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Ist eine Lobotomie erkennbar?

 
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Walter Nordwind
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 24.09.08, 18:01    Titel: Ist eine Lobotomie erkennbar? Antworten mit Zitat

Guten Abend zusammen,

ich hoffe, ich habe im richtigen Forum gepostet und mein Anliegen ist nicht zu befremdlich.

Fr Recherchen zu einem Buch, welches Grob um den Lobotomie-Verfechter Walter Freeman handelt (http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Freeman) htte ich eine Frage.
Ist nach heutigem Stand erkennbar, ob an einer Person eine Lobotomie (wichtig: transorbitaler Zugang!) durchgefhrt wurde?
Noch einfacher gefragt. Wrde heutzutage eine stark verwirrte Person mit blauen, stark geschwollenen Augen einen (allgemeinen) Arzt aufsuchen, wrde dieser die richtige Diagnose stellen, bzw erstellen lassen? Und wenn ja, welche Hilfsmittel fr die Diagnoseerstellung wren dafr ntig?

Ich bedanke mich schonmal fr ihr/eurer Interesse!
Gru, Walter Nordwind
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Walter Nordwind
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 27.09.08, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage steht noch immer in Raum, wrde mich ber Meinungen dazu freuen. Sehr glcklich
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zackbohne
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.06.2008
Beitrge: 471

BeitragVerfasst am: 29.09.08, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das hinge wohl von den Umstnden der Diagnostik ab. Wenn solch martialischer (in dieser Form auch nicht zulssiger) Eingriff erst krzlich erfolgt wre und man gezielt danach suchen wrde, wrde man durch radiologische Bildgebung sowohl die Manipulationen im Hirn selbst als auch den Knochendurchbruch von der Orbita in das Stirnhirn sehen.

Lge es sehr lange zurck, wrde eine Diagnostik mglicherweise nicht sofort auf den Eingriff schlieen lassen. Da mte man mal einen Neurochirurgen befragen, falls es sowas hier im Forum gibt.

Zur zweiten Frage: Bei einer Person, die mit "Veilchen" zum Allgemeinarzt kommt, und die erfolgte "Operation" nicht von selbst erwhnt bzw. es uere Hinweise darauf gibt, wird der Arzt eher letztrangig an solche Mglichkeiten denken. Allerdings gbe es mit hoher Wahrscheinlichkeit psychische Aufflligkeiten, die zu einer berweisung an einen Facharzt und somit wohl letztlich zur Aufklrung fhren wrden.

Aber wer sollte schon freiwillig sowas mit sich machen lassen?
_________________
Grle,
zackbohne
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Walter Nordwind
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 04.10.08, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zackbohne,

danke fr deine Einschtzung, das hilft mir schonmal weiter! Wie gesagt handelt es sich um die Recherche zu einem Roman. Also nur ein fiktives Szenario.

Zitat:
Allerdings gbe es mit hoher Wahrscheinlichkeit psychische Aufflligkeiten, die zu einer berweisung an einen Facharzt und somit wohl letztlich zur Aufklrung fhren wrden.


Du meinst einen Neurologen? Oder wird man sofort an einen Neurochirugen verwiesen?

Gru, Nordwind
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zackbohne
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.06.2008
Beitrge: 471

BeitragVerfasst am: 05.10.08, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da kann man nur mutmaen, wahrscheinlich eher zum Neurologen oder in die Klinik.
Im Roman gibt es da ja einige effektvolle Mglichkeiten Winken.

Wobei die Art des Eingriffes, wenn auch nicht in dieser "grobmotorigen" Form, durchaus auch heute noch eine gewisse Bedeutung hat. Stichwort: Stereoencephalotomie. Sowas erwgt man heute meines Wissens noch als letztes Mittel z.B. bei medikaments nicht beherrschbaren Tremor oder bei bestimmten Epilepsieformen. Die "Psychochirurgie" war und ist allerdings immer hoch umstritten, zumal es bis Anfang der 70er Jahre in Deutschland berlegungen und Handlungen gab, die z.B. "sexuelle Abweichungen" oder "therapierefraktre Neurosen" durch Strukturzerstrungen am Gehirn zu therapieren. Selbst die Experten streiten zu diesem Thema, z.B. hier:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=45424

Ob mit Eispickel oder mit Mikrolaser: Ich persnlich wrde mir freiwillig wohl eher nicht im Gehirn rumbrennen lassen, Ausnahmen wre vielleicht ein abgegrenzter Tumor oder ein Aneurysma.
_________________
Grle,
zackbohne
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Walter Nordwind
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 07.10.08, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, zackbohne,

ein wirklich interessanter Artikel. Das erffnet tatschlich weitere Mglichkeiten!

Gru, Nordwind
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