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Bauchdeckenplastik im Zusammenhang mit Hysterektomie

 
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connif
DMF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.02.2005
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 13.08.08, 22:15    Titel: Bauchdeckenplastik im Zusammenhang mit Hysterektomie Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Prof. Allert,

ich hatte vor ca. 2 Jahren bereits einen Beitrag hier, wo ich meine gewünschte Bauchdeckenplastik erwähnte und die Ablehnung durch die GEK. Ich hatte auch mit einem Widerspruch damals kein Glück. Nun musste ich mich vor genau 4 Wochen einer Uterusentfernung mit hinterer Scheidenplastik unterziehen, und da meine operierende Ärztin auch eine Korophäe in puncto Bauchdeckenplastik zu sein schien, ließ ich diese schon längst gewünschte OP mit durchführen. Die Krankenkasse willigte ein, mich kostete der Eingriff nun nur noch 2000 € (allein kostet die Plastik 4400 €).

Bisher verlief alles gut, ich war zufrieden, die Narbe schien auch sehr gut bgelungen zu sein. Nun wurde von meiner Frauenärztin an den Nahtenden die Schlaufe jeweils entfernt, damit der Dtuck und die Spannung weggeht. Jetzt habe ich aber massive Probleme. Seitdem nässt die Narbe täglich mehr und immer wieder an neuen Stellen. Heute, nachdem ich das 1. Mal eine Hose trug, entdeckte ich eine offene Stelle an der Narbe, wahrscheinlich aufgegangen. Nun bekomme ich Panik. Ich werde morgen zur Ärztin gehen, allerdings ist fraglich, ob die FÄ die richtige ist oder ich gleich zum Chiruregn gehen soll. Ich habe Angst, dass ich innerlich eine Entzündung habe, zumal oberhalb der Narbe noch viel Flüssigkeit angesammelt ist (laut Aussage einer befreundeten Krankenschwester).

Lieber Herr Allert, haben Sie damit Erfahrungen und können mir weiterhelfen? Muss ich beunruhigt sein oder ist es normal, dass nach genau 4 Wochen nach dem Eingriff die Narbe noch nässt, wunde Stellen aufweist und auch beim drauffassen Wundschmerz bereitet?

Vielen Dank für Ihre Auskunft!

Freundliche Grüße
Conni aus Leipzig
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Sixtus Allert
DMF-Moderator


Anmeldungsdatum: 15.09.2004
Beiträge: 953
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 18.08.08, 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
da wir viele Bauchdeckenplastiken operieren, haben wir (leider) auch Erfahrung mit Wundheilungsstörungen, die auch noch nach einiger Zeit nach OP auftreten können. Die Reaktionen darauf sind abhängig vom Befund: oberflächliche Störungen lassen sich gut mit ordentlicher Wundpflege in den Griff bekommen, tiefer benötigen womöglich einen weiteren Eingriff. Auch bezüglich der Flüssigkeit gibt es je nach Menge unterschiedliche Ansätze. Es ist m.a.W. alles abhängig vom Befund und den kann Ihre Operateurin, da sie ja erfahren zu sein scheint, sicher gut beurteilen.
Beste Grüße
Dr. Sixtus Allert
_________________
Arzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie
Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Sana Klinikum Hameln - www.dr-allert.de
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