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welche Schmerzmittel bei Einnahme von Blutverdnnern?

 
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HAWC
Interessierter


Anmeldungsdatum: 16.11.2007
Beitrge: 10

BeitragVerfasst am: 16.10.08, 11:49    Titel: welche Schmerzmittel bei Einnahme von Blutverdnnern? Antworten mit Zitat

Hallo liebe DMF-Forengemeinde,
mein Vater (76) muss aufgrund einer Herzinsuffizienz stndig Medikamente nehmen, die sein Blut verdnnen.
Da er wegen degenerativen WS-Vernderungen oft sehr starke Schmerzen hat, hat er hin und wieder mal eine Diclo100-Kapsel genommen, um die Schmerzen ertrglich zu halten.
Nun hat sein Hausarzt ihm das verboten, da dieser Wirkstoff Magengeschwre verursachen knnte. Kme es dann zu Blutungen, wrde mein Vater innerlich verbluten. Stattdessen soll er nun Tramadol bekommen. Aber auch hier frchtet mein Vater die starken Nebenwirkungen.
Vor einiger Zeit bekam mein Vater schon mal Tramadol nach einer Prostata-OP. Das hat er berhaupt nicht vertragen. Er war stndig extrem mde, litt unter Schwindel, hatte an nichts Interesse.
Wei jemand, was mein Vater stattdessen nehmen knnte, um seine Schmerzen ertrglich halten zu knnen?
Ich wrde mich freuen, wenn mir jemand einen Tipp geben knnte.
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Winfried Gahbler
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beitrge: 1640

BeitragVerfasst am: 16.10.08, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo HAWC,

sicher ist die Aussagen richtig, dass die Kombination von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen und einem NSAR (= entzndungshemmenden Schmerzmittel; z.B. Diclofenac) das Risiko einer Blutung im Magen-Darm-Trakt erheblich vergrert. Dies trifft insbesondere fr ltere Menschen zu.
Als Alternative ber ein (mittelstarkes) Opioid (z.B. Tramadol) nachzudenken, ist auch gut nachvollziehbar. Auch in meinen Augen ist ein Mittel aus dieser Gruppe eine gute Alternative. Zu den mittelstarken Opioiden gehren: Tramadol, Tilidin und Dihydrocodein. Alle haben unterschiedliche NW aber auch unterschiedliche schmerzmindernde Wirkungen. Ein konkretes Mittel fr Ihren Vater kann Ihnen nur ein Arzt vorschlagen, der Ihren Vater untersucht hat.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass gerade ltere Menschen Opioide besser vertragen, wenn man die Dosis niedrig beginnt - ggf. zunchst sogar zu niedrig - um dann langsam steigert, bis die schmerzmindernde WIrkung ausreicht. Dann sind die NW hufig geringer ausgeprgt und die Medikamente vertrglicher.
Gute Besserung wnsche ich Ihrem Vater, ihm und Ihnen alles Gute
MfG W.Gahbler
----------------------

Hinweis unter Bezug auf 7(3) der Berufsordnung fr rzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme, die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit grtmglicher Sorgfalt verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhngig davon persnlich zur Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine rztin oder einen Arzt Ihres Vertrauens!
_________________
aus der Gemeinschaftspraxis
Dr.W.Gahbler/F.Becker/Dr.K.Sieben
http://www.schmerzkreis.net
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