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Punkt an dem keine Prvention mehr mglich ist ...

 
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Helmes63
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beitrge: 294
Wohnort: Nrvenich

BeitragVerfasst am: 09.10.08, 14:39    Titel: Punkt an dem keine Prvention mehr mglich ist ... Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Forenteilnehmer,

... vor kurzem erfuhr ich, dass chronisches bergewicht irgendwann fast zwangslufig zu Diabetes fhren muss. Dies erffnete mir meine Schwester die dies als Krankenpflegerin mit Zusatzausbildung Diabetes sicherlich nicht grundlos mir mitteilte. Aus dieser Erkenntnis heraus htte ich gerne gewut, ob es einen Punkt gibt bei dem diese Gefahr nicht mehr abgewendet werden kann ?!

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Frageb) Was lst einen Zuckerschock aus ?! Ist kalter Schwei auch im Winter ein Merkmal das als Warnzeichen fr einen bevorstehenden Zuckerschock angesehen werden kann ... ?!
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hjt
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beitrge: 438

BeitragVerfasst am: 09.10.08, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

1. Wenigstens die Hlfte aller bergewichtigen hat leinen und entwickelt auch nie einen Diabetes.

Mehr als doppelt so viele Menschen, wie Diabetes haben, sind in dem Sinne insulinresistent, dass ihre Inselzellen fr jedes Gramm Strke=Zucker mehr Insulin ausgeben, als bei nichtresistenten, aber eben weit ber die Hlfte davon fallen nie durch noch so geringe BZ-Abweichungen auf, weil bei Nichtdiabetikern die Inselzellmasse mit den Anforderungen wchst. Im Gegensatz dazu nimmt sie mit fortschreitender diabetischer Strung ab und kann etwa nur noch etwa 20% des normalen betragen, wenn die Diagnoseschwellen fr die Ernennung zum Diabetiker berschritten werden.

2. Ein pltzlicher gewaltiger Absturz des Blutzuckers, der im Ergebnis die Bezeichnung Schock rechtfertigt, ist nur mit gewaltiger berdosierung von Medikamenten mglich, die den Blutzucker senken.
Manchmal wird auch eine Ketoazidose als Zuckerschock bezeichnet. Die tritt bei absolutem Insulinmangel bei sehr hohen BZ-Werten ein, wenn man also Insulin spritzen muss und einen Tag oder lnger keins gespritzt hat.

Beide Schocks knnen also nicht einfach so aus heiterem Himmel passieren, sondern man muss schon gezielt richtig und langfristig was dafr getan haben.
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Hans Reuter
DMF-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beitrge: 652
Wohnort: Rhld.-Pfalz

BeitragVerfasst am: 10.10.08, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

@H.Schuhl

bergewicht muss nicht zwangslufig zu Diabetes fhren. Es ist jedoch ein wichtiger
Risikofaktor bei genetischer Dispostion. Mit Gewichtsreduzierung kann man hufig die Manifestation weit hinausschieben oder gar verhindern.

Da die Ursachen des Typ2-Diabetes mutlifaktoriell sind, bietet die Gewichtsreduktion weder eine Garantie der Verschonung, noch kann sie zu irgendeinem Zeitpunkt als erfolglos bezeichnet werden im Kampf gegen das Metabolische Syndrom.
Es lohnt sich fr Adipse immer, an Krpergewicht abzunehmen.

Akute diabetische Komplikationen treten beim Typ2-Diabetes nicht pltzlich auf.
Schwere Unterzuckerungen und Ketoazidose auch sehr selten, hyperosmolares Koma nur bei extrem hohen ( meist 1000 mg/dl und mehr) Blutzuckerwerten.
_________________
Mit freundlichen Gren
Hans Reuter
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