder besser schlafen.

Vor Jahren bekam ich auch mal Antibiotika von meinem damaligen HA. Fr 14 Tage. In der Zeit waren auch mein Atembeschwerden weg und der Husten.
Nach dem Absetzen der Antibiotika kam alles wieder.

Ich habe vorm KH-Aufenthalt auch eine Impfung bekommen, Tetanus-Diphterie-Polio. (Als Kind habe ich keine Polioimpfung bekommen).
Die Impfung habe ich im August 07 bekommen, danach ging es mir schon nicht mehr gut, sondern ich merkte, dass da was anders ist und dann bekam ich im Sept. 07 nochmals eine Nachimpfung. Von da an war ich noch mder als sonst und auch noch abgeschlagener und seltsame Schmerzen machten sich breit, spontan, schneidend bis hell spitz und lange bohrend im Rckenbereich. Ich war dazu bei meiner Neurologin, die aber meinte, dass das mit MS nichts zu tun htte. Anderes wurde nicht untersucht.

Was die Laborwerte angeht, verstehe ich oft nicht, in welchen Zusammenhang sie stehen, da ich sie selbst schlecht interpretieren kann und auch sonst niemanden kenne, der mir da helfen kann. Und im Web ist auch nicht immer alles richtig beschrieben und oft auch verwirrend.

Oh je .... jetzt habe ich soviel geschrieben .... Sorry, aber ging nicht anders. Traurig

Liebe Gre

Josie
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FataMorgana
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beitrge: 3419

BeitragVerfasst am: 21.09.08, 21:12    Titel: Re: Blutbild Rheumaklinik Antworten mit Zitat

Guten Abend Josie,

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Zur Kollagenose:
Es ist in einem Befund der Rheumaklinik von 2003 festgestellt worden. Nur Kollagenose, keine weitere Bezeichnung, welcher Art sie ist.
Es wurde mir auch nie weiter etwas dazu gesagt.

Cortison bekomme ich keines - und wenn es nicht unbedingt sein muss, mchte ich das auch nicht nehmen. Hatte bisher auch keinen Arzt, der da drauf eingegangen wre oder es mir angeboten htte und somit habe ich - bis jetzt - immer erst gedacht, das mit der Kollagenose wre nicht schlimm.


Eine Kollagenose kann ganz schn schlimm sein. Allerdings frage ich mich, ob Sie wirklich eine Kollagenose haben. Die bisherigen Befunde, die Sie gepostet haben, berzeugen mich da nicht besonders. Auch die aktuelle Zusammenfassung aus der Rheuma-Ambulanz lsst daran zweifeln. Welche Ihrer Beschwerden fhren Sie denn selbst auf die Kollagenose zurck?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Und ich habe, weil das alles noch nicht geklrt ist, und ich noch diese diffusen Beschwerden habe, keine Biphosphonate mehr genommen. Zudem hat mir ein Arzt aus einem Osteoporosezentrum aus Sddeutschland (ich bin aus NRW) in seinem Forum gesagt, dass er nicht verstehe, wie ich bei meinen Werten bzgl. der Osteoporose berhaupt schon Biphosphonate nehmen soll. (Adresse des Arztes per PN, wenn Sie mchten).


Nein, mchte ich nicht. Ich wrde Sie auch bitten, die Prparatenamen in Ihrem Posting durch Wirkstoffnamen zu ersetzen. Prparatenamen von Medikamenten sollen hier im Forum nicht genannt werden.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Er hlt das nicht fr sinnvoll und meinte anhand der Werte, die ich ihm von der letzten Knochendichtemessung schrieb, dass ich seiner Meinung nach, nach den genannten Werten, keine Osteoporose htte und vielleicht noch nicht mal eine Osteopenie. Ich bin total verunsichert. Habe ja die Bisphophonate auch einige Jahre genommen. Vielleicht gingen sie auch nach und nach auf die Bauchspeicheldrse, Magen-Darm usw.? Und vielleicht greifen sie auch das Bindewebe an, haben negativen Einfluss auf eine Kollagenose?


Ich kann Ihnen leider weder wegen der Osteoporose noch wegen der mglichen Wirkung von Bisphosphonaten auf eine Kollagenose weiterhelfen. Letztere Frage wre eigentlich dem Rheumatologen zu stellen. Fr die Osteoporose ist evtl. der Orthopde der richtige Ansprechpartner. Wer hat Sie denn bisher bezglich der Osteoporose und der Bisphosphonate alles beraten?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Er hat mich eingeladen, dass ich mich da bei ihm untersuchen lasse, da dort alle notwendigen Untersuchungen gemacht werden und sie auch ein Gert dort haben (aus der Weltraumforschung), mit dem man "in den Knochen sehen" kann. Dann htte ich es ein fr alle mal sicher, ob ich Osteoporose habe und diese Biphosphonate berhaupt nehmen muss. (Untersuchung ist fr Selbstzahler).


Das klingt zunchst einmal nicht gerade sehr seris. Wenn Sie die "Einladung" annehmen, dann sollten Sie sich vorher genauer informieren - insbesondere ber die Kosten dieser Untersuchungen, die dann auf Sie zukommen werden.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Borrelioseerreger u.a. ...
Hier mal der Auszug aus dem damaligen Befund von 2003:
(Ich bin Laie, habe keine Ahnung, welche Werte wichtig und pathologisch sind.
Zudem hat mir das bisher NIEMAND erklrt, wann welche Werte auf eine Erkrankung schlieen lassen und wo ich hingehen soll, um mir weitere Hilfe zu holen.)

"Rheumaserologie:
HLA-B-27Antigen negativ. Borrelien-Antikrper vom IgG-Typ im Normbereich, vom IgM-Typ mit 64 U/ml (Norm kleiner als 20) erhht. Es wurden folgende Banden nachgewiesen: p41, Ospa, p4li/garinii.


Aufgrund welcher Beschwerden wurde die Borrelienserologie damals gemacht? Wurden Sie daraufhin mit Antibiotika behandelt? Gab es eine serologische Verlaufskontrolle? Es handelt sich brigens nicht um den Nachweis von Borrelia-Bakterien im Blut, sondern um Antikrper dagegen.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Mikrosomale Antikrper im Normbereich, Vitamin D 3 mit 104nmol/l (Norm 48 - 144) regelrecht. Parathormon im Normbereich. Freies T4 0,9 ng/dl, TSH basal 1,14 mU/l (Euthyreose).

Ultraschallbefund der Schilddrse:
Der rechte Schilddrsenlappen mit einem Volumen von 1,4 ccm und der linke Schilddrsenlappen mit einem Volumen von 1,8 ccm von regelrechter Gre.
Bei insgesamt echormerer Struktur besteht der Verdacht auf eine stattgehabte Immunthyreoiditis."


Das ist auch eher eine Wackeldiagnose, wenn mikrosomale AK, fT4 und TSH im Normalbereich sind. Was kam bei der Kontrolle der Schilddrsenwerte heraus?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich hatte dem Oberarzt bei der letzten Untersuchung gesagt, dass auch in dem Befund (den er auch im PC hatte) von 2003 eine Kollagenose festgestellt wurde und ich bat ihn, auch da nochmal nachzuhaken per Blutbild. Ich hatte, weil auch die Lunge bei mir seit Jahren betroffen ist und ich auch trockene Mundschleimhute habe, neuerdings auch trockene Nase und Rhinitis, dass vielleicht das Sjrgrensyndrom mit reinspielt oder etwas in der Richtung. Oder Sarkoidose?


Wie kommen Sie auf Sarkoidose? Die unaufflligen Rntgenbilder der Lunge sprechen eher dagegen. Nach dem Sjgren-Syndrom msste man vielleicht noch einmal nher schauen. 2003 waren ENA negativ - das wrde eher dagegen sprechen. Man hat aber jetzt offensichtlich keine Kontrolle der ENA durchgefhrt, oder habe ich das bersehen?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Aber er hat die Kollagenose im jetzigen Befund nicht mal erwhnt, ich war nur durch den ANA-Wert und weil ich las, dass das fr eine Kollagenose spricht und jemand im Web mir das auch schrieb, drauf aufmerksam geworden.


Es ist schon richtig, dass der Nachweis von ANA fr eine Kollagenose sprechen kann. Man muss da aber vorsichtig sein. Der Titer ist auch wichtig fr die Beurteilung (bei niedrigen Titern liegt hufig keine Kollagenose vor). Auerdem sollte bei positiven ANA und Kollagenoseverdacht versucht werden, das Zielantigen der ANA zu identifizieren. Dazu gibt es verschiedene weitere Mglichkeiten der Abklrung, die am sinnvollsten anhand des Fluoreszenzmusters ausgewhlt werden (deshalb hatte ich danach gefragt).

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Amylase war am 16.11. bei 303 U/l, am 17.11. bei 362 U/l und am 18.11. bei 342 U/l, ging dann runter bis zur Entlassung auf 179 U/l. Referenzbereich <100 U/L.

Lipase war am 16.11.07 150 U/l, am 17.11.07 358 ++ U/l und ging dann bis zur Entlassung langsam wieder runter auf 44 U/l.

(Der Amylasewert ist aber nach der KH-Entlassung wieder angestiegen. Lipase auch etwas. Damals beim Gastroenterologen lag der Wert von Amylase bei 433 und Lipase bei 78.
Bei einer Blutuntersuchung, die von meiner neuen Hausrztin durchgefhrt wurde, war der Wert fr Amylase auf 300 gesunken. Aber er geht leider nicht weiter runter. Die Blutuntersuchung war im Juli 08.)


Dieses Werte sprechen schon dafr, dass zwischenzeitlich etwas mit der Bauchspeicheldrse nicht in Ordnung war/ist. Eine Erklrungsmglichkeit wren Gallensteine, diese hat man aber offensichtlich weder per Ultraschall noch im MRT gesehen (was steht im MRT-Befund ber die Gallenblase?). Eine weitere, die auch zu Ihren Symptomen passen knnte, wre eine chronische Pankreatitis. Daran hatte man offensichtlich auch schon gedacht und die Pankreas-Elastase im Stuhl bestimmt, die aber normal war. Haben Sie mit dem Gastroenterologen schon ber das Thema chronische Pankreatitis gesprochen?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Der CRP- Wert am 17.11. 07 war >300 mg/l, Referenzbereich war <5 mg/l.


Das spricht - bereinstimmend mit Ihrer Entlassungsdiagnose - schon am ehesten fr eine bakterielle Infektion. Ging es Ihnen denn durch die Behandlung mit Antibiotika besser?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Bei Epstein-Barr habe ich nun im Labor Befund des KH von Nov. 07 dieses stehen:

Epstein Barr VCA IgG Ak 98 U/ml Ref. Bereich < 11
Epstein Baar VCA IgG Ak < 4 U/ml Ref. Bereich < 13
Epstein Barr EBNA IgG Ak 33 U/ml Ref. Bereich < 3

Lnger zurckliegende Infektion mit Epstein-Barr-Virus, da Antkrper gegen EBNA frhestens 2 - 3 Monate nach Infektion nachweisbar sind.

Bei Mononukleose stand ein (+)-Zeichen am 19.11. 07.

Der Arzt auf der Aufnahmestation hat mir damals gesagt, ich htte die "Kusskrankheit", Mononukleose, PDF.


Das kann man aber im nachhinein aufgrund des serologischen Befundes ausschlieen. Die akuten Beschwerden, die Sie damals hatten, waren sicher nicht durch eine Epstein-Barr-Virus-Infektion bedingt.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich habe diese winzig kleinen Blschen, Pickelchen, was immer das auch ist, auch hier noch zu Hause, sobald es mir schlechter geht.


Hat da mal ein Hautarzt draufgeschaut? Der lange Verlauf ber fast ein Jahr spricht brigens klar gegen eine Grtelrose, und auch das beidseitige Auftreten der Blschen.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
ANA - Wert ...
Da steht wirklich 1: 230.
Es steht dort nicht 1: 320.


Das wundert mich sehr. Es wird sich wohl am ehesten um einen Schreibfehler handeln. Normalerweise sind die Verdnnungsschritte 1:80, 1:160, 1:320, 1:640, 1:1280 oder auch 1:100, 1:200, 1:400, 1:800 usw. Knnen Sie jemanden danach fragen? Auch nach dem Fluoreszenzmuster, das wichtig fr eine eventuelle weitere Abklrung wre?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Urinstatus ...
Zu der Zeit als die Urinprobe in der Rheumaambulanz abgegeben wurde, hatte ich keine schmerzlichen Beschwerden, also kein Brennen beim Wasserlassen, nur habe ich seit Wochen hufigen vorwiegend nchtlichen Harndrang.


Diese Beschwerden passen eigentlich nicht so gut zu einem Harnwegsinfekt. Insofern waren weitere Manahmen hier auch nicht unbedingt erforderlich.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Eine Urinkultur wurde meines Wissens nach nicht angelegt. Bei der Hausrztin jedenfalls nicht. Ob man das in bei der Urinuntersuchung in der Rheumaambulanz gemacht hat, das wei ich nicht. Zumindest steht es nicht direkt im Befund.


Das war dann auch nicht wirklich ntig (siehe oben).

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Husten, Atemnot, Lunge und Herz ...
Ich war mehrmals vor Jahren beim LFA, es wurde die Lungenfunktion geprft, Sauerstoff im Blut, ich musste in so eine Kabine und es wurde auch ein Provokationstest gemacht, einmal vor Jahren musste ich auch mal ca. 20 Minuten inhalieren und dann wurde erneut getestet. Ist das vielleicht diese Messung nach Diffusionskapazitt gewesen?


Nein, das klingt nicht danach.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Von einer Bestimmung des BNP-Wertes wei ich gar nichts und denke auch mal nicht, dass man das gemacht hat. Vor allem, WER macht das denn? Wird das durch den HA gemacht oder macht das ein Lungenfacharzt oder Kardiologe?


Jeder der genannten knnte das machen. Allerdings spricht der Normalbefund im Herzultraschall dagegen, dass Ihre Atemprobleme durch eine Herzschwche bedingt sind. Trotzdem - fragen Sie doch mal beim Hausarzt danach. Es gibt auch eine diastolische Herzinsuffizienz, die mit Ultraschall nicht so gut erfasst werden kann.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
An eine exogen-allergische Alveolitis hat noch niemand gedacht, denn es hat noch niemand mit mir darber gesprochen, dies mal zu untersuchen.


Sie knnten ja evtl. dem Lungenfacharzt mal wieder einen Besuch abstatten und ihn danach fragen. Wie lange wohnen Sie denn jetzt in der neuen Wohnung ohne Schimmelpilze?

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich habe vorm KH-Aufenthalt auch eine Impfung bekommen, Tetanus-Diphterie-Polio. (Als Kind habe ich keine Polioimpfung bekommen).
Die Impfung habe ich im August 07 bekommen, danach ging es mir schon nicht mehr gut, sondern ich merkte, dass da was anders ist und dann bekam ich im Sept. 07 nochmals eine Nachimpfung. Von da an war ich noch mder als sonst und auch noch abgeschlagener und seltsame Schmerzen machten sich breit, spontan, schneidend bis hell spitz und lange bohrend im Rckenbereich. Ich war dazu bei meiner Neurologin, die aber meinte, dass das mit MS nichts zu tun htte. Anderes wurde nicht untersucht.


Ihre Beschreibung klingt nicht unbedingt danach, dass diese Beschwerden durch die Impfungen ausgelst wurden.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Was die Laborwerte angeht, verstehe ich oft nicht, in welchen Zusammenhang sie stehen, da ich sie selbst schlecht interpretieren kann und auch sonst niemanden kenne, der mir da helfen kann. Und im Web ist auch nicht immer alles richtig beschrieben und oft auch verwirrend.


Da haben Sie allerdings Recht - es wird im www auch eine Menge Unsinn diesbezglich geschrieben.

Viele Gre und gute Besserung von
FataMorgana
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Josie522
Interessierter


Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beitrge: 5
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.09.08, 08:31    Titel: Blutbild Rheumaklinik Antworten mit Zitat

Hallo FataMorgana,

noch einmal zur Kollagenose ...
Ich wei ja nicht wirklich, ob es eine ist, aber es hat mir schon Angst gemacht, als ich das im Rheumabefund 2003 las und ich dachte, wenn das da steht, wird das auch diagnostiziert worden sein und seinen Grund haben. Aber Angst hat es mir erst im Nachhinein gemacht, als ich mit damit etwas beschftigt hatte. Vorher hatte ich alles erstmal weggedrngt und dachte, es geht mir gut - und alles, was ich sonst an Symptomen habe, habe ich meistens der MS zugeschrieben.

Ich suche aber nun immer noch, ja seit fast 1 Jahr, eine Erklrung fr diese diffusen Schmerzen, die ich zeitweise beim oder nach dem Essen habe.
auch das mit meinen Atembeschwerden und dem Husten ist noch im Unklaren und wurde immer nur mit "hyperaktives Bronchialsystem" abgetan, Asthma oder COPD htte ich wohl nicht. *schmunzel*
Das mit der "Bauchspeicheldrsensache" und den diffusen Schmerzen kann whrend des Essens sein, schon wenn ich gerade etwas gegessen habe, was vielleicht ein bisschen mehr Salz oder Fett oder Zucker oder Sstoff enthielt. Kann aber auch einige Zeit spter nach dem Essen auftreten.
Eine Weile konnte ich auch kein Stck Apfel mehr essen, ohne Beschwerden zu bekommen, Apfelmus hingegen schon.
In einem Forum fr Lebensmittlelunvertrglichkeiten hat man mir geraten, das mal untersuchen zu lassen, aber mein Gastroenterologe hat abgeraten und meinte, das Blut- und Stuhluntersuchungen da wenig Aufschluss geben wrden und ich msste stattdessen akribisch ein Lebensmitteltagebuch fhren.

Ich dachte auch, da die Kollagenose eine Erkrankung des Bindegewebes ist und auch scheinbar eine Autoimmunerkrankung ist, ich ja auch MS habe, dass ich vermutlich Autoimmunerkrankungen anziehe. Dann noch diese stattgehabte Immunthyreoiditis.
Und nun auch noch seit einigen Wochen der Pricktest, der pltzlich ergeben hatte, dass ich auf alle 20 Stoffe aus meiner alltglichen Umwelt, die getestet wurden, allergisch reagiere. Hund, Katze, Pferd, Schimmel, Pollen, Milben usw.
Der selbe Test 2001 war hingegen 100 pro in Ordnung, keinerlei Hinweis auf eine Allergie der getesteten Stoffe, obwohl ich da auch schon die Atemnot und den Husten hatte.
Wir hatten immer Tiere (Hund, Katze) Ich bin mit Tieren gro geworden und kann daher auch nur schwer darauf verzichten. Sie bedeuten mir viel, geben mir Lebensfreude.
Und bisher habe ich nie das Gefhl gehabt, dass ich auf eines der Tiere allergisch reagiere.

Ich habe dem Befund der Rheumaklinik 2003 erst nicht soviel beigemessen, weil ich auch dachte, dass ich dann strkere Beschwerden haben msste. - Bis ich nun ins KH kam und seitdem nur noch Beschwerden beim und nach dem Essen habe, Gelenkschmerzen u.a..

Eine Magenspiegelung hat ja nichts ergeben. Da war scheinbar alles okay.
Nun dachte ich, dass es vielleicht das kranke Bindegewebe ist, dass da eine Entzndung ist, die mich beim oder/und nach dem Essen mit diesen seltsam brennenden oder ziehenden Symptomen jedesmal rgert, sobald es in Kontakt kommt mit zu viel Salz, Zucker, Fett oder Suren.
Vor Monaten konnte ich ja fast gar nichts essen, auer Haferbrei und Zwieback und Fencheltee trinken.
Da waren die Beschwerden auch noch strker als jetzt. Jetzt aber ist es seit einigen Wochen wieder so, dass es wieder schlimmer wird, je mehr ich wieder versuche, mich an normales Essen heranzutasten, also wieder etwas mehr Salz, etwas mehr Fett und auch mehr Ses und nicht mehr nur Honig und ich auch wieder mehr Obst esse.

Mit dem Gastroenterologen habe ich bereits ber die chron. Pankreatitis gesprochen, aber er war sich auch nicht sicher, dass es das ist, weil er meinte, dass die anderen Blutwerte und die Untersuchungen (Ultraschall und MRT) eigentlich dagegen sprechen. Gallensteine wurden nicht gefunden. Weder im Ultraschall im KH, noch im MRT, noch beim Ultraschall, den der Gastroenterologe gemacht hat.
Es gibt aber auch eine Autoimmunpankreatitis und vielleicht knnte das der Grund sein? Nur ist die wohl auch recht schwer zu diagnostizieren.

__________________

Befund vom MRT:
Kein Nachweis eines raumfordernden Prozesses im Bereich der Leberpforte des Pankreaskopfes, dieser etwas prominent mit etwas krftig dargestellten Processus uncinatus ohne Gewebshomogenitten. Zarte Darstellung der intrahepatischen Gallengnge, des Ductus choledochus, Ductus cysticus und Ductus pankreaticus. (Hier findet sich eine Normvariante: Der Ductus cysticus mndet etwa 1 cm praepatellar in den Ductus wirsungianus, von hier aus dann unaufflliger bergang in das Duodenum).
Unauffllige Darstellung der retrokrualen und retroperitonealen Lymphknotenstationen. Die Milz vermisst sich inzwischen wieder normal gro mit 9,3 x 3,5 cm. Beide Nieren sind seit- und zeitgleichem KM-Verhalten und ohne Harnaufstau oder fokale Lsionen.
In den T2-HASTE-Sequenzen kann eine Flssigkeitsansammlung im Berich Sinus phrenico-costales ausgeschlossen werden.

Beurteilung:
Unaufflliges hepatobilires Gangsystem. Zartes Papillenspiel, Mndungsvariante des Ductus wirsungianus. Krftige homogene Darstellung des Pankreaskopfes ohne Gewebsunregelmigkeiten.

Sollte hier eine Sicherheit gesucht werden, wre eine Endosonographie zu diskutieren, ggf. auch eine Spiral-CT mit einem Multisludge-Gert zur weiteren Przisierung mit besserer Ortsauflsung der Leberpforte und des Pankreaskopfbereiches.
Keine Exsudatstraen, keine Flssigkeitsansammlungen, die Hinweise fr eine Pankreatitis geben.
Konkremente konnten nicht gesehen werden.

__________________

Das MRT war vom 16. Februar 08.

Ich habe schon berlegt, ob aufgrund des Abschnittes
"Hier findet sich eine Normvariante: Der Ductus cysticus mndet etwa 1 cm praepatellar in den Ductus wirsungianus, von hier aus dann unaufflliger bergang in das Duodenum." vielleicht Pankreasflssigkeit genau dort staut, was widerum eine Entzndung der Bauchspeicheldrse provoziert, sie dadurch vielleicht geschwollen ist und dann mit diesen diffusen Schmerzen reagiert ...

War nur meine eigene Interpretation beim Herausfinden des Problems. Der Gastroenterloge meinte, dass es das, was ich vermute, aber nicht wre.
Aber ich habe das bereits schon einmal im Web in einem med. Bericht gelesen, dass genau so eine hnliche Konstellation letztlich auf eine chron. Pankreatitis hinwies bzw. in dem Fall des Rtsels Lsung war.

Mein Gastroenterloge meinte vor dem MRT, dass ein EUS gemacht werden sollte. Allerdings hatte sich das dann wieder erledigt, weil er meinte, dass er mich nicht in das betreffende Klinikum schicken kann, weil meine Entzndungswerte im gerade gemachten frischen Blutbild nicht mehr hoch genug gewesen seien und man mich dort im Klinikum wieder wegschicken wrde.
Zudem sei es auch eine belastende Untersuchung.
Er hat dann gemeint, dass ich das (nach dem MRT) rheumatologisch abklren sollte und daher kam ich dann auch u.a. auf die Kollagenose, da die ja schon im Befund von 2003 stand.

Sarkoidose, das war so eine berlegung wegen der Schimmelsache und dem Husten und weil auch innere Organe auer der Lunge betroffen sein knnen.
Diese Symptome, die beschrieben werden, haben groe hnlichkeit mit meinen Symptomen.

Sie knnen sich sicherlich vorstellen, dass mir die Haare quasi mittlerweile zu Berge stehen, weil ich einfach nicht weiterkomme und weil es sogesehen seit Monaten keine wirkliche Besserung bei mir gegeben hat, auer dass ich wieder etwas mehr "normale" Nahrungsmittel essen kann und die Schmerzbeschwerden wie vom Anfang nicht mehr so gro sind. Bis auf einige Momente, wo ich denke, jetzt geht alles wieder von vorne los. Es beeintrchtigt mein Leben alles schon sehr.

Die Gabe der Antibiotika im KH hat mir geholfen, dass der Kopfschmerz wegging und ich diesen Eiter aus den Nebenhhlen los wurde, wieder weniger Husten hatte und erfreulicherweise nach einigen Tagen richtig tief durchatmen konnte, so wie es eigentlich richtig und normal ist und wie ich es so seit Jahren gar nicht mehr kenne. Aber was den Durchfall und die Magen-Darmsache anging, ging es mir durch die Antibiotika nicht besser.

Als ich vom KH wieder in die Schimmelwohnung kam, habe ich das Gefhl gehabt, der Schimmelgeruch brennt sich in meine Atemwege, ich hatte ein Wrgegefhl, sobald ich das roch. Es war ein scharfer Geruch, der mir richtig weh tat in meiner Nase, Mund und Rachen. Kopfschmerzen kamen teilweise wieder hinzu.

Vorher habe ich den Schimmelgeruch vorm KH geruchsmig gar nicht so in dem Mae wahrgenommen wie zu dem Zeitpunkt, als ich nach 12 Tagen aus dem KH wieder in die Wohnung kam. (Beim Betretten der Diele, Altbau, roch es wie ein alter nasser Kartoffelsack).
Und Tag fr Tag verschlechterte sich meine Atmung und nach einigen Tagen ging es los, dass ich auf einmal fast nichts Normales mehr essen konnte. Von da an habe ich Angst vorm Essen entwickelt, weil das jedesmal mit Schmerz verbunden war und ich habe mindestens 3 Monate lang fast nur - bis auf wenige mutige Tests - Haferbrei und Zwieback gegessen und nur noch Fencheltee und Wasser getrunken.

Ich wohne jetzt auch seit ca. 6 Monaten in der fast schimmelfreien Wohnung. Fast schimmelfrei muss ich schreiben, weil wir aus finanziellen Grnden nicht alle Mbel wegwerfen konnten, die dort in der alten Wohnung standen. Nur die Schlimmsten.
Sichtbaren Schimmel haben wir ja entfernt, aber ich wei nicht, was noch in den Sesseln und Sofas sitzt (Leder) und wenn man die Sessel umdreht, ist unten auf dem Stoff auch so eine Art Schimmelspur.
Wir haben Desinfektionsmittel draufgesprht. Keine Ahnung, ob es was hilft. Und man wei auch nicht, was noch unsichtbar in dem Holz der Schrnke sitzt. Der Geruch ist auch noch da, wenn man die Schranktren oder Schubladen ffnet.
Das Schlafzimmer ist komplett neu, nur einige Bettwschesachen im Bettkasten, die dort liegen sind noch von vorher. Aber die habe ich auch eigentlich alle gewaschen und desinfiziert.

Osteoporose:
Mein Orthopde hat mir bzgl. der Bisphosphonate nur gesagt, dass sie auf den Magen/die Speiserhre schlagen, daher bei den Tabletten die Einnahme aufrecht sitzend erfolgen soll und dass er meint, dass ich die Bisphosphonate weiternehmen soll, intravens, wenn ich sie wegen der Magen-Darmsache und der Bauchspeicheldrse nicht nehmen kann.
Er sieht das Risiko eines Knochenbruches bei mir als erhht an.
Ich wei ja nicht, ob die Bisphosponate, die ich nun jahrelang in Tablettenform genommen habe und weil ich auch oft Aspirin genommen habe, manchmal tglich mehrmals, die Bauchspeicheldrse davon angegriffen worden ist.
Vielleicht kann mir der Gastroenterologe mehr dazu sagen, wenn ich am 20. Oktober 08 erst wieder einen Termin habe. (Vorgesprch wegen Darmspiegelung u.a.)

ber die weiteren Nebenwirkungen der Bisphoshonate hat mein Orthopde mit mir von sich aus nicht gesprochen, hat nur bejaht, als ich fragte, ob es stimmt, dass sich als Nebenwirkung bei Frauen noch der Unterkiefer zurckbilden kann (was mir auch wieder Angst macht, da ich schon genug gesundheitliche Dinge haben, die meine Lebensfreude mittlerweile immer strker beeintrchtigen). Aber noch mehr Angst habe ich, dass ich die Bisphosphonate nehme und dass dann die Schmerzen, die ich eh noch zeitweise beim oder nach dem Essen habe, arg verschlimmern oder dass sich auch andere gesundheitliche Dinge noch mehr verschlimmern bei mir.
Das Gefhl, wenn ich diese Schmerzen bekomme, ist auch u.a. dieses Brennen im Brustbereich, so wie "Gewebeschmerzen".

Ich wsste jedenfalls auch nicht, wen ich da sonst zu den Bisphosphonaten und den Wirkungen auf andere Erkrankungen befragen sollte. Wir haben hier 2 Rheumakliniken in der Nhe und einen Rheumatologen, der eine ambulante Praxis hat. Dort einen Termin zu bekommen, wird wieder Wochen oder Monate dauern.

Meine Hausrztin wei vermutlich viele Fragen auch nicht zu beantworten. Zumindest bekomme ich nie wirklich klare Antworten, wenn ich sie frage und alles wird immer nur umschrieben und Zeit ist leider eh Mangelware geworden. Dann bin ich wieder genauso schlau wie vorher. Der Arzt, der mir das jetzt sicherlich alles gerne beantwortet htte bzw. mir weitergeholfen htte, der praktiziert leider nicht mehr.

Ansonsten habe ich wegen der Osteoporose nur noch mit meinem Gynkologen gesprochen, der mir damals 1996, als ich die Diagnose bekam, eine bestimmte strogenhaltige Anti-Babypille verschrieben hat.
Aber als ich dann aus dem KH kam und die starken Beschwerden hatte, habe ich auch alles abgesetzt, was die Bauchspeicheldrse weiter belasten knnte. So auch die Pille/ strogene. Ich habe die Pille auch seit meinem 17. Lebensjahr genommen, nur mit wenigen lngeren Pillenpausen dazwischen.
Ich habe mir nach dem Absetzen im Januar 08 erhofft, dass sich meine Bauchspeicheldrse so besser wieder regenerieren kann.

Und solange das bei mir nicht geklrt ist, was ich nun genau habe, wage ich nicht mehr, solche Arzneien zu nehmen, die die Bauchspeicheldrse noch weiter belasten.
Ich hatte auch nach dem KH Omeprazol bekommen von meinem damaligen HA und eigentlich ging es da auch schon los, dass das mit dem Essen immer schlechter wurde und ich kaum noch was essen konnte.
Eine der Nebenwirkungen vom Omeprazol war Bauchspeicheldrsenentzndung und ich habe es abgesetzt - nach Absprache mit dem Arzt.
Danach ging es mir insofern besser, dass ich auch nicht mehr dieses schmerzhafte Druckgefhl im Bauch/Magen hatte, als wenn man einen schweren spitzen Stein im Magen hat. Aber alle weiteren Beschwerden blieben.

Ich habe auch Angst, dass es bei mir auf Bauchspeicheldrsenkrebs hinausluft, da ich mehrfach gelesen habe, dass das Gewebe der Bauchspeicheldrse auf Dauer schleichend zerstrt wird. Ich glaube, es handelt sich dabei um einen "nekrotisierenden Verlauf".
Und da Krebs generell bei uns in der Familie liegt, ist meine Angst natrlich noch grer.

ENA-Wert ....
Den hat man in der letzten Untersuchung der Rheumaklinik auch untersucht, aber da stand kein Wert hinter.
Der ENA-Wert stand unter "unauffllige Werte" aufgezhlt.

Wegen der Borreliose ...
Ich habe keine weitere Behandlung gehabt, keine weiteren Untersuchungen und somit auch keine Antibiotika bekommen.
Htte ich bei den Werten Antibiotika haben mssen?
Ich war ja nach dem Befund der Rheumaklinik 2003 bei einer Neurologin und die meinte, da wre nichts. Also hatte ich das fr mich
abgehakt, wenn auch mit einem etwas mulmigem Gefhl, weil ja in dem Rheumabefund von 2003 was anderes stand und wenn da
nichts gewesen wre, htte man es sicherlich auch nicht dort hinein geschrieben?

Grtelrose ...
Ein Dermatologe hat noch nicht draufgeschaut, aber ich habe diese Blschen auch doll im KH gehabt und wenn dann hier zu Hause, wenn es mir wieder etwas schlechter geht. Habe dann aber weniger Blschen als im KH. Und wie es also immer so ist, bis ich beim Hautarzt einem Termin htte, sind die Blschen vermutlich schon weg.

Und zum Empfinden in Bezug auf die Grtelrose ...
Ich habe auch bei den MS-Schben damals grtelartige Schmerzen, Taubheitsgefhle gehabt und Berhrungsempfindlichkeit, aber damals keine Blschen wie zuletzt nach den Fieberepisoden im KH.
Aber das Grtelgefhl ist trotzdem noch zeitweise da, auch die Gefhlsstrungen der Haut und in der Brust, Schmerzen bei Berhrung und Spannungsgefhl, Taubheitsgefhl.
Auch Kleidung, die die Haut berhrt hat, hat Schmerzen verursacht, auch ein Windhauch war dann oft schon zuviel. Hier ist es nach einigen Tagen wieder besser. Daher wusste ich nicht, ob das nicht auch mit der dann einige Zeit spter einsetzenden Monatsblutung in Zusammenhang stehen knnte.

Ich war gestern bei der H und habe Urin untersuchen lassen, mit dem Hinweis, dass ich Beschwerden hatte (u.a.Ammoniakgeruch, Schmerzen LWS und dumpfe Schmerzen seitlich am Rumpf und vorn im Bauchbereich, starker Nachtschwei).
Es hat sich nun herausgestellt, dass ich eine fette Harnwegsinfektion habe und ich bekomme nun eine Kombination aus Sulfamethoxazol und Trimethoprim. 2 x tgl.1 Tbl.

Ich habe auch wieder Angst, da ich Monate gebraucht habe, bis ich wieder einigermaen essen konnte und ich mein Krper wieder etwas regeneriert hat, dass jetzt alles wieder durch das Mittel zerstrt wird und ich wieder an den alten Status zurckfalle wie nach dem KH. Oder dass auch wieder neue Erkrankungen dazu kommen.
Aber ich muss ja was nehmen, sonst werde ich den fetten Harnwegsinfekt nicht los. Und was es da alternativ geben wrde, wsste ich auch nicht.

Ich muss nun am Freitag nochmal zur H und nochmal den Urin checken lassen.
Gestern habe ich sie auch auf den BNP-Wert angesprochen. Sie hat etwas geschmunzelt, meinte, dass es eine Privatleistung sei. Sie wollte sich informieren und mir dann Bescheid geben, ob ich die Laborkosten fr den Wert selbst tragen muss oder nicht.

Ich habe auch generell berlegt, mein Blut in einem Fachlabor auf eigene Kosten untersuchen zu lassen, wei aber nicht mal, welche Werte ich genau untersuchen lassen soll, welches Labor, und ob ich das von den Kosten her berhaupt selber bezahlen kann oder ob es noch im finanziellen Rahmen bleibt.
Vielleicht wrde man mir dann im dem Labor weiterhelfen, wenn ich ihnen sage, was ich fr krperliche Beschwerden habe?
Wenn ich dann die Werte htte, knnte ich ja damit einen Arzt befragen.
Nur ... dann sind hinterher die Werte wieder alt, weil ich - wie so oft - erst in x Wochen einen Termin bekomme.
Irgendwie drehe ich mich dann ja wieder im Kreis. Traurig

Ich wrde 3 Kreuze und einen Luftsprung machen, wenn es mir wieder besser gehen wrde, ich mir nicht mehr solche Sorgen machen msste und dass nach einem gesundheitlichen Hoch auch mal alles konstant bleibt und ich nicht immer wieder neue Rckschlge bekomme. Die Rchschlge machen mich richtig wtend.
Ich versuche mich - wie auch frher - schon gesund und ausgewogen zu ernhren, rauche nicht, trinke keinen Alkohol, weil ich ihn auch generell nicht mag. Aber irgendwie ist da ja doch was in meinem Krper, was da brodelt und ich wei nicht was. Bse
Das lsst mich nun mittlerweile schon regelrecht verzweifeln.

Sie haben mir bisher schon ein Stckchen weitergeholfen mit den Werten, mit den Denkansten, welche Werte und auf welchen Krankheitsverdacht hin ich mal eine Untersuchung erbitten soll. Und dass sich tatschlich mal jemand fachlich Zeit genommen hat, mir zu helfen.

Vielen Dank dafr!

Liebe Gre

Josie
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FataMorgana
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beitrge: 3419

BeitragVerfasst am: 28.09.08, 23:34    Titel: Re: Blutbild Rheumaklinik Antworten mit Zitat

Guten Abend Josie,

Josie522 hat folgendes geschrieben::
noch einmal zur Kollagenose ...
Ich wei ja nicht wirklich, ob es eine ist, aber es hat mir schon Angst gemacht, als ich das im Rheumabefund 2003 las und ich dachte, wenn das da steht, wird das auch diagnostiziert worden sein und seinen Grund haben.


Es gibt aber verschiedene Sicherheitsgrade einer Diagnose. Es kann sich am Anfang um eine eher vage Verdachtsdiagnose handeln. Sie muss sich spter nicht immer als zutreffend herausstellen. Natrlich gibt es auch sehr sicher gestellte rztliche Diagnosen, das ist aber nicht immer so und kann auch nicht immer so sein.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich suche aber nun immer noch, ja seit fast 1 Jahr, eine Erklrung fr diese diffusen Schmerzen, die ich zeitweise beim oder nach dem Essen habe.


Und auf diesem Weg sind Sie bis zu einem Gastroenterologen vorgedrungen - im Prinzip der richtige Ansprechpartner. Sie knnten eventuell noch eine zweite Meinung einholen, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie so nicht weiterkommen.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
auch das mit meinen Atembeschwerden und dem Husten ist noch im Unklaren und wurde immer nur mit "hyperaktives Bronchialsystem" abgetan, Asthma oder COPD htte ich wohl nicht. *schmunzel*


Sie meinen sicherlich ein hyperreagibles Bronchialsystem, oder? Auch wenn die Beschwerden dadurch verursacht werden, dann stellt sich auch noch die Frage einer Behandlung, die Ihnen hilft. An dieser Stelle sind die medizinischen Mglichkeiten wahrscheinlich noch nicht ausgeschpft, wie ich oben schon angedeutet habe.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
In einem Forum fr Lebensmittlelunvertrglichkeiten hat man mir geraten, das mal untersuchen zu lassen, aber mein Gastroenterologe hat abgeraten und meinte, das Blut- und Stuhluntersuchungen da wenig Aufschluss geben wrden und ich msste stattdessen akribisch ein Lebensmitteltagebuch fhren.


Nicht sinnvoll, dafr aber sehr teuer sind umfangreiche Untersuchungen auf IgG-Antikrper gegen verschiedene Lebensmittel. Darber ist man sich in der Fachwelt relativ einig.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich dachte auch, da die Kollagenose eine Erkrankung des Bindegewebes ist und auch scheinbar eine Autoimmunerkrankung ist, ich ja auch MS habe, dass ich vermutlich Autoimmunerkrankungen anziehe. Dann noch diese stattgehabte Immunthyreoiditis.


Sagen wir lieber Verdacht auf stattgehabte Immunthyreoiditis. Scheinbar haben Sie ja weder eine Schilddrsenunterfunktion, noch wurden Schilddrsenantikrper nachgewiesen. Im Prinzip ist es aber richtig, dass Sie ein erhhtes Risiko fr weitere Autoimmunkrankheiten haben, wenn bereits eine diagnostiziert wurde.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Und nun auch noch seit einigen Wochen der Pricktest, der pltzlich ergeben hatte, dass ich auf alle 20 Stoffe aus meiner alltglichen Umwelt, die getestet wurden, allergisch reagiere. Hund, Katze, Pferd, Schimmel, Pollen, Milben usw.


Der Pricktest besagt nur, dass Sie eine Sensibilisierung gegenber diesen Allergenen aufweisen. Diese muss aber nicht klinisch von Bedeutung sein. Eine Allergie liegt nur vor, wenn Sie auf diese Allergene auch mit klinischen Beschwerden reagieren.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Es gibt aber auch eine Autoimmunpankreatitis und vielleicht knnte das der Grund sein? Nur ist die wohl auch recht schwer zu diagnostizieren.


Zumindest gibt es dafr keinen guten Labortest. Unspezifische Hinweise geben eine Hypergammaglobulinmie in der Serumelektrophorese, eine Erhhung des Gesamt-IgG sowie des IgG4.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich habe schon berlegt, ob aufgrund des Abschnittes
"Hier findet sich eine Normvariante: Der Ductus cysticus mndet etwa 1 cm praepatellar in den Ductus wirsungianus, von hier aus dann unaufflliger bergang in das Duodenum." vielleicht Pankreasflssigkeit genau dort staut, was widerum eine Entzndung der Bauchspeicheldrse provoziert, sie dadurch vielleicht geschwollen ist und dann mit diesen diffusen Schmerzen reagiert ...


Ich kann nicht sagen, ob dies mglich ist. Dazu fehlt mir in diesem Bereich die Fachkenntnis. Die Formulierung "Normvariante" deutet aber darauf hin, dass man die Vernderung nicht als krankhaft beurteilt hat.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Sarkoidose, das war so eine berlegung wegen der Schimmelsache und dem Husten und weil auch innere Organe auer der Lunge betroffen sein knnen.
Diese Symptome, die beschrieben werden, haben groe hnlichkeit mit meinen Symptomen.


Sarkoidose hat aber nichts mit Schimmel zu tun. Die Symptome sind oft auch nicht spezifisch, und meistens sind man Vernderungen im Rntgenbild der Lunge.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Die Gabe der Antibiotika im KH hat mir geholfen, dass der Kopfschmerz wegging und ich diesen Eiter aus den Nebenhhlen los wurde, wieder weniger Husten hatte und erfreulicherweise nach einigen Tagen richtig tief durchatmen konnte, so wie es eigentlich richtig und normal ist und wie ich es so seit Jahren gar nicht mehr kenne. Aber was den Durchfall und die Magen-Darmsache anging, ging es mir durch die Antibiotika nicht besser.


Nun, ich hatte hauptschlich danach gefragt, weil die Besserung durch Antibiotika doch dafr spricht, dass Sie einen bakteriellen Infekt hatten und keinen viralen.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Wir haben Desinfektionsmittel draufgesprht.


Ich glaube kaum, dass dies ausreicht. Es kommt natrlich auch mit darauf an, was fr ein Desinfektionsmittel.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Wegen der Borreliose ...
Ich habe keine weitere Behandlung gehabt, keine weiteren Untersuchungen und somit auch keine Antibiotika bekommen.
Htte ich bei den Werten Antibiotika haben mssen?


Nein, allein aufgrund dieses Laborwertes nicht. Immer nur im Zusammenhang mit dazu passenden Beschwerden. Ein isolierter IgM-Wert kann auch unspezifisch sein.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Gestern habe ich sie auch auf den BNP-Wert angesprochen. Sie hat etwas geschmunzelt, meinte, dass es eine Privatleistung sei.


Nein, nicht mehr. Der Parameter wurde in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen.

Josie522 hat folgendes geschrieben::
Ich habe auch generell berlegt, mein Blut in einem Fachlabor auf eigene Kosten untersuchen zu lassen, wei aber nicht mal, welche Werte ich genau untersuchen lassen soll, welches Labor, und ob ich das von den Kosten her berhaupt selber bezahlen kann oder ob es noch im finanziellen Rahmen bleibt.
Vielleicht wrde man mir dann im dem Labor weiterhelfen, wenn ich ihnen sage, was ich fr krperliche Beschwerden habe?


Ich denke nicht, dass dies eine gute Idee bzw. eine sinnvolle Vorgehensweise ist.

gute Nacht und Gre von
FataMorgana
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